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Das Naruto-OC-Trinkspiel!
Euch ist langweilig? Ihr habt nichts zu tun und ihr habt Alkohol da? Dann habe ich die perfekte Idee für euch. Sucht euch eine Fanfiction, in der ein OC vorkommt, heraus und fangt sie an zu lesen. Bei folgenden Punkten müsst ihr trinken! (Ich biete keine Entschädigung für etwaige Schädigungen oder Akte der Verzweiflung. Das hier ist eine Parodie, betrifft teilweise meine eigenen Fanfictions und ist nicht böse gemeint. Wer sich angegriffen fühlt, tut das wahrscheinlich zurecht. Sollten alle Punkte zu treffen, sollte man sich Gedanken über die Fanfiction machen. Nein, ernsthaft, macht das bitte nicht! Ich will nicht, dass ihr mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus müsst.)
… Trinke einen Schluck, wenn der OC wegen einer Äußerlichkeit gemobbt wurde … Wenn es rote Haare sind, trinke einen weiteren … Wenn Naruto das Pair ist, leere das Glas!
… Trinke einen Schluck, wenn der OC Yumi, Yuki, Yukiko, Ayame, Ayumi oder Sayuri (oder ähnliche, häufige Namen) heißt. … Trinke einen weiteren, wenn der Name im direkten Bezug zu ihrem Äußeren steht (eine Yuki mit schneeweißen Haaren zum Beispiel) … Trinke einen Schluck, wenn der OC eine außergewöhnliche Haar/Augenfarbe hat. (… Für die ganz Harten wird pro außergewöhnliche Äußerlichkeit ein Schluck getrunken.) … Trinke einen Schluck, wenn der OC irgendetwas mit Katzen zu tun hat … Oder etwas mit Wölfe
... Trinke einen Schluck, wenn der (weibliche) OC nicht so wie andere Mädchen ist!!!!!!
... Trinke einen weiteren, wenn die anderen Mädchen gemein und zickig sind.
... Noch einen, wenn es Sakura, Ino oder Karinn sind.
… Trinke einen Schluck, wenn der OC ist der/die beste in irgendetwas … Trinke einen Schluck, wenn jemand gegen einen Baum/eine Wand/einen Felsen/einen Elefant oder ähnliches geschleudert … Trinke einen Schluck, wenn jemand Blut hustet
Für die ganz Harten: … Trinke einen Schluck, wenn der OC Waise ist. … Das Glas leeren, wenn der OC entweder tatsächlich oder nur glaubt, dass er/sie daran Schuld ist.
… Trinke einen Schluck, wenn der OC eine tragische Vergangenheit hat … Einen weiteren, wenn er/sie vergewaltigt worden ist … Das Glas leeren, wenn ein Familienmitglied oder das Mitglied einer Pflege/Adoptiv-Familie der Täter war. (… Für den „Healing Fuck“ wird bitte eine Flasche geleert, um diesen Mist zu vergessen.) … Ein Schluck, wenn dem Pair die tragische Vergangenheit schon nach kurzer Zeit erklärt wird.
… Jeweils einen Schluck für folgende, angebliche Charaktereigenschaft: - Charakterstark - Kalt - „Mutig“ aka „Hat vor nichts Angst“ - Zwei sich widersprechende Charaktereigenschaften
… Jedes Mal einen Schluck, wenn ein Charakter als „Haarfabrige“, „Augenfarbige“, „Berufsbezeichnung“ oder ähnliches bezeichnet wird. … Trinke einen Schluck, wenn das Duschen eines Charakters genau beschrieben wird.
… Leere das Glas für „Er musste sich zusammenreißen, um nicht über sie herzufallen.“ … Trinke einen Schluck für jede anatomische Unmöglichkeit in einem Lemon … Und für Zungen, die um Einlass bitten … Und für Zungen, die entschuldigend über einen Biss beim Sex lecken
... Und für Penis-Synonyme
... Und auch für Vagina-Synonyme
A Kitty's Tale - Der grobe Charakterentwurf
Jeder Schreiberling kennt es. Eine Idee trifft einen vollkommen unvermittelt und plötzlich. Sei es beim Duschen, in der Schule, beim Arbeiten, während man kocht oder auf dem Klo. Man macht das, was man immer macht und auf einmal ist die Idee da. Sie schwirrt im Kopf und man bekommt sie nicht heraus. Eine Idee ist geboren! Und darum soll es hier jetzt gehen, genauer gesagt um die erste Idee eines Charakters!
