Ich freue mich sehr, dass ihr den Weg zu mir gefunden habt. Auf diesem Blog möchte ich euch von Dies, Das und Jenem berichten, was so in meinem Leben vor sich geht. Mit âBakai erzĂ€hltâ habe ich euch bereits in der Vergangenheit auf dem Laufenden gehalten - aus der Sicht meines Shiba Inu RĂŒden Bakai. Leider haben etwaige Ereignisse dazu gefĂŒhrt, dass ich den Blog nicht mehr so pflegen konnte wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe, sodass ich dort schon lange nichts mehr gepostet habe. Daher entschloss ich mich nun fĂŒr einen neuen Weg, in dem es nicht nur um meine Fellnase geht. Ich freue mich auf eine möglichst lange Zeit mit euch!
Meine Lieben, ich bzw. Bakai hatte nun ein paar Tage Zeit, das Futter Select Gold Adult Huhn in der Miniatur-Version fĂŒr das Fressnapf FanTester-Programm zu testen, was wir auch gerne taten. Heute möchte ich euch dazu ein paar Zeilen schreiben.
Ich hatte das Futter nach Erhalt in die KĂŒche gestellt, wo es relativ zeitnah von meinen Katzen begutachtet wurde. Da meine Katzen der Meinung sind, dass Verpackungen und normale Ăffnungswege dieser ĂŒberbewertet werden und sie so selbststĂ€ndig sind, dass sie sich Packungen allein öffnen können, verströmte das Futter schnell einen leichten Duft
Ihr seht, sie haben ganze Arbeit geleistet :D Vertragen haben die 3 das sehr gut, auch wenn es nicht fĂŒr sie bestimmt war.Â
Dann war es endlich soweit, dass Bakai auch ran durfte. Er konnte sein GlĂŒck kaum fassen und man merkt, dass ihm meine Knipserei irgendwie nicht schnell genug ging.
Eigentlich ist er kein Hund, der viel sabbert, aber hier wurde es ein wenig feucht um die Nase. Da ich aber nicht nur die Katzenlöcher zum herausholen nuten wollte, musste die Packung auch noch richtig geöffnet werden. Auch das ging meinem kleinen Chaoten nicht schnell genug...
So untersuchte er wĂ€hrend ich die Packung aufschnitt, ob er nicht doch nebenbei die Katzenlöcher verwenden kann, um an das Futter zu gelangen. Ich habe mich natĂŒrlich beeilt und irgendwann war die Packung auf. Die RĂŒpelnase hat sich dann allerdings nicht mehr darauf verlassen, dass ich das auch ordentlich aus der Packung hole und so ĂŒbernahm er dies vorerst selbst...
⊠ehe ich ihm dann auch endlich etwas Futter in den Napf packen durfte. Ich kann euch sagen, dass es ihm hervorragend schmeckt...
.. und der Napf schon lange nicht mehr so schnell so leer war. Er hat es nahezu eingeatmet und stetig Nachschub verlangt.Â
Fazit:
Ich kann das Futter tatsĂ€chlich mehr als empfehlen. Es riecht nicht streng, fĂŒr ein Trockenfutter eher recht mild und es ist nicht sonderlich fettig, wenn man es anfĂ€sst. Meinem Bakai schmeckt es wie ihr seht sehr gut - und vertragen hat er es dazu auch noch. es gab keinen Durchfall, keine BlĂ€hungen, kein Bauchgrummeln, alles in bester Ordnung :)
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Vor wenigen Tagen erreichte mich eine E-Mail von Fressnapf, in der ich gefragt wurde, ob ich noch Fan-Tester sein möchte. NatĂŒrlich will ich, denn bei 3 Katzen und einem Hund ist genug Spielraum fĂŒr Tests da. Und schon folgte auch schon die Benachrichtigung, dass wir dabei sind!
