Der Nutzer steht im Mittelpunkt
Zumindest sollte das so sein. Die Fragen, die sich ein Unternehmen für Angebote im Internet stellen sollte, drehen sich immer um den Nutzer.
Aus Sicht des Unternehmens lauten die Anforderungen in etwa so (aus einem sogenannten "Management-Leitfaden"):
Immer in Service-Kategorien denken!
Das wichtigste ist eine sehr gute Usability!
KISS: Keep it short and simple.
Das hat natürlich seine Berechtigung und ist dem Wunsch der Betriebswirtschaftslehre geschuldet, systematisch und 'wissenschaftlich' vorzugehen. Am Ende sind aus meiner Sicht aber zwei Dinge wichtig:
Nur ein Angebot, das ich selbst auch brauchen und nutzen würde kann ich so gut machen, dass es anderen auch gefällt und sie auch Geld dafür bezahlen würden.
Es gibt viele Produkte, die zum "Geldverdienen" für den Anbieter entwickelt wurden. Das ist vielleicht kurzfristig möglich. Langfristig erfolgreich sind aber nur Produkte, die ganz fest den Nutzen und ein Ziel im Blick haben. Eine Zeitung wurde nicht entwickelt, um damit Geld zu verdienen, sondern um Menschen zu informieren. Google® wurde nicht erfunden, um mit Adwords® Geld zu verdienen, sondern um das Wissen der Menschheit zu organisieren und zugänglich zu machen. Das Auto wurde nicht erfunden, um mit Zubehör Geld zu verdienen, sondern um schneller, sicherer und zuverlässiger von A nach B zu kommen. Alle Unternehmen und Anbieter, die diese Regeln irgendwann vergessen oder vernachlässigen, scheitern irgendwann.
Die letzten beiden Punkte der Liste oben, Usability und KISS, würde ich übrigens uneingeschränkt empfehlen, die ersten drei? Naja.