LIEBE. DIESEN. TRACK. Danke Noah. Danke dir fĂŒr einen unglaublich schönen Track, der soweit trĂ€gt (an einem völlig verkackten Abend in einer Klinik).


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LIEBE. DIESEN. TRACK. Danke Noah. Danke dir fĂŒr einen unglaublich schönen Track, der soweit trĂ€gt (an einem völlig verkackten Abend in einer Klinik).

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where am I
Ok. Es ist Samstag 22:05 und ich sitze in einer psychiatrischen Klinik. Als Unterlage ein Puzzle, was eigentlich ganz cool ist und von mir aber vor allem von einer sehr lieben Mitpatientin, Vera, Tag fĂŒr Tag weiter gepuzzelt wurde. Die letzten bereits zwei (!) Wochen in dieser Klinik kann ich kaum greifen. Da sind immer noch soviele Flashbacks, Verwirrungen, Leere, kalte und völlig Haltlose Momente, Erkenntnisse zwischen durch, kleine âAha-sâ, die sofort in Erinnerungen oder anderen Gedankenfetzen verschwinden. Aber eines ist da. Der Wille zu Leben. Die unbedingte Sehnsucht nach Leichtigkeit, Liebe und innerer Geborgenheit. Die Sehnsucht TIEF zu fĂŒhlen, zu lachen und es zu erleben. Resonanz zu fĂŒhlen wie frĂŒher. Leichtigkeit. Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen und ein Leben leben was sich lohnt. Ich liebe meinen Bruder so sehr. Und sehne mich so sehr nach lustigen, Lauch Momenten, die wir gemeinsam hatten. Ich will mir all das nicht von einem toxischen Jahr zerstören lassen. Liebes Universum, was soll ich tun? Ich möchte wieder mit Freunden feiern, will Filme sehen, sie genieĂen, lieben, lachen, GlĂŒcklichsein. Wieder Filme schauen können und einfach genieĂen. Ist es das richtige nach Mainz zu gehen? Es sind eigentlich soviele wunderbare Momente - auch hier passiert - ich aber zu erschöpft um sie festzuhalten. Leider. Ein wunderbarer Moment war als einer der Mitpatienten hier einen Song spielte. Folgenden Song.
Gestern war Samstag - und es gibt nur ein paar Momente an die ich mich noch erinnern kann: Das sind: wie ich mit Papi 4h Holz getragen habe. Wie Dagmar uns mit den HĂŒhnern entgegen kam. Wie Papi gelacht hat. Wie Flori da war. Wie Mami mir von Oli erzĂ€hlt hat. Mami und ich auf dem Markt mit dem Kaffeemann.Â
Ein Text an Gott.
Was bleibt anderes als zu WĂŒnschen. Was bleibt einem anderes als zu Hoffen und zu Beten, dass das, was man sich erwĂŒnscht vielleicht auch eintritt. Ich weiĂ wie WUNDERVOLL das Leben sein kann, wie herrlich wĂ€rmend, leicht, frisch, tanzend und voller SpaĂ und Tatendrang. Wie offen und frei und voller Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. Voller kleiner Wunder, voller Tanz und Leben und auch frei von Angst, Schmerz, Furcht, Kummer und Trauer. Ganz tief in mir und ganz leise in mir spĂŒre ich noch diesen unbedingten Drang zu lieben und zu leben. Meine WĂŒnsche: Mich selbst wieder fĂŒhlen zu können. Meine Familie wieder fĂŒhlen zu können. Wieder Zeit mit ihnen verbringen zu können. In Ausstellungen zu gehen. Wieder Theater zu spielen (?). Mit meinen Freundinnen wieder lachen zu können. Wieder befreit tanzen zu gehen. Wieder auf dem Markt unterwegs zu sein. Mich Micha und Katharina ĂŒber den Karneval zu ziehen. Wieder mit Nina und Didi Zeit zu verbringen. Ich hoffe das der innere Halt in mir kommt. Die WahrnehmungsfĂ€higkeit kommt. Der Moment kommt, wo ich meinem Papi in die Arme falle und spĂŒre - ALLES ist besser. Mit Lynni und Flori wieder lachen zu können. Mit Paula spazieren zu gehen. Wieder DENKEN zu können. Mit Mami in der Stadt unterwegs sein. Denken und tun können was ICH will. Mami vielleicht in der Schule zu unterstĂŒtzen. Dinge zu erzĂ€hlen zu haben. Wieder Geschmack fĂŒr Essen und Trinken zu haben. Wieder Wein trinken zu gehen. Wieder meinen Körper fĂŒhlen zu können. Jula in Schweden zu besuchen. Mit Flori lachen zu können. Humor verstehen können. Es ist Sonntag. Und ich wĂŒnsche mir dies so sehr. Und ich wĂŒnsche mir, das Worte wieder Bedeutung haben - MEINE Bedeutung. MEINE ganz eigene.
