Tag 3 - Russell
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Tag 3 - Russell

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Tag 2 - Cape Reinga
Tag 1 - Wasserfall und Pahiha
Urlaub im Norden
Am letzten Freitag habe ich meine Schule nun endgültig beendet und mich von allen soweit verabschiedet. Doch ich habe ja noch 2 Wochen Zeit bis wir richtig auf reisen gehen, deswegen habe ich mich entschieden mir den Norden anschauen zu gehen.
Los gings am Dienstag sehr früh um 7.15 Uhr, nachdem ich den Bus gefunden hatte verließen wir im Mini-van mit 12 Leuten Board das verregnete Auckland. Wir fuhren Richtung Bay of Islands genauer gesagt Pahiha. Auf dem Weg dahin haben wir dann noch in Whangarei halt gemacht um uns dort die Wasserfälle anschauen zu gehen.
Gegen Mittag kamen wir dann in Pahiha an, bei nun schönem Sonnenschein bekamen wir eine kleine Rundfahrt um uns orientieren zu können und fuhren zu einem Aussichtspunkt hoch bei dem man einen schönen Blick über die Bucht mit ihren vielen Inseln hatte. Danach gings erst mal ins Hostel. Übernachtet habe ich Pipa Base Hostel. In einem reinem Frauenzimmer mit 6 Betten. Als ich ankam war allerdings nur eins belegt, weswegen ich mir gleich mal eins der unteren Betten reserviert habe das direkt neben den Steckdosen war (sehr praktisch :-)) Das Hostel ansich hat mich ziemlich an ein Motel in den typisch Amerikanischen Filmen erinnert. Es gab eine Gemeinschaftsküche zum kochen und einen Aufenthaltsraum mit Computern und einem Fernseher auf dem man viele Filme schauen konnte. Auch Internet und Wifi gab es, das war zwar echt billig aber im Zimmer war dafür der Empfang nur selten vorhanden. Außerdem verfügte das Hostel über eine eigene Bar. In der am ersten Abend eine Quiznight stattfand und am zweiten Rugby übertragen wurde. Mein Zimmer lag direkt neben der Bar, was mich erst beunruhigte aber es war erstaunlich leise nur der Kühlschrank im Zimmer hat gebrummt und einmal bin ich Nachts von den Bargeräuschen aufgewacht (Neuseeland hat im Rugby verloren gehabt) aber ich hätte vermutet, dass die Lautstärke viel schlimmer sein würde. Das Zimmer war ansonsten recht okay, hatte 3 Hochbetten eine kleine Art Küche mit Kühlschrank und Spüle und ein eigenes Bad. Das war zwar wirklich so klein wie möglich aber ansonsten in Ordnung. Später am Abend lernte ich auch meine Zimmergenossinnen kennen. Eine Engländerin und drei Deutsche die später als ich anreisten und alle Backpacker waren die durch Neuseeland reisen und hier und dort mal arbeiten. Alle etwas älter als ich aber sehr nett, wir haben uns gut verstanden und zum Glück wollten auch alle relativ zur Selben Zeit ins Bett und aufstehen, weswegen man kaum gestört wurde im Schlaf. Ansonsten haben wir uns wirklich gut unterhalten und ausgetauscht und sind auch Abends zusammen in die Bar gegangen.
Am ersten Nachmittag bin ich dann mir noch ein bisschen den Ort anschauen gegangen. Wirklich viel ist in Pahiha nicht los, es ist geschätzt so groß wie Bingen vielleicht und hat ein paar Lädchen und Restaurants. Es ist wohl vor allem im Sommer sehr beliebt und beherbergt viele Ferienhäuser. Dadurch das man aber fast immer direkt am Meer und am Strand ist, ist es wirklich schön und man kann sich gut mal ein bisschen ans Wasser setzen und einfach das Meer genießen. An diesem Tag waren es sogar fast 18 ° weswegen ich mich ein bisschen wie im Sommerurlaub gefühlt habe.