Diesmal ist mein Shiba Inu-RĂŒde Bakai der GlĂŒckliche und darf sich durch die Testpackung Select Gold Adult Huhn futtern. Ich halte euch in KĂŒrze auf dem Laufenden ĂŒber dieses Futter - ich bin gespannt, ob es ĂŒberzeugen kann ;)
Da ich derzeit das ĂŒberaus seltene PhĂ€nomen âkinderfreiâ erlebe, haben wir uns heute einen Ausflug in die Rupertustherme gegönnt. Im Internet las sich die Therme megagut - doch lohnen sich dafĂŒr fast 2,5 Stunden Anfahrt?
Definitiv! Aufgrund der recht hohen Temperaturen war der Parkplatz der Rupertustherme auch 1 Stunde nach Einlass noch recht leer. Da wir ein wenig im Stau standen, kamen wir spÀter als erwartet an und machten uns schon irrsinnig Gedanken, ob das gleich Sardinen-in-der-Dose-Feeling wird.
Doch weit gefehlt. Parkplatz leer, am Eingang 3 Leute vor uns, das passt ja schon einmal. Vom Ambiente hatte ich das GefĂŒhl, dass diese Therme ein wenig gehobener ist. Es mag sein, dass sich der Eingangsbereich des Thermen-/Saunenbereichs da von dem Familienbereich unterscheidet, da ich ohne Kinder unterwegs war, habe ich den Familien-Eingangsbereich nicht kennengelernt.
Eine groĂe Ăberraschung gab es schon direkt am Eingang. Im Juli und August sind die Tageskarten um 25% reduziert, wenn die AuĂentemperaturen an diesem Tag ĂŒber 25°C steigen. GlĂŒck gehabt, denn so kostete uns die Tageskarte weniger als die 4Std.-Karte, die wir eigentlich nehmen wollten.
Schnell noch umziehen und auf ins warme Wasser! Die Dusch- und SanitĂ€ranlagen sind sehr gepflegt, es steht von Hause aus ein Kiefern-Duschgel zur VerfĂŒgung, welches wirklich angenehm ist.Â
Die Therme erstreckt sich ĂŒber mehrere Ebenen, wir gingen zuerst ins 1. OG. Dort befinden sich 2 Becken mit etwa 32°C warmen 2% Solewasser, welches enorm gut tut. Es gibt zudem viele Massage-Elemente wie Liegen oder Wasserspeier, sowohl im Sitzen als auch im Stehen. Ich bevorzuge hier das Sitzen, da ich sehr klein bin und im Stehen meist nur auf Zehenspitzen einen Effekt erziele.
Aufgefallen sind mir hier 2 kleinere Kinder, eines aus der Fraktion Windelpupser und eines aus der Fraktion Wasserspringer. Gerade wo ich kinderfrei habe, wÀre es toll gewesen, einen Tag ohne tobende laute NervensÀgen zu verbringen. Auf diese 2 sollten noch viiiiiiele folgen, dabei gibt es nebenan doch das Familienbad... Aber nun gut :D Das Personal schreitet hier zumindest ein und ermahnt zur Ruhe, sodass Laute relativ zeitnah unterbunden werden.
Im 1. OG gibt es auch zahlreiche Liegen mit Blick auf die nahen Berge, unbeschreiblich gut. Man ist quasi mittendrin, was die WohlfĂŒhlatmosphĂ€re verstĂ€rkt. Es gibt auch ein AuĂenbecken, eher 2, ein kleineres schlieĂt direkt an ein gröĂeres Becken an. Die Rentnerfraktion war hier stark vertreten, diese fanden den Strömungskanal mit zeitweiser Kuppeldusche wohl genauso toll wie ich, demnach musste man immer auf sein Tempo achten. Dies ist ein Punkt, der mich immer ein wenig stört - die Masse an Menschen in diesen meist winzigen Teilen, die sich dann gaaaaaaanz laaaaaangsaaaaaam vooooooorwÀÀÀÀÀÀÀrts treiiiiiiiiibeeeeeeeen lÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀÀsst.
