Braune Augen - 14. Fortsetzung
Ich kann es kaum noch aushalten, alles in mir ist durcheinander, so wie es noch nie der Fall war. Es war mir klar, dass diese einmalige Situation mich ĂŒberfordern könnte, wie schwer das sein kann, dass ich einen RĂŒckzieher mache, das ich es nicht mache. In mir gab es ĂŒber die vielen Wochen, in denen ich Susan kennengelernt habe immer wieder diese Gedanken an Flucht. Und manchmal bin ich auch geflohen, bin davongelaufen. Ich bin weg gelaufen vor meiner Lust, meiner Lust und meiner Neugier auf Susan, die ich bereits seit dem ersten Mal, als ich sie sah, nicht mehr aus mir heraus bekam. Wie konnte das passieren? Wie ist es ĂŒberhaupt passiert?
Susan war seit meinem ersten Blick auf sie in mir, in meinen Gedanken, in meinem Körper, in mir ganz tief drin. Und das dies so war, so eindeutig zu spĂŒren war, das machte mir zu Beginn Angst, so richtig Angst gerade am Anfang. Ich hatte sie das erste mal in der U-Bahn gesehen. Sie saĂ mir gegenĂŒber, schrieb etwas in ihr Handy und war ganz konzentriert. Ganz weit weg. Sie sah mich nicht. Und dann sah sie plötzlich auf, schaute gerade aus, mal als dem Fenster, mal in die Bahn. Und ich sah fasziniert, dass sie zwar schaute, in Gedanken aber ganz woanders war. Das war so schön zu sehen, wie sie âin sichâ war. Wie in einer Luftblase und um sie herum die Welt. So sah es aus in diesem Moment. Mich faszinierte das. Sie war nicht gewöhnlich. Anders als alle in der Bahn. Fast geheimnisvoll. Und hĂŒbsch. Ihre Haare zu einem sehr knappen Pferdeschwanz zusammen gebunden. Eigentlich fast zu kurz dafĂŒr. Aber deshalb wohl sĂŒss anzusehen. Sie lieĂ sie wachsen, das sah man. Und dabei konnte sie es wohl nicht aushalten lĂ€nger zu warten und wollte sich den Zopf binden. Und so tat sie es. Obwohl sie klein war, strahlte sie ĂŒber die Sitzreihen hinaus, fĂŒr mich jedenfalls. Ich war fasziniert. Sie sah mich nicht. Das kam dann spĂ€ter. An einem Tag an der Haltestelle, noch bevor die Bahn kam. Und als sie mich dann sah, fĂŒhlte ich mich kurz ertappt. Erwischt. Aber zugleich war ich froh. Sie hatte mich gesehen. Ich war entdeckt. In mir drin war ich wohl wie ein scheues, zartes, vorsichtiges Reh - und wollte wohl zuerst nicht gefangen werden. Ich war scheu. NatĂŒrlich. Ich war ja auch völlig unerfahren und Susan schien so völlig anders. Und sie erreichte mich in mir. Ganz von alleine. Manchmal, wenn sie mir in die Augen schaute, dann tat es fast weh, so tief fĂŒhlte ich ihren Blick ganz in mir. Und dann war da wieder die Unsicherheit und der Gedanke an das Weglaufen.
Aber ich war geblieben. Ich war nur kurz einmal fortgelaufen, aber Susan hatte es mir leicht gemacht zurĂŒck zu kommen. Und so blieb ich ĂŒber die Wochen ihre Maike. Das war ich: Ich gehörte ihr und erlebte unglaubliche Liebe. Und Lust. Und ihren Sex. Unglaublich.
Und so stand ich nun hier, in dem Raum dieses Hotels. Soviel Luxus und Schönheit hatte ich noch nie gesehen und es schien alles gut, seit Susan und ich hier waren, wir uns fertig machten. Wobei: Ich war es, die vorbereitet wurde. Ich war das Geschenk, von dem Tom gerade gesprochen hatte:
âDann lass uns beginnen und sieh genau zu, wie ich mir Dein Geschenk nehme. Sie gehört nun unsâŠâ - das waren seine Worte.
Und nun höre ich ihn, wie er nÀher kommt. Immer nÀher. Ich atme ein, ich muss etwas tun, irgendetwas. Atmen. Warten.
Wie nervös sie ist. Ich gehe langsam auf sie zu, und sofort reagiert sie, indem sie tief einatmet, noch einmal und noch einmal. Was fĂŒr eine Spannung in der Luft liegt, hinter mir stehen Thomas und Susan und vor mir wartet sie. Und sie ist wirklich schön - Susan hatte recht. Ich wollte sie bewusst vorher nicht sehen, kein Bild, keine Aufnahme. Ich wollte sie hier und jetzt das erste Mal sehen. Und es war die richtige Entscheidung. Die Spannung hatte sich gelohnt - Susan hatte nicht ĂŒbertrieben, sie sieht wirklich schön aus, ist einfach hĂŒbsch - und sie wirkt so rein, wie sie in der weiĂen WĂ€sche und doch fast nackt in der Mitte des Raumes steht. Schön ist sie. Jung. Sie strahlt etwas frisches aus und es passt zum frischen Duft, der sich wohl nach der Dusche im Raum verteilt hat. Ich habe Lust.