Ein Jahr spÀter.
Eigentlich folgen auf Titel wie diese (ein Jahr spĂ€ter) Erfolgs/ oder Genesungsgeschichten - Wunder oder andere positive âthe new meâ storys - âvom schlechten wendet sich alles ins Guteâ - âin the end everything will be okâ oder Ă€hnliches. Aber das gibt es hier leider (noch?) nicht. Es ist Oktober 2021 - wenn ich diese Zahl schreibe (21) kann ich es kaum fassen. Sovieles ist passiert - in meinen Freundeskreisen hat sich soviel getan (Hochzeit, Baby, Hochzeit, noch ein Baby und noch eins) und noch sovieles andere. Bei mir? Nun ja... es ist Herbst und ich wĂŒnschte ich könnte ihn fĂŒhlen. All die Magie, Halloween, die GemĂŒtlichkeit und die Vorfreude auf den Geburtstag meines Bruders - all das. Aber das Gegenteil ist der Fall. Das einzige was bleibt ist die Hoffnung auf etwas, die Hoffnung auf eine Erinnerung, die vielleicht wieder RealitĂ€t werden kann. Auf SensibilitĂ€t, die wieder hergestellt werden kann, eine Seele, die sich vielleicht erholt? Ein Wortschatz, der wieder zum Leben erweckt wird. Ich springe ins Ungewisse - springe in eine Theraphieform, die mich total destructen kann, vielleicht aber auch nicht. Es ist der letzte Versuch. Es fĂŒhlt sich an wie der letzte Versuch - um aus âĂŒberall nur Schreckenâ - wieder Licht, WĂ€rme, Leichtigkeit, Freude, Neugier, Mut und vieles andere zu sehen. Deshalb werde ich in der nĂ€chsten Zeit. Vor allem eines sammeln: WĂNSCHE. UND SEHNSUCHTSBILDER. Und die Tatsache, dass ich nicht vergessen darf wer ich mal war. (Dieser Text, so schief und krumm er auch sein mag - so zusammenhangslos und wirr - ist vielleicht ein Anfang - angestoĂen wurde er durch ein Telefonat mit meiner Omi, die mir sagte - ich habe doch viele Talente und dann habe ich mich erinnert, dass schreiben immer etwas war, was ich geliebt habe). Also - ich möchte es versuchen, fĂŒr meine Familie. DafĂŒr Kunst wieder sehen und fĂŒhlen zu können - andere wieder sehen und fĂŒhlen zu können.