Am zweiten Tag stand dann die Tour auf dem Programm weswegen ich hauptsächlich in den Norden gefahren bin. Es ging noch weiter nach Norden an die nördlichste Spitze von Neuseeland. Auch zwei meiner Deutschen Zimmergenossinnen haben an der Selber Tour teilgenommen, das war wirklich schön. Wir fuhren mit dem Bus also durch schier endlose Schaf- und Kuhweiden und mal durch Städte und mal an kleinen Siedlungen und Farmen mit nur 5 Häusern vorbei. Da merkt man erst mal wie hügelig doch der Norden ist, die Straßen sind fast nur Serpentinen und dauernd geht es Bergauf oder Bergab. Nachdem wir ein paar kleiner Stopps gemacht hatten kamen wir gegen Mittag am Cape Reinga an. Dort kann man einen kleinen Weg zu dem nördlichsten Leuchtturm Neuseelands runter laufen und sehen wo das Tasmanische Meer mit dem Pazifik zusammenfließt. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten und viele Fotos gemacht hatten ging es weiter. Nicht weit entfernt am Anfang des 90 Meilen Strandes hat man fast das Gefühl plötzlich in der Wüste zu stehen so hohe und Weitläufige Sanddünen kann man dort finden. Hier stand nun der Actionteil der Tour auf dem Programm „Sandboarding“. Mit kleinen Surfbrettern (so große Schwimmbretter eher) kletterten wir also die Düne hoch, was gar nicht unanstrengend war. Oben angekommen legten wir uns auf die Bretter und dann gings abwärts! Es hat wirklich Spaß gemacht. Es ist im Prinzip wie Schlitten fahren. Nur dadurch das man auf dem Brett liegt hat man danach überall Sand hängen, was nicht so angenehm ist. Und teilweise geht es ganz schön steil die Düne runter, man kann schon wirklich eine große Geschwindigkeit erreichen, so schnell wollte ich aber nicht sein, weswegen ich ziemlich stark mit meinen Füßen gebremst habe. Es war aber wirklich eine super Erfahrung.
Weiter ging es mit dem Bus über den 90 Meilen Strand. Der ist wirklich wunderschön, man hat das Gefühl er sei endlos, ein Sandstrand wo keine Menschenseele zu sehen ist und der dazu auch noch sehr breit ist, wirklich toll. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch bei einem bekannten Fish & Chips Shop gehalten und ein gutes Abendessen gegessen. Ziemlich erschöpft und voller Sand kamen wir dann abends wieder in Pahiha an.
Am letzten Tag musste ich wie üblich schon früh auschecken, doch immerhin konnte man sein Gepäck im Hostel verstauen. Morgens hielt sich das Wetter zum Glück, sodass ich trockenen Fußes nach Russel mit der Fähre übersetzen konnte. Russel ist die erste Hauptstadt Neuseelands und ich hätte gedacht sie wäre größer, denn größer als Münster-Sarmsheim ist sie nicht. Trotzdem sehr malerisch in einer Bucht gelegen. Hier konnte man sich die örtliche Kirche anschauen, die die älteste in Neuseeland ist und auch ein historisches Haus mit viktorianischem Garten. Ansonsten bin ich am Wasser entlanggewandert und habe es auch endlich geschafft Hokey Pokey Eis zu probieren, die Nationalsorte Neuseelands. Vanilleeis mit knusprigen Karamellstücken. Ich fands gut aber nicht überragend. Als ich wieder im Hostel ankam fing es dann richtig an zu schütten aber zum Glück konnte ich mir dort die Zeit vertreiben bis mein Bus wieder losfuhr zurück nach Auckland.
Durch den Regen fuhren wir also wieder knapp 4 h zurück und ich war froh als ich abends um 8 wieder bei meiner Gastfamilie ankam.
Piha Beach

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Karekare Beach
Piha und Karekare Beach
Mit der Schule und einer japanischen Freundin ging es dieses Wochenende an die Westküste. Nur knapp eine Stunde Autofahrt von Auckland entfernt liegen die Strände. Karekare Beach liegt in einem Tal, das nur durch eine Serpentinen Straße erreichbar ist. Sehr schön abgelegen. Trotzdem gut besucht (will mir das im Sommer gar nicht vorstellen). Durch ein Stück Wald und Dünen ging es dann zum Strand. Es war einfach wunderschön. Ringsherum die Berge und dann dieser breite Naturbelassene ja fast schon einsame Strand. Ich bin am Wasser entlang gelaufen und habe sogar bei 10 ° meine Schuhe und Strümpfe ausgezogen. Fürs schwimmen war es zu kalt aber die Füße ins Wasser halten musste man einfach. Richtig malerisch war es dort.