Dieses Kapitel befasst sich mit dem ersten Entwurf des Charakters. Hierbei werde ich vor allem auf Charakterzüge, den Hintergrund und weitere Eckdaten eingehen. Äußerlichkeiten werden erst einmal außen vor gelassen. Ein späteres Kapitel wird diesem Punkt vollkommen gewidmet zu sein. An dieser Stelle sei gesagt, dass es hilfreich ist, sich Stichpunkte über das, was Du dir ausdenkt, zu machen, da man doch gerne etwas vergisst und man so eine bessere Übersicht hat. Doch auch dazu gibt es ein extra Kapitel.
Schritt I - Der erste Charakterentwurf
I. I – Die markantesten Charakterzüge Du hattest eine Idee und nun geht es daran, sie auszuarbeiten. Im Grunde ist es egal, in welcher Reihenfolge du die ersten drei bis vier Punkte abarbeitest. Ich fange hier jedoch mit den markantesten Charakterzügen an, da mir das so am leichtesten fällt. Mache Dir Gedanken darüber, welche Charakterzüge deinen Charakter auszeichnen sollen. Ist er launisch? Fröhlich? Hat er eine ganz besondere Macke, die ihn einfach ausmacht? Gibt es etwas, irgendetwas, was Dir einfällt, wenn du an deinen Charakter denkst? Hier ist es nicht wichtig, dass Du eine Struktur hast. Schreibe einfach das auf, was Du willst, so, wie es Dir in den Kopf schießt. Etwas wirkt auf Dich unlogisch? Du hast Bedenken bei einer gewissen Sache? Egal! Schreib wie ein Rebell drauf los, zum Korrigieren und Streichen hast du später Zeit! Es ist ein Brain-Storming, bei dem nicht wichtig ist, was andere davon halten. Sie bekommen ja sowieso nur das „Endprodukt“ zu sehen. Das hier ist nur für Dich. Es gibt nur eine Sache, auf die Du achten solltest: Gehe nicht zu sehr in Details und verliere Dich nicht in Kleinigkeiten. Wenn Dir ein Detail einfällt, schreib es ruhig auf, aber halte Dich nicht daran auf, sonst ist die Gefahr sich zu verzetteln zu groß. Es geht hier schließlich nur um die Merkmale, die am meisten herausstechen. An dieser Stelle kann man klären, ob der Charakter eher introvertiert oder extrovertiert ist , wie er auf den ersten Blick wirkt oder auch, ob er irgendwelche starken Ängste hat. I.II – Grober Hintergrund Der Hintergrund eines Charakter besteht, grob gesagt, aus seiner Herkunft, seiner Vergangenheit und seiner Familie bzw. dem näheren Umfeld. Hier geht es darum, dass Du dir Gedanken darum machst. Du musst dich noch auf nichts festlegen, aber es erleichtert die Weiterarbeit, wenn das geklärt ist. Natürlich ist dieser Punkt auch davon abhängig, wo die Fanfiction spielen soll, weswegen man ihn auch ein wenig ausklammern kann. Je nach Dorf ist natürlich das Umfeld anders. Du kannst gerne dein Lieblingsdorf nehmen oder dich für ein anderes entscheiden, weil es Dich reizt, über etwas Neues zu schreiben. Zunächst einmal kannst Du Dir Gedanken darüber machen, aus welchem Reich beziehungsweise aus welchem Dorf dein Charakter kommt. Da man nur an einem Ort geboren sein kann, macht es Sinn, sich hier auf etwas festzulegen. Ob das endgültig ist, ist eine andere Sache. Aber zu diesem Zeitpunkt ist sowieso alles noch änderbar. Nachdem Du Dich auf ein vorübergehendes Dorf festgelegt hast, wird es Zeit, sich um die Familie Gedanken zu machen. Wenn Du noch keine Ideen hast, ist das nicht schlimm, es kann auch erst einmal ausgelassen werden und Du kannst dich gleich der Vergangenheit zu wenden. Wie ist die Familie Deines Charakters? Ist es eine konservative oder offene Familie? Groß oder klein? Eine Familie, aus der Ninjas stammen? Oder sind sie alle Zivilisten? Hat die Familie vielleicht spezielle Clantechniken oder ein Kekkei Genkai? Gibt es etwas, was für die Familie typisch ist? Wie verstehen sie sich? Das sind Fragen, die Du Dir stellen kannst. Schreib hier einfach alles auf, was Dir dazu einfällt. Gerne auch Dinge, bei denen Du noch unsicher bist. Die Vergangenheit macht einem Menschen zu dem, was er ist. Was sind die Schlüsselerlebnisse in der Vergangenheit Deines Charakters? Es muss nicht immer Drama sein, aber wenn es das ist, dann schreibe ruhig alles auf, was Dir