an die person die nur auf meinem sofa existiert
immer nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Bis dahin, wo meine Hände noch wissen, wie man hält,
aber mein Herz schon gelernt hat, nicht mehr zu bleiben.
Du küsst mich als würdest du mich wollen
und für einen Moment glaube ich,
ich könnte jemand sein, bei dem man bleibt.
Deine Hand auf meiner Haut, so selbstverständlich,
als wäre ich nichts, was man verlieren könnte.
Und vielleicht bin das auch, weil du gehst, immer gehst.
Und ich lasse dich gehen, immer gehen,
weil ich weiß, das dass hier nur bis zum Anziehen reicht.
Ich frage dich, ob du gut ankamst,
lasse dir ein Stück Kuchen zum Geburtstag da,
merke mir Dinge, die du vergessen hast,
wie als wäre ich jemand, der dich wirklich kennt.
Aber wir sind nichts, ich kenne dich nicht,
sind nichts was über der Sofakante hinaus bleibt,
die sich finden und danach wieder verschwinden.
Ich sage mir selbst das dass reicht,
es reicht, weil ich nicht mehr die bin die wartet,
nicht mehr die bin, die glaubt, nicht die, die vertraut
und nicht mehr die, die sich verliert.
Doch irgendwo zwischen deinen Gehen
und meiner Stille danach,
ist etwas, das ich nicht mehr leugnen kann.
Ich habe keine Sehnsucht nach dir,
ich habe Sehnsucht nach dem was ich sein könnte.
Jemand, den man wollen könnte,
jemand, den man halten könnte,
wenn nur jemand bleiben würde.