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Ich weiĂ nicht, was passiert ist. Ich weiĂ nicht wohin ich gegangen bin. Ich hab 29 Jahre lang ein ziemlich fantastisches, lebendiges, leichtes und freies Leben gefĂŒhrt. Mit soviel Liebe fĂŒr die Welt und das Leben, soviel Hoffnung, Glaube, Leuchten, dass es garnicht mehr zu fassen und aktuell auch nicht mehr zu glauben ist. Da stand soviel auf meinem Blatt, soviele wunderbare, kunterbunte, lebende und liebende Geschichten. Mit soviel FeingefĂŒhl, Sinn, Verstand und Empathie. Soviel Freude und soviel Mut, soviel Herz. Jedem konnte ich irgendwie gerecht werden, nur mit selbst so wenig. Ich hab soviele Menschen so gefeiert, aber mich selbst kaum. Was so schade ist. Mein Wunsch an die Welt und an alle die ich liebe ist: zuhören, umarmen, streiten, sich öffnen - fĂŒr die Welt und fĂŒr andere Menschen. Denn da wo Liebe, Freude und Leichtigkeit ist, ist man immer richtig.
gehen.
Meine Familie weiĂ nicht, wie sehr ich sie liebe. Wie sehr ich mir jeden Tag wĂŒnsche ich könnte sie wieder so fĂŒhlen. Und wie ich jeden Tag in Erinnerungen schwelge an die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten. Jeden Tag schenke ich mir einen neuen Tag obwohl ich weiĂ, dass jede Hoffnung lĂ€ngst verloren ist. Ich weiĂ ich muss gehen, aber es fĂ€llt mir so schwer sie zurĂŒckzulassen. Aber jeden Tag rufe ich mir Erinnerungen vor mein inneres Auge obwohl das mit der RealitĂ€t nichts zutun hat. Ich vermisse sie jeden einzelnen Tag - auch meine GroĂeltern, meine Freunde, mich. Was macht man in den letzten Tagen seines Lebens? Schwierig, ich habe versucht soviel Zeit mit meiner Familie zu verbringen wie möglich und mir all die Situationen vor Augen gerufen, die wir schon gemeinsam erlebt haben. Jeden Tag aufs Neue erfahre ich die EnttĂ€uschung, dass das aber nun garnichts mehr mit der RealitĂ€t zutun hat sondern fernab irgendwo aus dem Orbit kommt. Mehr klare Zeichen kann mir das Leben nicht geben. Es ist Zeit zu gehen. Ich habe Angst davor. GroĂe. Aber ich hoffe, dass es okay wird. Mein Kopf lĂ€sst permanent mein gesamtes Leben vor meinem inneren Auge vorbeiziehen - bunte Erinnerungen, auch schreckliche aber auch bunte. Es ist okay. Ich glaube das schlimmste ist, dass ich auf meine Familie nicht mehr Acht geben kann, dass ich sie nicht begleiten kann.Â
Wenn nichts mehr bleibt, was bleibt dann noch? Und wie fĂŒhlt sich das nichts an? Sehr kalt, sehr grau, sehr traurig und trist. Den kleinen goldenen Hoffnungsschweif, der einst ich war verlischt und bevor er erlischt gehe ich.
Ich habe so sehr gekĂ€mpft - bin so sehr gerannt. Jetzt ist der Punkt, wo ich nicht mehr kann. Mein Empfinden zerstört, meine Hoffnung dahin. Mein Kopf zu mĂŒde um noch zu fĂŒhlen, dabei ist es das, was ich so sehr brauche. GefĂŒhl.Â
Ich finde Frieden in der Stille. Wenn alles andere nicht zu ertragen ist, ist die Stille das was bleibt.

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ich habe andere immer gefĂŒhlt. Mich nur sehr selten. Dazu gehören war wichtig. Aber nicht richtig zu mir.
Abgrund.
Ich bin so erschöpft, dass ich mich kaum erinnern kann was ĂŒberhaupt passiert ist. Meine Seele ist tot und irgendwie schleppe ich mich nur noch so dahin, gefangen in jeder einzelnen Sekunde und zu erschöpft. Herbert Grönemeyer singt in einem seiner Songs (Der Weg) âIch bin viel zu trĂ€ge um aufzugebenâ. Ich bin nicht zu trĂ€ge, ich bin zu sehr durchgebrannt und völlig durch genudelt und k.o., dass ich aufgeben muss. Aber ich bin dankbar fĂŒr ein so unglaublich buntes Leben mit sovielen GefĂŒhlen, Gedanken und Erlebnissen. Und ich freue mich ein so sinnlicher Mensch gewesen zu sein. Und soviel in die Welt gebracht zu haben. Leider zu wenig fĂŒr mich selbst. Schade, dass man nur ein Leben hat. Und schade, dass man so in den Abgrund fallen kann.
