Filmkritik #5:
Elizabeth Harvest
Wer ist Elizabeth Harvest?
Für diese Frage gibt uns der Film gleich mehrere Antworten: Geliebte Ehefrau, Vogel im goldenen Käfig, Objekt der Begierde oder einfach nur ein Versuch Gott zu spielen.
Diese Fragestellungen machen Elizabeth Harvest zu einem Film, der große ethische Themen bearbeiten möchte, die Antworten, aber beim verschwurbelten Plottwist ausdenken, vergessen hat.
Leider macht der unglaubwürdige Charakter des Sohnes viel kaputt und warum gibt es den Anfänglichen Gewaltausbruch des Professors, der wirklich Spannung aufbaut, und verliert ab diesem Zeitpunkt komplett an Härte. Danach wird er zu einem stark von Ex-Machina inspirierten Film, der leider nicht wirklich an die Schlauheit seines großen Vorbilds heran kommt.
Trotzdem konnte mich der Film unterhalten. Vielleicht war es aber nur die Erwartung, dass der große Knall noch kommt.