Weiter ging es nach einem Picknick mit Sandwichs und Gemüse Richtung Piha Beach. Der ist an einem Dorf gelegen, wo ziemlich jedes Haus einen Blick aufs Meer hat. Aber etwas touristischer und nicht mehr so einsam. Trotzdem sehr breit und wunderschön. In der Mitte ein riesen Fels/Berg, den wir sogar hochgeklettert sind, von dort war die Sicht dann nochmal schöner. Auf der anderen Seite ein Riff, auf das die Wellen aufschlugen. Alle Steine mit Muscheln bepflanzt und man konnte schön Seesterne anschauen.
Ich denke die Bilder sind hier schöner als es zu beschreiben :-) Mir hat das alles sehr gut gefallen, auch wenn es leider etwas kalt war aber immerhin sonnig.
Am Samstag waren wir multikulturell im Kino dabei waren Haitianer, Japaner, Koreaner und ich. Geschaut haben wir „Rock of Ages“, die Story ist nicht überragend oder originell aber ein netter Film der einfach unterhält. Danach waren wir noch chinesisch Essen und Eistee trinken. Ein sehr gelungener Abend.
Rangitoto Island.
Rugbyspiel der All Blacks gegen Irland.
Rugbyfiziert
Am Samstag habe ich ein Rugbyspiel besucht. Gespielt haben die All Blacks gegen Irland. Geleitet wurde dieser Ausflug durch die Schule, sodass wir insgesamt 24 Leute waren die als Gruppe das Spiel besucht habe. Mit vielen anderen Rugbyfans ging es also im kostenlosen Zug los zum Stadtion, dabei konnte man auch viele Fans mit irischer Fankleidung sehen. Das Stadium war sehr groß und wohl ein Neubau zur Rugby WM im letzten Jahr die hier in Neuseeland stattfand. Unsere Plätze waren hinter dem Tor der All Blacks ganz oben. Leider nicht überdacht, sodass wir mal ein paar Regentropfen abbekommen haben aber wirklich schlimm war das nicht. Man konnte sehr gut sehen und obwohl ich die Regeln immer noch nicht komplett verstanden habe, konnte man dem Spiel doch gut folgen. Traditionsgemäß haben die All Blacks vor beginn den Haka aufgeführt. Ein Kriegstanz der Maori mit dem die Gegner eingeschüchtert werden sollen. Das war nicht nur interessant und schön anzuschauen, sondern hat auch Wirkung gezeigt, denn die All Blacks haben 40 zu 10 gewonnen. Verpflegung gab es im Stadion natürlich auch. Empfohlen wurde uns die Deutsche Bratwurst, die ich natürlich auch mal probieren musste. War ansisch lecker aber nicht wirklich deutsch. Daher kam sie in einem Hotdog Brötchen und mit Zwiebeln. Schön war, dass man sich 3 Soßen aussuchen konnte, die man dazu haben wollte. Dabei musste ich dann gleich mal bei den Japanischen Mitschülerinnen die mitgekommen waren Vorurteile ausräumen (z.B. „Stellt ihr Würste in der Familie selber her?“ oder „Esst ihr jeden Tag Wurst?“) Doch war sie besser als die Würste die ich bisher hier gegessen habe. Außerdem gab es noch mini Doghnuts, die waren sehr gut und schön frisch gemacht. Die Stimmung habe ich ein bisschen vermisst im Stadium, nur mal hörte man leise eine Art Fangesang aufschlagen. Immerhin gab es einmal eine Laola Welle die sich 3 Mal durchs Stadion gezogen hat. Nur das die Neuseeländer dann angefangen haben dabei ihre Plastikflaschen hoch und durch die Gegend zu werfen fand ich nicht sehr schön.
Was mir wiederum besser als in deutschen Fußballstadien gefallen hat war, dass man die Fans der Parteien in keinster Weise trennen musste, von irgendwelchen Aggressionen war dort nichts zu spüren. Außerdem haben die Iren nach ihrer Niederlage eine Art Tunnel für die All Blacks gebildet und ihnen Applaudiert als diese das Stadion verlassen haben. Sehr sehr sportlich. Auf dem Rückweg hatte ich dann nochmal Zeit mich etwas mehr mit 2 Japanerinnen zu unterhalten, die in der selben Gegen wie ich wohnen. Das war sehr nett. Obwohl ich immer wieder feststellen muss wie schwierig es für mich ist das Alter von Japanerinnen zu schätzen, die sehen immer so viel jünger aus..
