Tag 100.2: nach gut zwölf Stunden endlich wieder Freiheit in HongKong, zumindest am Flughafen. Die Sonne ist vor 3h untergegangen und lässt sich auch die kommenden 20 Stunden nicht mehr blicken, welch mentales Disaster! HongKong: Beine vertreten klappt auch ganz gut, da die Ausschilderung der Airline-Schalter neben teils nichtverständlich auch nicht vollständig ist. So laufe ich auf dem.endlos langen Fließband erst gute 6 Minuten in die eine, vermeintlich richtige Richtung, um dann gesagt zu bekommen, der Lufthansa Schalter sei am anderen Ende der 36 Gates. Also ohne Fließbandunterstützung zwanzig Minuten dorthin und Ticket abholen. Habe noch ne gute Stunde bis Abflug, das bedeutet mal das örtliche Bier und Futter anzutesten, asiatisch #4. Oh die Lusthansamaschine ist super. Endlich mehr Beinfreiheit und guter Service, kein total verchlortes Wasser als Durstlöscher und ein toller asiatischer Nachmitternachtssnack lassen mich zwar nicht schlafen, aber bei den nächsten vier Blockbustern in einem Zwischenzustand mitfiebern. Equalizer, Hin und weg, Joe, Hectors Reise. Gute Zufallsauswahl meinerseits. Landung auf bayerischem Boden 05:40 Ortszeit, jippieh. Draußen sieht es karg und kalt aus, lieber nicht dran denken und erstmal Gepäck holen, zum Zoll und dann heim. Freu mich schon auf den Papa der mich abholt. Nach ewigem Warten und immer mehr an die Gepãckbänder strömenden Ankömmlingen melde ich meine Tasche als "abhanden" gekommen. Bikes sind zum Glück unversehrt nach 2mal umsteigen angekommen, war das Geld wert! Nun gilt es den leuchtend roten Sonnenaufgang im Rückspiegel zu genießen und bloß nicht mehr Blinker und Scheibenwischer bei meinem Auto zu verwechseln, hallo Rechtsverkehr, hallo Tag, hallo Deutschland.