so einfällt. I.III – Erster Entwurf der Fähigkeiten Nachdem geklärt worden ist, wie Dein Charakter ist, können wir uns den Fähigkeiten widmen. Ob das jetzt schon Sinn macht liegt an Deinen Ideen und auch an dem Nutzen, den Du daraus ziehen kannst. Soll der Charakter kein Ninja sein, ist dieser Punkt nicht so wichtig, da Du wahrscheinlich schon Stärken und Schwächen unter dem ersten Punkt aufgeschrieben hast. Bei einem Ninja ist das schon etwas Anderes. Auch an dieser Stelle kannst Du aufschreiben, was Dir einfällt. Welche Stärken und Schwächen hat dein Charakter? Ist er eher Tai-Jutsu spezialisiert oder Nin-Jutsu? Ein Nah- oder ein Fernkämpfer? Kleiner Tipp: Nicht jeder OC muss seine Schwäche im Gen-Jutsu-Bereich haben! An dieser Stelle kannst Du dir Notizen zu einem Kekkei Genkai, speziellen Clanfähigkeiten oder Waffen machen. Egal was es ist, wenn es mit Kämpfen zu tun hat, kommt es zu diesem Punkt. Natürlich können auch hier andere Fähigkeiten erwähnt werden. Kann dein Charakter vielleicht gut nähen? Oder ist er ein Experte was eine Wissenschaft angeht? Auch Schwächen können hier erwähnt werden. I.IV – Ungefähres Alter In welcher Altersklasse soll sich dein Charakter befinden? Ich weiß, dass es am einfachsten scheint, über einen Charakter zu schreiben, der im gleichen Alter wie man selbst ist. Allerdings existieren auch Menschen jenseits der Dreißig und welche, die noch viel, viel älter sind! Abgesehen davon, dass dreißig noch lange nicht „alt“ ist, auch nicht vierzig. Dennoch muss das Alter natürlich in die Geschichte passen. Wenn Du über einen Genin schreiben willst, dann wäre ein erwachsener Charakter für gewöhnlich nicht die richtige Wahl, solltest du aber über einen erfahrenen und starken Ninja schreiben, wäre es ein höheres Alter viel passender! Auch ein Kind kann ein interessanter Protagonist sein. Hier kann man zum Beispiel über die Zeit in der Akademie schreiben. Natürlich gibt es in der Naruto-Welt immer Wunderkinder, aber Erfahrung kommt nur mit der Zeit. Außerdem bieten ältere Charaktere Möglichkeiten, die man bei einem Teenager nicht hat. Sie haben viel mehr gesehen und erlebt, haben vielleicht sogar selbst Familie und sind selbstständiger. An dieser Stelle würde ich mich nicht auf ein genaues Alter festlegen sondern nur grob eine Spanne angeben. Etwa zwischen sechzehn und achtzehn oder am Anfang der Zwanziger. Das genaue Alter kann dann der Vergangenheit angepasst werden. I.V – Das Geschlecht Vielleicht wundert es Dich, dass das Geschlecht erst jetzt, ganz am Ende geklärt wird. Allerdings halte ich das so für sinnvoller, um Geschlechterklischees zu vermeiden. Natürlich kann auch ein Charakter als Frau oder Mann gedacht sein, wenn es anders nicht geht (wenn Du einen schwangeren Protagonisten haben willst, kann dieser Charakter schlecht männlich sein), aber zumindest einmal darüber nachdenken, ob der Charakter nicht auch als Frau beziehungsweise als Mann funktionieren kann, kann einen auf ganz neue Gedanken bringen. An dieser Stelle kann ich auch gleich mal die Angst nehmen, dass man das andere Geschlecht nicht richtig darstellen kann. Die Unterschiede sind nicht so groß, wie befürchtet. Traue Dich doch einfach, wenn Du es dich bis jetzt noch nicht getraut hast, mal über das andere Geschlecht zu schreiben. Allerdings ist das auch kein Muss. Wenn Du über eine Frau schreiben willst, kannst du das auch gerne tun. Auch einfach nur, weil Du es willst. Es ist ja auch schließlich deine Geschichte. I.VI – Sonstiges Natürlich kannst Du dir auch schon jetzt Gedanken um den Namen deines Charakters machen. Jedoch rate ich hier, sich nicht sofort auf einen festzulegen, wenn du die Herkunft noch nicht geklärt hast. Je nach Ort und Clan gibt es durchaus unterschiedliche Regeln zur Namensgebung. Schaden kann es aber auch nicht, einen „Beta-Namen“ zu haben, damit du wenigstens etwas schreiben kannst, wenn du über den Charakter schreibst. Schließlich müssen ja auch eventuelle Computer-Dokumente benannt werden.