Das Nichts hat mich verschluckt. Und mein Kopf aufgegeben, bei Autofahrten schaue ich stumpf aus dem Fenster und weiĂ nicht mehr (nur noch rational) wo wir sind. Manchmal erscheinen BrĂŒcken oder HĂ€user wie aus frĂŒherer Zeit und ich habe Flashbacks an die Momente damals. Flashback heute nach Schottland in das Haus eines Kunden des Vaters meines Ex-Freundes. Flashback Nummer zwei, irgendein griechiches Restaurant: Flashback an einen Abend bei Griechen mit meiner Family und meinem Freund. Und ich war so stolz und happy âden Griechenâ vorzustellen und habe mich so ĂŒber die gemeinschaftliche Runde gefreut. Unglaublich. Naja.. Flashback am See, als wir im Sommer dort baden waren und reingeschwungen sind am Seil ins Wasser. Naja, aber in der realen Welt ist nur das Nichts. Mehr nicht.Â
Und alles ist verloren in einer verklebten Masse aus Gehirn. Meine Wahrnehmung ist zusammen geschmolzen zu einem Klumpen, der sich anfĂŒhlt wie ein einĂ€ugiger König. König nicht weil ich King bin (so wĂŒrde Sophie das sagen) sondern, weils einfach das Sprichwort ist. Die Erinnerungen sprĂŒhen kaum noch funken und sind fast weg. Ich sehe dann eher alltĂ€gliches was ein bisschen beruhigend ist. Das blaue Auto des Nachbarn (Olaf) - andere bekannte Gesichter aus meiner Kindheit. Gleichzeitig durchfĂ€hrt mich dann immer ein stummer Schrei, weil ich diesen verdammten Helm abnehmen will und die Person so distanziert und âKathi-mĂ€Ăigâ sehen will wie vorher und nicht full-frontal und ohne Schutz. Ich krieg diesen verklebten Scheiss einfach nicht los. Dabei ist mein Zimmer hier so Kathi-mĂ€Ăig eingerichtet. Naja, meine Pflanzen sind hier und ein Bild hab ich heute hochgetragen. Trotzdem komme ich mir - selbst in diesem Text hier vor - wie eine GrundschĂŒlerin. Der schönste Satz, den ich heute mitbekommen habe war: âTulpen wachsen noch weiter in der Vase - wusstest du das?â. Ansonsten waren wir heute wieder auf dem Markt - wie jeden Samstag seit ich hier bin. Meine Eltern sind mit allen Marktleuten per du - krönender Abschluss des Markttages ist ein Kaffee bei dem kleinen Kaffeestand - bestehend aus einem wieder hergerichteten Schrottauto. Ansonsten war ich heute am See laufen. Und habe da drei Leute/Freunde baden sehen. Habe die Vögel gefĂŒttert. Und so abgehakt seltsam wie ich schreibe, so denke ich auch. Und das macht mich so unendlich traurig. Und ich vermisse alles so, so sehr. Die kleinen CafĂ©s - Zeitung lesen. Einen Film schauen. Einfach ICH sein. Mein Leben war so schön und so bunt und wild und frei. Was mir heute aber aufgefallen ist - ich habe alle anderen immer VIEL mehr gefĂŒhlt als mich selbst. Manchmal frage ich mich ob ich mich selbst ĂŒberhaupt richtig gekannt habe. Wahrscheinlich schon irgendwie. Nur hinsehen konnte / wollte ich vielleicht nicht. Ich hab immer gesagt - von Simon Sinek geklaut - âit doesnt matter what you do - it matters why you do itâ. Und davon war ich so tief ĂŒberzeugt. Und irgendwie habe ich den Zug aber verpasst. Und jetzt ist alles eine Masse aus Schlick und zĂ€hem Kaugummi und ich kann garnicht mehr denken. Kaum noch etwas wahrnehmen, kaum noch klar sehen. Manchmal blitzen noch Erinnerungen zwischen durch auf. Ich male ein Bild fĂŒr das Kinderzimmer einer Freundin. Wieso fĂŒhlt es sich so sehr nach Ende meines Lebens an. Es wĂ€re der perfekte Turning Point gewesen. Der Perfekte.Â
