Das Paradox des GlĂŒcks
GlĂŒck erwĂ€chst aus Schmerz,
ein stiller Kreislauf,
den wir nicht wollen,
aber auch nicht leugnen können.
Immer ist der Schmerz zuerst,
wie ein Schatten,
der dem Licht vorausgeht,
unausweichlich,
fordernd.
Wir fĂŒrchten ihn,
doch ohne ihn bleibt Freude blass,
ein leeres Versprechen
ohne Widerhall.
Also tragen wir ihn,
lassen ihn durch uns hindurch,
bis er vergeht,
und etwas Helles zurĂŒcklĂ€sst,
fĂŒr einen Moment.
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Inanis Nomen
Inspiriert von Immanuel Kants Werk âAnthropologie in pragmatischer Hinsichtâ -âVom GefĂŒhl der Lust und Unlustâ (§ 60)