Was fĂŒr ein GlĂŒck, hier wird alle paar Stunden Wassergymnastik gemacht - und ich mitten drin! Ein kleines Problem machte mir auch hier wieder meine GröĂe, denn nur auf Zehenspitzen konnte ich ĂŒberhaupt mitmachen - was Auswirkungen auf die gesamte Bewegung hat. Dennoch hat es SpaĂ gemacht und die Trainerin war sehr engagiert.
Im Anschluss zog es uns in den 2. Stock, die Galerie. Hier gab es ein etwas gröĂeres Sprudelbecken, ebenfalls mit Salzwasser, ein Kaltwasserbecken und ein HeiĂwasserbecken. Hierher verirren sich eher weniger Menschen, denn die Becken konnten wir vollstĂ€ndig alleine nutzen und haben keine Menschenseele gesehen - ein Traum! Gefehlt hat hier ein wenig ein Weg nach drauĂen und ein Whirlpool auf dem Dach, das wĂŒrde die Etage noch abrunden.
Im Internet stand auch etwas von einem Keller, da ich aber im EG keine Treppe nach unten finden konnte, nahmen wir kurzerhand den Fahrstuhl in den Keller - hier waren wir jedoch falsch und es ging zum Erdgeschoss zurĂŒck. Eine sehr freundliche Reinigungskraft konnte uns weiterhelfen und wir fanden die Solegrotte. Dieser Bereich wurde sogleich unser ThermenherzstĂŒck. Klang- und Farbbecken, Schwebebecken, Dampfbad und Solewand - was will man mehr!Â
Zeitweise wurde es sehr eng im Schwebebecken, das konnte man dann jedoch aussitzen und irgendwann war es dann wieder ertrĂ€glich.Â
Das Thermenrestaurant gefiel uns ebenfalls gut. Das Essen war anstĂ€ndig und nicht allzu teuer fĂŒr groĂe Portionen.
Ich kann die Rupertustherme ruhigen Gewissens weiterempfehlen, auch ein lÀngerer Anreiseweg lohnt sich hier!
Wochenende ist Ausflugszeit, zumal das schöne Wetter geradezu einladend dafĂŒr ist, die Zeit nicht in geschlossenen RĂ€umen zu verbringen. Eigentlich wollten wir spontan ins Titania NeusĂ€Ă, da das aber aufgrund von Sanierung/Renovierung/Instandsetzung geschlossen ist, mussten wir kurzfristig eine Alternative âin der NĂ€heâ finden. So fuhren wir erstmalig ins Donaubad.
Witzigerweise hatte ich mir das daheim schon angeschaut, jedoch aufgrund der groĂen Entfernung und langen Fahrzeit verworfen. Schicksal nenne ich das!
Der Parkplatz ist sehr groĂ, wir kamen gegen 12:00 Uhr an und fanden problemlos noch recht weit vorn einen Parkplatz. Leer war dieser keineswegs, so waren wir ein wenig besorgt, ob es drinnen auch so voll ist, wie es von drauĂen schien. Die Schlange an der Kasse war sehr kurz, dennoch wurde eine 2. Kasse eröffnet. Das finde ich sehr serviceorientiert und somit gut. Die Umkleidekabinen hatten die ĂŒbliche GröĂe und waren sehr sauber, sie auch der restliche Garderobenbereich.Â
Man erhĂ€lt an der Kasse einen Chip, leider erfolgt vom Personal keinerlei ErklĂ€rung dazu. Auf dem Chip befinden sich 2 Nummern, die SchrĂ€nke sind ebenfalls nummeriert. Ich konnte mir schon denken, dass eine der Nummern meinen Schrank schlieĂen und öffnen wird, aber welche, das musste ich ausprobieren. Ein GlĂŒck, dass der Umkleidebereich nicht weitflĂ€chig ist, denn die Nummer in den 500ern war im Gegensatz zu der Nummer in den 100ern nicht meine Schranknummer. Ich finde es ein wenig Ă€rgerlich, wenn ich erst umherirren muss, um meinen Schrank zu finden.
