Vincent Van Gogh aĂ gelbe Farbe, weil er glaubte, das GlĂźck wĂźrde somit in ihn hineinflieĂen und er wĂźrde wieder leben kĂśnnen.
Eine Freundin von mir schneidet sich in die Haut, bis das rote Blut ihr Handgelenk heruntertropft, weil sie glaubt, es wĂźrde sie von ihren Schmerzen befreien.
Ein Mädchen isst manchmal viel mehr, als sie eigentlich mÜchte, weil sie die Leere fßllen will, die er hinterlassen hat.
Er raucht so viel, dass er kaum noch atmen kann, weil er glaubt, dass er somit einen Moment Ruhe von seinen Gedanken bekommt. Er will die Freiheit in seinem Herzen spĂźren.
Sie schreibt die Menschen nicht von sich selbst aus an, weil sie wissen mĂśchte, ob da jemand ist, der an sie denkt. Sie will sehen, ob da ein Gedanke an sie ging, ob es jemanden gibt, der sie fragt, wie es ihr geht.
Sie isst kaum noch etwas, weil das Gewicht das Einzige ist, was sie selbst kontrollieren kann, doch ehe sie sich versah, kontrollierte die Krankheit sie.
Wir alle haben eine Metapher, einen Grund, weshalb wir Dinge tuen, eine Sucht, die uns verrßckt macht, auch wenn sie noch so klein und unbedeutend zu sein scheint, und einen Menschen, fßr den wir alles tun wßrden.
Schau dich um, beobachte die Menschen und frag dich: Wonach sind sie sĂźchtig?
Aber am Wichtigsten: Was ist deine Sucht?