Winterschlaf
WeiĂe Decken dämpfen Worte,
watteweich ruht der Verstand.
Alles FĂźhlen, das noch bohrte,
lĂśst sich auf in kalter Hand.
Alte Lieder bringen Freiheit,
frei von jeder Emotion.
Grau im Dunkeln wartet Hoffnung
auf den letzten schwarzen Ton.
Waren wir nicht voll von Liebe?
Voll von Wein, voll von Gesang?
PlĂśtzlich sprieĂen tote Triebe
an den Grenzlinien entlang.
Lass ich mich von dir beherrschen?
Zeig mir, was ich denken darf!
Ich bekomme wohl im Winter
einfach nur zu wenig Schlaf.
05.02.2026