Das Bad empfand ich als leicht dreckig, da ich aber nicht vorhatte in der ToilettenschĂŒssel zu baden, nehme ich dies hin. Mir ist bewusst, dass man bei der Masse an Menschen kaum mit dem Putzen hinterherkommen kann. Auch sollte man erwarten können, dass ein Bad so hinterlassen wird, wie man es auch auffindet.
Die Duschen gefielen mir sehr gut. Es gibt hier sowohl offene Duschen als auch Duschkabinen, zusĂ€tzlich auch Duschhilfen wie Sitze fĂŒr die Ă€ltere Generation. Dies finde ich sehr zuvorkommend, ein weiterer Pluspunkt des Bades.
Dann ging es endlich ins Erlebnisbad. Dieses verfĂŒgt sowohl ĂŒber einen Innen- als auch einen AuĂenbereich. Im Sommer gibt es dazu noch Zutritt ins Freibad.Â
Das groĂe Becken, in das man schon fast beim Betreten hineinfĂ€llt, ist ein Wellenbad. Da es nicht sonderlich tief ist, ist es auch fĂŒr kleinere Kinder gut geeignet. Es gab auch ein groĂes Schwimmtier in diesem Becken, auf denen sich Kids von 8-14 vergnĂŒgten. Das Wasser ist angenehm warm - perfekt also.
Da das Bad ĂŒber 3 Röhrenrutschen verfĂŒgt, finden sich hier auch die Landungsbecken und direkt daneben der Kleinkindbereich. Dieser ist farbenfroh und sehr ansprechend gestaltet. Ein Kaskadebecken ist ebenfalls vorhaben, allerdings war dieses so stark mit Kindern befĂŒllt, dass ich dort nicht unbedingt hineinwollte.
Man findet hier auch den Zugang zum AuĂenbecken mit Strömungskanal. Auch hier war es recht voll und ich empfand das Wasser mit 24° als ein wenig frisch.Â
Einen GroĂteil des Raums nimmt ein Restaurant ein. Da wir nicht den ganzen Tag bleiben wollten, habe ich mich mit diesem Bereich nicht auseinander gesetzt. Sehr freudig ĂŒberrascht war ich, als ich ein Dampfbad entdeckte. Ich liebe DampfbĂ€der und dieses war perfekt.
Ich wollte gern noch mehr Wellness erleben und entdeckte, dass es hier auch je ein Thermal-Innen- und -AuĂenbecken gibt. Das Innenbecken war leider sehr voll, lauter Eltern mit Kindern in allen Altersklassen. Thermalbecken haben fĂŒr mich wie gesagt immer etwas mit Entspannen zu tun, das ging so aber nicht. Also ging ich ins AuĂenbecken. Dieses war aber auch nicht sonderlich viel leerer, es war aber mehr Fluktuation spĂŒrbar. Ich konnte hier die Massageduschen sowie die Sprudelliegen nutzen, auch wenn ich das stĂ€ndige Schreien, ins Wasser hĂŒpfen und Wasserspritzen als störend empfand.
Das Bad selbst verfĂŒgt noch ĂŒber einen abgetrennten Sauna, da jedoch wie gewöhnlich dieser Bereich textilfrei ist, halte ich mich davon fern :D Der Weg dorthin ist jedoch sehr ansprechend, eine BrĂŒcke, die sich aus dem Erlebnisbadbereich hinauf windet.
Fazit: Wer fĂŒr seine Kinder ein SpaĂbad sucht, der ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Wer allerdings SpaĂ fĂŒr die Kinder UND Erholung fĂŒr sich selbst sucht, kommt hier nicht unbedingt auf seine Kosten - auĂer ihm reicht schon das Dampfbad aus :)
Wie auch der letzte Film war dieser Film fĂŒr mich eher eine âNotlösungâ, da mir das restliche Programm nicht sonderlich zusagt. Wenn ich allerdings die Wahl habe zwischen Solo, Avengers und einer nicht ganz uninteressant klingenden Komödie - gehe ich natĂŒrlich eher in diese und wurde nicht enttĂ€uscht.