A Kitty's Tale - Die Abenteuer der OC-Erstellung
Hallo lieber Leser, jedem ist der Begriff Mary Sue bekannt. Schließlich bekommt man ihn in jedem Fandom, egal ob es eigene oder Canon-Charaktere betrifft, um die Ohren geschlagen und wenn Du, werter Leser, schon einen OC erstellt hast, ist es wahrscheinlich, dass man diesen auch schon als Mary Sue (oder als Gary Stu, dem männlichen Pendant) bezeichnet hat. Ob dies nun stimmt oder nicht, sei mal dahin gestellt. Vorerst zumindest. Denn genau darum soll es in diesem Leitfaden gehen. Einen guten OC zu erstellen ist kein Hexenwerk und kann von jedem gelernt werden! Wenn man einen Charakter Schritt für Schritt aufbaut, wird es immer einfacher werden. In diesem Leitfaden werde ich auf Dogmen und starre Richtlinien verzichten. Viel mehr will ich helfen und anwendbare und nützliche Tipps geben. Eine Geschichte ist lebendig und Charaktere müssen sich dem Lauf der Dinge und den Umständen anpassen, anstatt immer den selben Regeln zu folgen. Ich behaupte nicht, dass mein Weg der einzige oder beste ist, es ist eine Hilfe, die man annehmen kann oder auch nicht. Du kannst auch nur teilweise Dinge übernehmen oder zu dem Entschluss kommen, dass Du es anders machen willst, weil es für Dich so nicht funktioniert. Sieh es einfach als einen Vorschlag, eine Grundidee, die verfeinert werden kann. Solltest Du noch irgendwelche Ideen oder Vorschläge für mich haben, bin ich natürlich sehr dankbar dafür. Schreibe mir dann doch einfach eine Mail oder ein Review! Ich bin sehr dankbar für jede Hilfe. Der Einfachheit halber werde ich größtenteils von „er“ im Sinne von „der Charakter“ schreiben. Natürlich können damit Männer, Frauen und alles andere gemeint sein. Und bevor wir uns weiter mit dem Vorwort beschäftigen, fangen wir einfach schon! Zunächst will ich noch den Begriff „Mary Sue“ klären. Im ersten Kapitel geht es dann ans „Eingemachte“ mit der ersten Idee und dem groben Charakterentwurf. Was ist überhaupt eine Mary Sue? Die Ursprünge der Mary Sue liegen in Zeiten vor dem Internet, nämlich im Jahr 1974, als Fanfictions noch in Fanmagazinen abgedruckt wurden. In der Star Trek Fanfiction „A Trekkie's Tale“ tauchte eine Protagonisten mit dem Namen Mary Sue auf. Sie war den eigentlichen Hauptcharakteren in jeder Hinsicht überlegen, rettete ihnen das Leben, brachte sie zusammen und starb schließlich einen tragischen Heldentod. Dieser Plot lässt sich auf nahezu jedes Fandom übertragen und sagt schon den Grundgedanken einer Mary Sue aus: Sie ist das Zentrum der Geschichte, stellt alle anderen in den Schatten und ihr Ende ist so dramatisch, wie ihre gesamte Vergangenheit. So weit – so gut. Dennoch muss ich an dieser Stelle gleich mal eine Illusion rauben. Die wenigstens Mary Sues beziehungsweise Gary Stus (oder auch Marty Stus) das männliche Pedant, sind so extrem. Nur, weil ein Charakter nicht das 666-schwänzige, regenbogenfarbene Killerkaninchen in sich hat, ist er noch längst keine Mary Sue. So einfach ist das leider auch nicht. Sonst wäre das ja einfach zu verhindern. Die Meinungen was eine Mary Sue ist, gehen weit auseinander. Man kann es also gar nicht so genau sagen, auch, weil jeder eine andere „Toleranzschwelle“ hat. Für mich ist eine Mary Sue ein Charakter, der keinerlei Konsequenzen hat. Sie kann auch nichts können und charakterlich mies sein, wird aber dennoch von (fast) allen geliebt. Und wer sie nicht liebt, ist böse oder eifersüchtig. Ein Beispiel dafür wäre Bella Swan aus den Bis(s)-Büchern. Das klingt alles sehr verwirrend. Jetzt weiß ich gar nichts mehr! Macht nichts! Im Grunde ist es auch egal, was genau eine Mary Sue ausmacht. Es wird immer jemanden geben, der einen Charakter als Mary Sue bezeichnet. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht mit der Haltung „ich will keine Sue erschaffen“ an einen Charakter heran gehen sollte, weil das oft (aber auch nicht immer) schief geht. Stattdessen sollte man sich einfach Gedanken um einen logischen Charakteraufbau machen und die Frage nach einer Mary Sue (erstmals) ausklammern. Aber wenn es doch egal ist, wieso wird der Begriff so oft verwendet und verteufelt? Einerseits ist zu sagen, dass eine typische Mary Sue einfach langweilig ist. Wer alles kann, von allen geliebt wird und alle Probleme locker lösen kann ist ein unglaublich schlechter Protagonist, weil man sowieso weiß wie es ausgeht. Schon alleine ein Charakter, der von allen geliebt wird, ohne, dass es einen Grund dafür gibt, ist schwer zu ertragen. Es ist unrealistisch und identifizieren kann man sich erst recht nicht. Außerdem ist oft einfacher zu sagen, dass ein Charakter eine Mary Sue ist als zu begründen, wieso man sie nicht mag. Es ist oft (aber auch nicht immer!) ein Ausdruck dafür, dass einem ein Charakter nicht gefällt.
(Schon auf Fanfiktion.de und Animexx veröffentlicht)

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10 Gründe, wieso ich das “Aka-HQ” nicht leiden kann
Jeder, der einmal Akatsuki-Fanfictions gelesen hat, kennt es: Das berühmte Akatsuki-Hauptquartier. Wo diese Seuche ihren Ursprung hat, weiß ich nicht, aber ich kann keine Fanfiction ernst nehmen, in der es das „HQ“ gibt. Ich gehe sogar soweit, dass ich keine Fanfiction lese, in der es vorkommt – solange es keine (gute) Parodie ist. Aber ich will gar nicht so viel schreiben, sondern einfach meine Gründe nennen:
1. Wo soll der Strom herkommen? Wo das Wasser? Und wohin soll das Abwasser? Die Hauptquartiere sind oft so luxuriös eingerichtet, dass Unmengen von Strom kosten würde und noch Wasser und Abwasser wird ebenfalls benötigt. Und als Nukenin-Organisation kann man sich sicher nicht bei den nächsten Stadtwerken anmelden.
2. Es ist meistens nur eine lahme Ausrede, um die Charaktere auf einen Haufen zu haben oder sich keine Mission auszudenken, obwohl Akatsuki sowieso meistens auf Mission ist.
3. Es ist so verdammt unsicher! Die sind gesucht, überall. Und gefürchtet. Warum sollten die auf einen Haufen hängen in der Gefahr, dass man sie angreifen würde? Wo ist da der Sinn?
4. Größtenteils besteht Akatsuki aus psychisch gestörten Menschen, die quasi als Hobby Menschen töten. Kakuzu hat jeden seiner Partner umgebracht. Jeden. Bis auf Hidan, den man nicht töten kann. Denkt irgendwer ernsthaft, dass es eine gute Idee ist, ihn mit anderen Menschen auf engen Raum einzupferchen? Das würde nur noch mehr Tote geben. Und nicht nur Kakuzu ist so aggressiv. Es ist quasi ganz Akatsuki. Das würde nie im Leben gut gehen!
