Rezension -Über vier Leben-
Klappentext
Auf der Suche nach dem Ursprung ihres diffusen Gefühls, nirgends dazuzugehören, blickt Mirabell in ihre Familiengeschichte. Doch statt Antworten findet sie nur ein Geflecht aus Leerstellen und Halbwahrheiten, weitergegeben wie in einem endlosen Stille-Post-Spiel: Eine Urgroßmutter, die verschwand. Eine Großmutter, die nicht mehr leben wollte. Eine Mutter, die schweigt. Wie nähert man sich einer so lückenhaften Vergangenheit an? Je mehr Brüche Mirabell aufspürt, umso deutlicher ahnt sie, dass das Ungesagte bis heute fortwirkt ― und dass sie ihre eigene Geschichte selbst schreiben muss.
Cover
Das Cover ist ansprechend und ist mir sofort ins Auge gefallen.
Schreibstil
Der Schreibstil ist angenehm und leicht, ich könnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Inhalt/Rezension
Wow, was für ein Roman. Ich war sehr gespannt auf das Buch und es hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Geschichten, die über mehrere Generationen gehen und erklären, das manches Verhalten von einem heute, schon viel weiter zurückgeht, interessieren und begeistern mich sehr. Das Buch geht über vier Frauen zu vier unterschiedlichen Zeiten, erst mit der Zeit erfährt man wie sie miteinander verbunden sind. Was sie ertragen und erlebt habt, erschüttert einen sehr. Ich finde es spannend, das Mirabell ihre Familiengeschichte hinterfragt und sie generell viel fragt, wo doch immer noch so viel geschwiegen wird. Fazit
So ein tolles Buch, ich hoffe auf noch weitere Bücher von der Autorin. Zum Buch
Autorin: Pauline Hatscher
Verlag: Eichborn
Preis: 24 Euro