Dem Kinopublikum scheint es so wie mir zu gehen, denn auch in diesem Film gab es wenig Mitschauer. Wir waren zu 4 im Saal, wenngleich ich nicht verstehe, warum man 2 Paare direkt nebeneinander quetscht, wenn doch ĂŒber 70 PlĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen. Aber dafĂŒr kann ja der Film nichts. Mein Freund war von dem Film noch weniger angetan als ich, doch ich denke im Verlauf Ă€nderte er seine Meinung (ich hörte ihn lachen :P )
Nun gut, kommen wir zum Film. Wir lernen eine Frau mittleren Alters kennen, die alles daran setzt, ihre Familie ĂŒber Wasser zu halten. Sie ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern, jeder der schon einmal in solch einer Lage war weiĂ, wie hart dieser Existenzkampf ist. Man lebt nur noch, um allem gerecht zu werden, nicht aber, um tatsĂ€chlich zu leben. Zudem hat man es beruflich schwer, muss oftmals Arbeiten annehmen, die nicht sonderlich gut bezahlt sind, muss dort mehr leisten, als andere, denn schlieĂlich ist immer die Gefahr da, aufgrund der Kinder zu fehlen.Â
So auch unsere Hauptdarstellerin. Sie arbeitet mitunter als Putzfrau und wird eines Tages auf die Yacht eines stinkreichen Schnösels gerufen. Er ist auf dem ersten Blick mehr als unsympathisch: Party, Frauen, Geld ausgeben - all das bestimmt sein Leben. Er schert sich nicht um die Probleme, Sorgen und Nöte anderer, behandelt seine Mitmenschen von oben herab.
Charaktereigenschaften, die ziemlich schwierig mit mir zu vereinbaren sind. An diesem Punkt habe ich mich gefragt, ob ich mir das tatsĂ€chlich antun möchte. WĂ€hrend ich fĂŒr die Frau MitgefĂŒhl empfand, stieĂ mich der Hauptdarsteller furchtbar ab. Gut, nun saĂ ich aber hier und neben mir Fremde, wer mich kennt weiĂ, dass ich da eher nicht aufstehe und die Aufmerksamkeit auf mich lenke - zum GlĂŒck, denn danach fing der Film an, mir zu gefallen.
Der Hauptdarsteller erlitt einen Unfall und verlor sein GedĂ€chtnis. Weil seine Schwester gern erben wĂŒrde, gibt sie im Krankenhaus an, ihn nicht zu kennen. Das ruft unsere Hauptdarstellerin auf den Plan. Sie Ă€uĂert, dass es ihr Mann ist und nimmt ihn mit heim. Er soll kennenlernen wie es ist, am Existenzminimum zu leben. Es kommt wie es kommen muss - sie verlieben sich ineinander! Das war genau das, was meiner Seele fehlte <3
Eines Tages taucht jedoch sein Vater auf und der Schwindel kommt heraus. Es scheint erst, dass unser Hauptcharakter sich von der Liebe seines Lebens abwendet, doch dann kommt es gaaaaaaanz anders.
Der Film bietet eine breite GefĂŒhlspalette und regt zum Nachdenken am. Er zeigt, dass das Schicksal viele Wege fĂŒr einen bereithalten kann und dass man sich seinen Mitmenschen gegenĂŒber fair verhalten sollte. Man muss natĂŒrlich nicht jeden lieben - aber Respekt hat jeder verdient - man kann schneller in solch elende Lage geraten, als einem lieb ist.