Scheisse. Wenn ich den Blog so durchlese merke ich wie ich immer mehr abgebaut habe. Was noch geht ist das schwelgen in Erinnerungen. Aber auf eine ganz surreale Weise. Und selbst das ist kaum zu ertragen. #Hilfe

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Und ich will nicht, dass das nichts bleibt. Ich will mich zurĂŒckziehen und einkuscheln in meine Fantasien, dort wo noch Heilung besteht. Einmal einen Moment durchatmen. Innehalten. Oft denke ich âWow das ist jetzt die RealitĂ€tâ und dann wird mir schlecht und noch schlechter und ich habe Angst zu ersticken und zu sterben parallel. Alles ist wie ein Film. Und ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren. Da sticht nichts mehr durch. Das Nichts hat mich verschluckt. Und trotzdem muss ich weitermachen irgendwie. Das ist wie bei lebendigem Leib die Haut abgezogen zu bekommen. Und das muss ich mir auch bildlich vorstellen. Ich komme nicht mehr an. Im Hier und Jetzt. Und muss doch weiterleben.
und ich lebe in einer Wolke aus Nichts und Erinnerungen. Der Himmel ist grell, mir surrt der Kopf vor lauter Therapien. Mir ist schlecht, weil mein Körper rebelliert und auf die Signale meines Kopfes reagiert. Er hat Panik, beide fĂŒhren ein Eigenleben Kopf und Körper. Ich versuche mir das nicht zu sehr einzubilden, aber es ist gruselig. Ich habe Angst. Sehr viel Angst. Und die Erinnerungen helfen mir zumindest das was da war zu halten. Mir IdentitĂ€t zu geben. Bekannte Stimmen auch. Aber ich hab Angst vor der Zukunft. Angst davor Schritte zu gehen, weil ich mich selbst nicht unter Kontrolle habe. Dann ist mir die Trauer lieber. Was passiert nachdem eine Seele gestorben ist? Was kommt als nĂ€chstes? Ich bin lebendig tot. Und ich weiĂ wie absurd das klingt. Und ich habe Angst. Unendliche Angst und mein Kopf hat aufgegeben unter den Massen an Erlebnissen. Und ich weiĂ ich bin selbst schuld. Alles wurde ĂŒberstrapaziert und jetzt lebe ich gefangen in meinem bisherigen Leben, allen Erinnerungen und ich hoffe das wenigstens die bleiben. Ich habe Angst davor wenn sie gehen. Das will ich nicht. Ich erinnere mich an die letzten Wochen, an die letzten Monate in denen ich den Kampf meines Lebens gekĂ€mpft habe. Habe Videotagebuch gefĂŒhrt und mir selber beim Sterben meiner Seele zugeschaut und konnte es nicht aufhalten. Ich hĂ€tte nie gedacht, dass ich mal so etwas absurdes schreiben wĂŒrde. Niemals. Was macht man wenn man nur ein Leben hat. Ich will nicht mehr und ich kann nicht mehr. Das Schlimmste ist, das niemand mich versteht und das ich so allein damit in der Welt stehe, die Menschen nur sehen wie ich mich verhalte, wie ich handle und mich danach beurteilen. Ich habe Angst. Soviel Angst. Und mich selbst so oft verraten.