Hier ein Teil meiner Deutsch-Arbeit
Ich fĂŒhle mich gerade danach, mal nach einer sehr langen Zeit wieder hier etwas zu posten. Dieses mal ist das ein Teil meiner Deutsch-Arbeit!
Wir haben im Deutschunterricht an einem Projekt gearbeitet, bei dem es um das Thema âGroĂstadtâ ging. Unsere Klasse wurde in Gruppen von bis zu vier SchĂŒlern eingeteilt und wir sollten zwei Texte unserer Wahl schreiben. Dabei hatten wir die Wahl, entweder kreative oder sachliche Texte zu schreiben. Diese beiden Textgruppen hatten auch noch mehrere Untergruppen, aber das ist hier nicht relevant.
Da ich jetzt nicht so der kreative Schreiber bin, habe ich mich fĂŒr zwei sachliche Texte entschieden. Da ich nicht genau wusste, worĂŒber ich schreiben sollte, habe ich mich fĂŒr den Bezirk entschieden, in dem ich ja in Berlin lebe: Marzahn. Ich schrieb einen Text, in dem ich beschreibe, wie ich den Bezirk sehe.
Hier ist mein Text. Genau so, wie ich ihn auch der Lehrerin abgab:
In Marzahn leben etwas mehr als  260.000 Menschen, die eher notgedrungen hier leben oder die den Randbezirk fĂŒr seine grĂŒne Natur und die Ruhe schĂ€tzen. In den Schlagzeilen ist der Bezirk zuletzt wegen den Wahlergebnisse zum Abgeordnetenhaus fĂŒr Berlin gekommen. Den gröĂten Sieg der Alternative fĂŒr Deutschland verbuchte man in Marzahn. Aber auch der Ruf des Bezirks im Allgemeinen ist nicht gerade gut.
Wenn man als AuĂenstehender ĂŒber Marzahn spricht oder etwas ĂŒber Marzahn hört, dann ist das meistens Negativ behaftet. Doch aus eigener Erfahrung heraus weiĂ ich, dass man meistens irgendwelche GerĂŒchte nachplappert, die man mal hier und mal dort aufgeschnappt hat. Kurzum: In Wahrheit hat man keine Ahnung. Dabei hat dich der Ruf des Bezirks in den letzten Jahren verbessert. Von einem der gröĂten Brennpunkte Berlins zu einem aufstrebenden Szenebezirk, wo das Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Wenn man auĂenstehende Leute fragt, was sie von Marzahn halten, dann kommt meistens sowas wie âDer Bezirk ist voll assi!â, âDa Leben nur Hartz IV-EmpfĂ€nger!â und so weiter. Das in Marzahn bis zu knapp ĂŒber 15% (Stand: 2014) der Leute wirklich Hartz IV-EmpfĂ€nger sind, lĂ€sst sich nicht abstreiten, wohl aber, dass der Bezirk assi ist. In den vergangenen Jahren wurden aus den grau-roten Plattenbauten sanierte Wohneinheiten und zum Teil zurĂŒckgebaut Eigentumswohnungen. An sich wird der Bezirk immer bunter, da die neu sanierte und modernisierten Wohnblöcke neue Anstriche in GrĂŒn, Rot, Gelb und sonstige Farben erhielten.
In jedem Berliner Stadtteil gibt es bestimmte StraĂen, in denen die Leute wohnen, die Sozialleistungen vom Staat erhalte und wo die KriminalitĂ€t höher ist als normal. In Marzahn ist das nicht anders. Aber manche Leute meinen, der ganze Bezirk ist ein Brennpunkt. Aber dies nahm mit der Zeit ab, weil Hilfs- und Integrationsprojekte halfen, die Situation im Bezirk zu verbessern.
Die Leute im Bezirk sind in den meisten Situationen nett und freundlich. Dadurch, dass die Mietpreise in Marzahn, auf ganz Berlin gesehen, am gĂŒnstigsten sind, leben hier viele Ă€ltere Leute mit kleiner Rente, aber auch viele junge Familien mit ihren Kindern.
Im Bezirk selbst ist es sehr ruhig und man hat viel Natur um sich herum. Vor allem im Norden von Marzahn hat man direkt einen Park auĂerhalb des Bezirks, den viele fĂŒr Fahradtouren und SpaziergĂ€ngen nutzen oder auch auch, um mal vom GroĂstadttrubel abzuschalten.
SehenswĂŒrdigkeiten gibt es sogar auch in Marzahn! Am bekanntesten sind wohl die GĂ€rten Der Welt im Erholungspark Marzahn. Mit den vielen verschiedenen ThemengĂ€rten ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Im Jahr 2017 findet dort die internationale Gartenausstellung statt. Aber auch Alt-Marzahn mit der WindmĂŒhle ist ein Blick wert.
Ich sehe Marzahn als einen aufsteigenen Szenekiez, der noch genau so beliebt wird wie jetzt Prenzlauer Berg oder Mitte, weil viele wegen den Mietpreise in gĂŒnstigere Bezirke ziehen.
Dies ist nur der zweite Teil meiner Arbeit. Der erste Teil war ein Infotext ĂŒber den Bezirk und dort habe ich nur den Wikipedia-Artikel zum Bezirk in gekĂŒrzter Form aufgeschrieben. Zeitmangel ist halt nicht so prickelnd.
Da ich ja eine Ausbildung zum Medienassistenten im Digital und Printbereich mache, mussten wir unsere Texte in einer Broschur verarbeiten wofĂŒr wir die Texte und das Layout designen sollten. Ich finde, dass uns das gut gelang. FĂŒr âne 3+ hatâs bei mir auf alle FĂ€lle gereicht :D














