Einer dieser Tage
Heute ist wieder einer dieser Tage.
Einer dieser Tage,
an denen dein Schatten
größer ist als die Jahre,
die zwischen uns liegen.
Ich spüre noch immer
deine Hände auf meiner Haut,
als hätte die Zeit vergessen,
mich von dir zu befreien.
Deine Stimme wohnt
in den dunkelsten Ecken meines Kopfes.
Sie flüstert dieselben Worte,
immer und immer wieder:
„Ich ruiniere dein Leben.“
Damals hieltst du die Klinge
an meinen Hals.
Manchmal wünsche ich,
du hättest sie tiefer gedrückt.
Denn heute weiß ich:
Du hast dein Versprechen gehalten.
In Menschenmengen
wandert mein Blick rastlos umher.
Jedes fremde Gesicht
könnte deines sein.
So viele Jahre sind vergangen,
und doch trägt mein Herz
noch immer dieselbe Angst
durch jede Straße,
durch jeden Tag,
durch jede Nacht.
Seit Jahren
nenne ich es Leben,
doch in Wahrheit
ist es nur Überleben.
Und irgendwo zwischen damals und heute
habe ich vergessen,
wie es sich anfühlt,
frei zu sein.















