Waiting on Quality Time
MoreEats’s record ‘Quality Time’ is about to drop October 3rd. For now you can still enjoy he’s flirty yet adorable new single “Waiting On My Baby”
The german quality journalist Oskar Ganz wrote this little piece about the song:
Gerade noch rechtzeitig in den Intercity 'Paul Breitner' von Hamburg nach München eingecheckt, kam schon wieder eine neue Mail aus dem Süden. Immer dieser Süden, da sitzen diese fleißigen, bestens vernetzten Expats dieser Welt. Palermo, Zürich, Meersburg. Meersburg? Klar, seitdem Alexander "Ali E." Fuchs dort sein Hotel betreibt, hat er genügend Zeit internationale Musik aus dem Untergrund zu filtrieren, um Sie auf die W-Lan's dieser Handys weiterzuleiten. Man schaut sich dies und jenes an, jedoch muß ich zu der aktuellen Suggestion wohl Stellung nehmen. Es handelt sich um das 2016er Werk von MoreEats, dem "Fürst of Pop" (A.F.). Sollte er Ihnen nicht bekannt sein, hier einige Eckdaten: Schule, Gitarre, Homerecording, Begeisterung für andere Homerecordings, folglich Tour in den USA, Home of the Homerecording. Seit 2010 in ZH, CH anzutreffen und seitdem nicht mehr wegzudenken, aus der deutschsprachigen Schweiz. Beeinflusst von den großen Popsongs, der letzten 40 Jahre. Schicken Sie einen Jungen auf ein schwedisches Internat - stellen Sie sich vor Roy Orbinson unterrichtet dort und wirft den Fürst raus, damit man sich in den früh 2000ern im gebeutelten New York zwischen Open Mic und Majorvertrag wiederfindet, so könnten Sie sich den SOUND von MoreEats vorstellen. Sein neuester Coup: W.O.M.B. Ohne Jahreskarte hätte dieser Clip sicher das (M-)Büdget für manche Indieproduktion gesprengt, nicht so hier. Schweizer Franken und Cäp aus Wien sind hier nicht die einzigen Sachen, die gedroppt werden. Soviel zum Video, welches uns zum Redaktionsschluss leider nur in "240p" vorliegt. IC-Internet.
Zum Song: Wir hören endlich eine fürstliche Produktion, mit Drumbreaks, wie man Sie von einem jungen Toby Goodshank kennen könnte. Best Drum-Machine in Indie-Pop könnte man sagen. Die Gitarren sind ein Nachmittag in Kalifornien, und bei den Keyboards, man würde ihnen ein Visum für Ibiza geben. Die Snare ist laut, das ist gut. Wir freuen uns schon, wenn der Song in die Playlisten der Sommerradios einzieht, hervorragender Anfang und Ende für Stauansagen! In Dub, sozusagen. In anderen Worten, wir freuen uns auf den Longplayer, der hoffentlich genauso detailverliebt der Teaser ist. WORD. Oskar Ganz, Juli 16