5. Es lässt Akatsuki wie eine große Familie wirken. Und das sind die nicht. Das sind Massenmörder. Einige von ihnen könnte man auch gut als Psychopathen bezeichnen.
6. Besonders schlimm wird es, wenn man die Teams noch in Doppelzimmer steckt. Argh! Ich wiederhole mich: Kakuzu. Hat. Jeden. Seiner. Teampartner. Umgebracht. Ermordet! Gemeuchelt! Ins Gras beißen lassen! WIE KANN MAN DIESEN MANN MIT SEINEN TEAMPARTNER IN EIN ZIMMER STECKEN?! Wie kann man das bei Sasori und Deidara tun, die dauernd über Kunst diskutieren?! WIE KANN MAN DAS ÜBERHAUPT MIT MASSENMÖRDERN MACHEN?!
7. Wieso sollten sie überhaupt ein Hauptquartier haben? Die sind meistens auf Mission und haben sich persönlich noch nie gesehen. Für Besprechungen haben sie das Jutsu und für das Extrahieren kleinere Verstecke. Wozu ein Hauptquartier? Das hat einfach keinen Nutzen!
8. Es ist ist wirklich oft nur Faulheit des Autors. So große Faulheit, dass es schon fast dreist ist. Auch wenn man „Comedy“ als Genre hinklatscht. Comedy als Ausrede für schlechte Fanfictions ist sowieso furchtbar, aber dazu wann anders mehr.
9. Selbst wenn sie ein Hauptquartier hätten, warum sollten sie füreinander Kochen und zusammen essen, wie es so oft gezeigt wird? Falls ihr es nicht bemerkt habt: Die Stimmung ist in einigen Teams ziemlich geladen und selbst wenn dem nicht so wäre, bräuchten die auch mal Zeit für sich. Jemand wie Itachi zum Beispiel wirkt wirklich nicht wie ein Mensch, der dauernd andere um sich herum haben will.
10. Es ist nicht lustig. Wirklich nicht. Ich kenne nur eine einzige Parodie-Fanfiction, bei der es Sinn macht und lustig ist. Ansonsten ist es langweilig, unkreativ und strotzt vor schlechten Klischees. Meistens sind die Akatsuki-Mitglieder in diesen Geschichten auch schlecht dargestellt und vollkommen überzogen.
Was ist das hier überhaupt?
Hallo ihr Menschen! Seit einigen Jahren befinde ich mich mitten im Naruto-Fandom und auch, wenn die Begeisterung für die Serie mittlerweile nachgelassen hat, bin ich noch gerne hier unterwegs und beschäftigte mich vor allem mit OCs und Akaktsuki. Dabei treffe ich auf Fanfictions, die ich sehr mag – und auf welche, die ich furchtbar finde und hier will ich über beides schreiben und noch mehr. Ich will Leuten, die selbst eigene Charaktere haben, Tipps und Hilfestellungen geben, ab und an einfach mal ranten und meiner Meinung Luft machen und OCs vorstellen. Sowohl meine, als auch OCs, die mir besonders gut gefallen. Hierbei werde ich mich vor allem auf das deutschsprachige Fandom beziehen. Für das englische gibt es schon so viele Blogs, die auch sicher gut sind. Allerdings kann nicht jeder englisch und nicht jeder liest englische Fanfictions. Dass ich meine OCs vorstelle, hat nichts damit zu tun, dass ich sie viel besser als andere finde oder angeben will, aber ich lese selbst gerne über die Charaktere anderer und gehe davon aus, dass ich nicht damit alleine bin. Es ist also für alle, die daran interessiert sind, fremde OCs kennen zu lernen. :) Angemerkt sei noch, dass das alles meine persönliche Meinung ist. Ich will Denkanstöße geben und euch nicht „verbieten“ über etwas zu schreiben. Wenn ich rante, dann bin ich bewusst subjektiv. Ihr könnt es lesen und euch die eigene Meinung darüber bilden, schön wäre es nur, wenn ihr darüber nachdenkt, aber auch das müsst ihr nicht.
miau~ Die Katze