Ich atme tief ein. Das versorgt mich mit Sauerstoff, was nötig ist um meinen Körper am Leben zu halten. Meine Gedanken und Gefühle bringe mich im Kontrast dazu fast um. Wenn Antworten, auf so simple Fragen über mich selbst, so leicht wie die Luft in meinen Körper Stöhmt, in meinen Sinn gelangen würden. Atmen ist ein Mechanismus den wir ohne Anstrengungen meistern. Es passiert einfach und es tut uns gut. Gedanken „passieren“ auch einfach, aber die Konstequenz ist das wir uns von den Gedanken nicht lösen können und in Fragen an uns selbst, an die Zukunft und Theorien die wir selbst immer wieder neu entwickeln und dann wieder umschmeißen, verlieren und irgendwann drin ertrinken. Wer bin ich? Was kann ich gut? Vllt bin ich in nichts gut und bleibe für immer mittelmäßig bis schlecht? Hat jeder ein Talent? Wenn ja, welches habe ich? Welchen Wert habe ich für andere? Bin ich ein zentraler Punkt der Gruppe oder wären alles gleich wenn ich nicht da bin? Wie seh ich tatsächlich aus? So wie ich mich sehe oder wie andere mich beschrieben? Muss jeder Mensch einen Mission auf der Welt erfüllen oder sind wir einfach so hier? Warum bin ich so streng mit mir selber? Aber warum kann ich es auch einfach nicht erreichen so sportlich und attraktiv zu sein wie andere?