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Kinofilm: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Derzeit gibt das Kinoprogramm nicht so viel her, sodass die Filme, die halbwegs interessant klingen, tatsĂ€chlich rar sind. Der Film âLetztendlich sind wir dem Universum egalâ hatte es mir jedoch vom Titel her schon angetan und so saĂ ich eines Abends gemeinsam mit meinem Freund im Kino und wartete in einem Saal nur fĂŒr uns allein auf den Beginn des Films.
Ein wenig mulmig wurde mir, als tatsĂ€chlich niemand mehr ins Kino huschte um diesen Film zu sehen. Mein Freund hatte die Kritiken ĂŒberflogen, ich mich gĂ€nzlich gar nicht vorbereitet und wollte mich von dem Film ĂŒberraschen lassen.Â
ErzĂ€hlt wird die Geschichte von A, der tĂ€glich im Körper eines anderen Menschen aufwacht. Dabei ist es egal ob groĂ, klein, dick, dĂŒnn, schwarz, weiĂ, Mann oder Frau - einzig die Altersspanne bleibt dabei gleich. A verliebt sich unsterblich in ein MĂ€dchen und setzt alles daran, sie wiederzusehen.
NatĂŒrlich klingt das sehr abenteuerlich und auch das MĂ€del mag es ihm nicht glauben, doch mit der Zeit wird sie ĂŒberzeugt. Gemeinsam setzen sie sich ĂŒber Grenzen hinweg und entdecken die gegenseitige, bedingungslose Liebe fĂŒr sich.
Der Film zeigt, dass man sich niemals von ĂuĂerlichkeiten aufhalten lassen sollte. Die LiebenswĂŒrdigkeit liegt nicht auf der OberflĂ€che, sondern tief tief drin im Menschen selbst. Und wenn man etwas erreichen möchte, dann kann man das durchaus tun. Es lohnt sich zu kĂ€mpfen - fĂŒreinander, fĂŒr die Liebe.
FĂŒr mich war dies ein kurzweiliger Ausflug in die Welt eines Teenagers, voller Romantik, Kribbeln im Bauch und allem was dazugehört.
Mit Miss Gladys und ihr Astronaut habe ich mich in ein Buch-Genre hineingewagt, welches eigentlich so gar nicht das Meinige ist. Dennoch habe ich den Sprung ins kalte Wasser tatsÀchlich nicht bereit.
ErzĂ€hlt wird eine Geschichte einer Freundschaft, die so selbstlos und wunderbar - und damit auch ehrlich - ist, wie sie nur sein kann. Ein griesgrĂ€miger Mann, der Menschen nicht leiden kann, dessen Charakter durch sein Leben und seine SchicksalsschlĂ€ge geformt wurde trifft zufĂ€llig auf eine tĂŒdelige alte Dame, die ihre Familie unwissentlich in Not gebracht hat und setzt alles daran, ihr zu helfen. Er springt ĂŒber seinen Schatten und wird im Verlauf des Buches immer zugĂ€nglicher - und am Ende gibtâs auch noch ein Happy End!
Mich berĂŒhrt dieses Buch sehr und ich hatte die Gelegenheit, die Geschichte mit all ihren Facetten zu fĂŒhlen. Trauer, Wut, Schmerz liegen oft sehr nah neben Freude, Hoffnung und Humor.
Guten Gewissens kann ich Miss Gladys und ihr Astronaut weiterempfehlen . und das nicht nur fĂŒr Erwachsene, sondern gut und gerne auch an die Jugend (ab ca. 12), da es nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch wichtige Werte vermittelt, auf die es heutzutage ankommt: Mut, Hoffnung, Ehrlichkeit und NĂ€chstenliebe.
Das ist zumindest das, was ich aus diesem Buch mitnehmen werde: Niemals aufgeben, erscheint eine Situation auch noch so hoffnungslos. Es gibt immer einen Weg, Hilfe annehmen ist kein Zeichen von SchwĂ€che! Das GegenĂŒber anschauen, Mitmenschen offen entgegentreten und auch Zeit schenken, zuhören. Das mag fĂŒr einen selbst vielleicht nur eine Kleinigkeit sein - doch fĂŒr den anderen ist es womöglich das, was er gerade am Nötigsten braucht.