WĂ€hrend sie tief einatmet, zeichnen sich ihre scheinbar zarten jungen BrĂŒste unter dem Hemdchen ab. Ich erahne ihre Brustwarzen, wohl noch klein, wird es ein VergnĂŒgen sein, mich ihnen spĂ€ter ausgiebig zu widmen. Ich bin gespannt wie empfindlich sie sein wird. Meine Blicke gleiten ĂŒber sie. Ich habe Zeit und genieĂe es. Ich habe alle Zeit der Welt. Vor mir eine so hĂŒbsche junge Frau, die Augen verbunden, wartend auf die erste BerĂŒhrung und bereit, sich mir vollkommen hinzugeben - und bei mir mein Freund Thomas und meine unglaubliche Susan. Was fĂŒr ein Moment. Ich genieĂe es.
Ich betrachte ihren Arsch, der in dem weiĂen Höschen so fest und prall hervor schaut, leicht gewölbt, fast ein wenig knabenhaft. Am liebsten wĂŒrde ich sofort mit der flachen Hand auf ihren Arsch schlagen, testen wie fest er wirklich ist, sehen will wie sie reagiert beim ersten Schlag. Die Lust darauf ist groĂ. Es ist gut, dass sie das auslöst. Die Situation ist perfekt. Es funktioniert. Aber natĂŒrlich reiĂe ich mich zusammen. Dies ist nicht der Moment, in dem es um Schnelligkeit geht, es ist nicht der Moment in dem es darum geht ihr die wenigen Kleider vom Leib zu reiĂen, sie nach vorne zu beugen, ihre Beine zu spreizen und sie zu nehmen. Dies ist der Moment in dem eine lange Nacht beginnen soll, in der sie noch einmal ganz neu zur Frau wird, es ist der Moment, in dem ein Spiel beginnt, in dem ich die Spielregeln machen werde. Die Nacht wird noch lang sein und es gilt es jeden dieser Moment auszukosten.
Ich stehe hinter ihr. Sie bewegt ihren Kopf leicht nach hinten, versucht mir damit ein wenig nĂ€her zu kommen. Sie spĂŒrt meine direkte NĂ€he, ohne dass ich sie berĂŒhren. Sie bewegt ihre Arme, ganz leicht nur, versucht suchend mit den Fingern eine BerĂŒhrung herzustellen. Sie ist so unglaublich unsicher und nervös, sie braucht fĂŒr sich wohl jetzt diese BerĂŒhrung, um die Situation ĂŒberhaupt auszuhalten. Ich werde sie ihr nicht geben. Ich gehe einen kleinen Schritt zur Seite. Sie bewegt den Kopf, folgt mir. Interessant. Sie ist völlig verunsichert. Das gefĂ€llt mir. Es erzeugt eine Spannung. Ich gehe ganz langsam in sie herum, langsam, ganz langsam. Und ihr Kopf folgt mir. Es reizt mich, sie am Hals zu packen und fest heran zu ziehen, es reizt mich, diese sich so fest abzeichnenden jungen BrĂŒste zu greifen. Es reizt mich, in ihre Haare zu greifen, sie heran zu ziehen und in Besitz zu nehmen. Aber ich widerstehe, auch wenn sie unwiderstehlich ausschaut. Die weiĂe WĂ€sche war eine gute Wahl. Sie wirkt so unschuldig. Jung. Völlig rein. Ich bin wieder hinter ihr. Sie atmet. Schluckt. Sie ist völlig verunsichert aber ich merke, wie in ihr eine Spannung wĂ€chst. Das ist gut.
âHallo Maike.â Sie schreckt zusammen. Mein Mund ist ganz nah an ihrem Ohr. Sie hĂ€lt den Atem an. âSchön, dass Du hier bistâ, flĂŒstere ich ihr ins Ohr und ich bemerke die GĂ€nsehaut an ihrem Arm. âDu bist schön. Wirklich schön. Entspann Dich. Alles wird gut.â Sie nickt und will sich umdrehen.
âNein, nein, nein. Du bleibst wo Du bist und wie Du bist. Bleib stehen.â Ich greife an ihre Oberarme und halte sie fest. Sehr fest. Der Griff ist klar und eindeutig.
âIch sage Dir, was Du wann zu tun hast. Ja?â Meine Frage ist eine Ansage, ein Befehl. Und ich spĂŒre wie sie sich wieder gerade ausrichtet. Sie hat es verstanden. Sie ist gut.
Ich lasse es im Raum stehen. Das âJaâ ist so weich und weiblich. Ich lĂ€chle und lasse sie wieder los. Sie ist wirklich sĂŒss. Das wird eine gute Nacht.