Am Sonntag war ich dann mit einer anderen Japanischen Freundin auf der Rangitoto Island. Die ist ein stiller Vulkan und entstand vor 800 Jahren, als dieser Ausbrach. Hin ging es mit der Fähre und dort hatten wir dann eine Tour. Dabei sind wir in einem Wagen gefahren der von einem Traktor gezogen wurde. Ganz schön unruhig war die Fahrt, denn es gibt keine gemachten Straßen auf der Insel. Auch dürfen hier nur schon bestehende Ferienhäuser genutzt werden und keine neuen Gebiete erschlossen werden oder gebaut werden. Viele Jahre wurden darauf verwendet alles was schlecht ist von der Insel fernzuhalten und so die ursprünglichen Pflanzen dort wieder anzusiedeln. Das hat man mittlerweile geschafft. Und es ist wirklich ein wahrer natürlicher Urwald.
Aber wir sind natürlich nicht nur umhergefahren, sondern haben auch die 800 Stufen zum Krater und zur Bergspitze erklommen. Das hat sich auch gelohnt, von dort hatte man nämlich einen wunderschönen Ausblick über den Haruki Golf und auf Auckland und Devonport.
Danach konnten wir und auch mal das vulkanische Gestein etwas genauer anschauen und den einzigen Sandstrand der Insel bewundern. Ja manchmal wünschte ich mir es wäre hier Sommer, dann könnte man so schön und oft im Meer schwimmen gehen.
Auf unsere Rückfahrt nach 3,5 Stunden Tour mussten wir dann etwas länger warten, da die erste Fähre die kam eine Panne hatte und keine Passagiere mitnehmen konnte. Aber die Ersatzfähre kam bald darauf.
Da ich dann noch etwas auf meinen Bus warten musste und mir recht kalt war, beschloss ich bei McDonalds einen Kaffee trinken zu gehen. Kurz nachdem ich meinen Kaffee fertig hatte ging plötzlich im McDonalds eine Sirene an. Alle waren etwas verwundert und rührten sich erst mal nicht, bis die McDonalds Mitarbeiter uns sagten, dass sei ein Feueralarm und wir sollten bitte rausgehen. Die Feuerwehr kam auch kurz darauf, ich glaube aber es war eine Übung. Mein Bus kam dann, deswegen konnte ich das ganze nicht weiter beobachten, doch die McDonalds Mitarbeiter waren sehr ruhig und es sah auch nirgendwo so aus als würde es brennen. Naja ein bisschen komisch.

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Allgemeine Neuigkeiten
Ich hatte ja eigentlich vor hier 10 Wochen lang ein Praktikum im Kindergarten zu machen. Und obwohl alle Mitarbeiter dort sehr nett zu mir waren, hat mir das Ganze keinen Spaß gemacht und ich habe mich nicht wohl gefühlt. Auch hatte ich nicht das Gefühl, dass mir das Ganze was bringt. Deswegen habe ich beschlossen erstmal wieder in die Sprachschule zurück zu gehen für 4 Wochen. In der Zeit kann ich mir jetzt überlegen, ob ich nochmal ein anderes Praktikum ausprobieren will oder ob ich lieber dort bleibe. Aber das hat erstmal noch ein bisschen Zeit.
Wal und Delphin Safari
Ich hatte ja gehofft, das Wetter ist nett zu mir und wird ein bisschen schöner am Wochenende. Doch leider blieb es bei dem Regen den wir schon die ganze Woche hatten. Zum Glück ist es nicht so, dass wenn es regnet es den ganzen Tag lang regnet sondern zwischenzeitlich auch aufklart.
So kam ich zwar nicht trocken im Hafen an, hatte aber Glück, dass es während meiner Zeit auf dem Schiff von oben wenigstens trocken blieb. Nass wurde man dank der hohen Wellen trotzdem sehr leicht.
Zusammen mit ca. 50 anderen Touristen war ich auf Delphin und Wahl Safari. Zu finden sind diese in freier Wildbahn im Haruki Golf, einer Art Bucht vor Auckland, in der noch viele verschiedene Inseln zu finden sind.