Das Finale! Es ist das letzte Kapitel des Buches, in dem doch noch alles gut ausgegangen ist. Und auch das letzte Kapitel bietet viel, worauf man Hoffnung haben kann, darf und auch sollte.
So wurde Baumann abgelöst und das ErdmĂ€nnchen hat seine Position eingenommen, was Tom sehr freut. Tom selbst bezeichnet das Raumschiff nun mit dem tatsĂ€chlichen Namen, ist er doch begeistert von seiner Schönheit und dann darf er auch noch Gladys, Ellie, James und Darren sehen. Ihm wird mitgeteilt, dass James Studium von der BriSpA finanziert wird und er einen Platz in der eigenen Ausbildungseinrichtung erhĂ€lt. In 1015 Jahren könnte James so Tom auf dem Mars besuchen.Â
Alle sind unglaublich dankbar fĂŒr die Chancen, die das Leben ihnen geboten hat, dass sie sich kennenlernen durften und gemeinsam die Krise ĂŒberwunden haben.
Ich bin ja eh sehr nah am Wasser gebaut daher verwundert es auch nicht, dass ich bei diesem Kapitel geheult habe wie ein Schlosshund :D Ich war so unglaublich gerĂŒhrt und ĂŒberwĂ€ltigt...
James hat es geschafft und den Wettbewerb gewinnen können. Mal ehrlich, was kann schon einen Furz im Weltall ĂŒberbieten? Nichts, eben! Da betritt PR-Chefin Claudia den Saal - jedoch nicht allein. Sie hat Darren, James und Ellies Vater im GepĂ€ck. Seit sie die Familie kennengelernt hat, hat sie eng mit den Behörden zusammengearbeitet, damit Darren nach auf BewĂ€hrung heimgehen darf.
Siedend heià fÀllt Gladys die Lösung auf die RÀtselfrage ein, an der Tom schon so lange knabbert: Hoffnung.
Turbulenzen in der Bodenstation. Es wird beraten, was im schlimmsten Fall passieren kann und Baumann will die Verbindung unterbrechen. Auch dieses Mal wird er ĂŒberstimmt und so kann alle Welt sehen, wie Tom den âBlauen Engelâ produziert: Ein Flammenball, der auĂen blau und innen rosarot erscheint. Wird es DAS EXPERIMENT gewesen sein?
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Nachdem BBC angemacht wurde, warten nun alle gespannt darauf, was denn nun James Experiment sein wird. Leider kommt es tatsÀchlich zu Verzögerungen, die James mehr als unangenehm sind. Wird es ein Experiment geben? Wird Tom es noch rechtzeitig auf den Bildschirm schaffen?
Er wird! Baumann, der dies verhindern wollte, konnte sich nicht durchsetzen und so sehen wir Tom in voller Pracht auf dem Bildschirm. Er berichtet davon, dass das eigentliche Experiment zerstört worden ist und er das Ersatzexperiment prĂ€sentieren wirdÂ
âWas wĂŒrde passieren, wenn man einen Furz in einem Raumschiff anzĂŒnden wĂŒrde?âÂ
Diese Frage hatte James ihn beim allerersten Kontakt gestellt und nun ist es an der Zeit es herauszufinden. James berichtet von der chemischen Zusammensetzung von FĂŒrzen und die Reaktionen, die sich daraus ergeben. Das Publikum ist von Tom sichtlich begeistert und hĂ€ngt ihm an den Lippen - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen!
Dass Gladys verfolgt wurde, wissen wir ja bereits, doch nicht dass sie gar nicht hĂ€tte fahren dĂŒrfen... Doch keine Sorge, James gelingt es dennoch in London einzutreffen und am Wettbewerb teilzunehmen denn was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir zusammen!