Am Anfang ist man natürlich heiß darauf nichts zu verpassen, doch es kann schon etwas dauern bis man was zu sehen bekommt und da wir einige Wellen hatten, konnte man sich nicht vorne auf dem Boot aufhalten, wenn man nicht komplett nass werden wollte. Also hieß es erstmal warten. Immerhin entdeckte ich dabei auch einen Pinguin im Wasser. Und irgendwann fanden wir sie oder sie uns, je nachdem. Delphine. Sie schwammen eine Zeit lang mit dem Boot mit und sprangen auch öfters hoch. So konnte man sie sehr gut beobachten. Es waren immerhin eine Gruppe von 10 Stück. Ein bisschen später konnte man eine große Gruppe Vögel beobachten. Diese Essen dieselben Fische wie die Delphine und stürzen sich dafür im Sturzflug ins Wasser. Unterwasser treiben die Delphine die Fische zu einem Rudel zusammen um so möglichst viel zu fressen. Auch hier konnte man die Delphine schön beobachten. Ein bisschen später schwamm auch wieder eine Gruppe Delphine ein Stückchen mit uns.
Insgesamt war das Ganze sehr schön. Immerhin waren wir 4,5 Stunden mit dem Boot draußen. Am Ende war mir ziemlich kalt, obwohl ich schon 3 Lagen Klamotten anhatte. Wale habe ich leider nicht gesehen, obwohl die Crew meinte Wal Fontänen gesehen zu haben, doch die habe ich wohl verpasst. Nur ein gescheites Foto zu bekommen ist sehr schwierig..da die Delphine doch nur sehr kurz an die Oberfläche kommen und mein Foto zu langsam dafür ist. Aber wichtiger als das Foto ist ja auch das ich es live gesehen habe.
Die Aussicht auf Auckland und ein Strand von Devonport.
Devonport und andere Wochenendaktivitäten
Am Samstag war ich in Devonport. Dies ist ein Nachbarort, den man von Auckland am Besten mit der Fähre erreicht, die für die Überfahrt knapp eine Viertelstunde braucht. Devonport ist fast vollkommen vom Meer umringt. Daher kann man hier sehr schön an den verschiedenen Stränden Spazieren gehen und die Aussicht aufs Wasser genießen. Fürs Baden ist es leider schon zu kalt. Ich hatte Glück gerade eine Segelregatter mit ca. 30 Schiffen losfahren zu sehen. Auch sehr interessant. Von den kleinen Bergen der Stadt aus hat man dann noch eine wunderschöne Aussicht über Auckland, Devonport und die anderen nahe liegenden Inseln.
Das Städtchen selbst hat ein paar kleinere Läden und ein paar ältere Gebäude. Wie aber das Meiste in Neuseeland ist es nicht wirklich historisch. Aber gut gegessen habe ich in einem Kaffee einen großen Salat mit knusprigen Hähnchenbrustfilet drauf.
Zurück in Auckland wollte ich eigentlich mal die Nationaleissorte der Neuseeländer ausprobieren, Hookey Pookey Eis. Das ist Vanille Eis mit Karamell Stücken. Doch die Eisdiele meiner Wahl hatte nur spezielle Eissorten und so „musste“ ich mich mit Schokobrownie begnügen. Interessant ist es das man hier pro Sorte bezahlt, das ist recht teuer aber man bekommt dann nicht 1 Bällchen sondern einen ganzen Eisbecher voll. Für wenig Geld mehr bekommt man 2 Sorten aber wahrscheinlich insgesamt nicht mehr Eis (hab ich noch nicht ausprobiert).
Am Sonntag war ich im Kino in dem neuen Tim Burton Film „Dark Shadows“ mit Johnny Depp. Wirklich empfehlen kann ich ihn allerdings nicht. Irgendwie fand ich das Ganze etwas komisch gegen Ende hin. Also wirklich gefallen hat er mir nicht, vorallem da ich dachte es wäre mehr Komödie und es dann doch mehr Romantikdrama war. Kino ist mit umgerechnet 8 Euro nicht wirklich teurer als in Deutschland. Es gibt auch feste Sitzplätze nicht wie manchmal in Amerika wo man sich aussuchen kann wo man sitzt. Das Kino selbst war recht klein mit 6 Reihen. Außerdem wenig abgestuft und insgesamt saß man tiefer als man in deutschen Kinos sitzt also so wie man bei uns vielleicht in auf den schlechteren Plätzen sitzt. Aber dafür hatte es sehr sehr große gemütliche Sitzplätze und vorallem mega viel Beinfreiheit. Das war ziemlich angenehm.

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Die Auckland Town Hall, mit riesiger Orgel.
Gratiskonzert im Museum.