Ein sehr schönes Kapitel erwartet uns nun - voller Spannung, Klarsicht und Schönheit. Tom liebt die Weite des Alls und erkennt, dass vielleicht doch nicht alles seine Schuld gewesen ist.
Er macht sich auf den Weg zum Satelliten, immer einen Handgriff vor den anderen am Raumschiff entlang. Plötzlich spĂŒrt er einen Widerstand und zerrt und ruckelt am Seil, bis er sich endlich weiter vortasten kann. Zu spĂ€t bemerkt er, dass das Seil gerissen ist. ZurĂŒckgehen kann er nicht, dafĂŒr reicht die Zeit nicht aus, also repariert er den Satelliten nahezu ungesichert.
Als das vollbracht ist und er in das Innere des Raumschiffs zurĂŒckkehren will, verliert er den Halt und entfernt sich StĂŒck fĂŒr StĂŒck vom rettenden Raumschiff. Zu allem Ăberfluss wird nun auch der Sauerstoff knapp und Tom gerĂ€t in leichte Panik. So sollte sein Ende nun doch nicht aussehen.
Es ist ein straffer Zeitplan, den Tom sich da mitten in der Nacht ĂŒberlegt hat, doch natĂŒrlich lĂ€sst man ihn nicht hĂ€ngen, wenn er schonmal eine der Aufgaben erfĂŒllt, die man ihm aufgetragen hat.
Die Bodenstation fĂŒllt sich langsam und gleich soll Tom wĂ€hrend eines Weltraumspazierganges den Satelliten reparieren, der eine problemlose Kommunikation mit der Erde gewĂ€hrleistet. Baumann hat seine Zweifel, ob Tom sich auch wirklich vorbereitet hat und ihm kĂ€me es recht gelegen wenn nicht.
Doch Tom hat sich sehr wohl vorbereitet und auch das Handbuch gelesen! Er erinnert sich an die letzten Trainingseinheiten fĂŒr einen AuĂenbordeinsatz, die er fĂŒr die Mars-Mission durchlaufen hat. Damals, im Wasser, bekam er Panik, denn er sah seinen ertrunkenen Bruder Peter vor sich... Das war der Punkt, an dem er in Sergej, dem ErdmĂ€nnchen einen wahren Freund erkannte. Einen Freund, den er nun auf der Erde zurĂŒckgelassen hat...
Tom weiĂ, dass nun alles ganz schnell gehen muss und er wahrlich nicht mehr viel Zeit. Zeit, um seinen Satelliten zu reparieren, Zeit um James zu helfen, Zeit um wiedergutzumachen, was er in seinem Leben falsch machte.
Wer könnte ihm besser helfen als die PR Chefin Claudia? Er ruft sie an und teilt ihr mit, dass er in 30min den AuĂenbordeinsatz durchfĂŒhren und den Satelliten reparieren wird. Auch trĂ€gt er ihr auf, sich mit dem BBC in Verbindung zu setzen und eine Liveschaltung zu 11 Uhr zu organisieren.
Dass James meinte, Tom wĂ€re ein wundervoller Vater gewesen, rĂŒhrt ihn das sehr und es erinnerte ihn auch an die Worte, die Janet gebrauchte, als er sich bei ihr verabschiedete, bevor er nach Kasachstan aufgebrochen ist.
Er unterzeichnete die Scheidungspapiere und beendete das Leben mit ihr, um ihr ein besseres Leben ohne ihn zu ermöglichen. Es ist ein kleiner Stich ins Herz, als er sieht dass sie schwanger ist - und als sie meint gerade weil er nicht wie sein Vater werden wollte, wÀre er ein idealer Vater gewesen bereut er die gesamte Mars-Mission.
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Dieses Kapitel ist inhaltlich sehr kurz, denn eigentlich beinhaltet es nur, dass James zum Wettbewerb gehen will und Gladys ihn dort sicher hinbringen möchte. Schon kurz nach Start wird sie jedoch von der Polizei verfolgt...