Mein tumblr hat kein Thema. Weil es genauso ist wie ich. Mal glücklich mal traurig mal beides zur gleichen Zeit.
will byers stan first human second

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@treue-seele
Mein tumblr hat kein Thema. Weil es genauso ist wie ich. Mal glücklich mal traurig mal beides zur gleichen Zeit.

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„Kleb endlich ein Pflaster drauf und schau bitte nicht andauernd nach, ob die Wunde darunter geheilt ist, in dem du es immer wieder abziehst.“
Ich konnte weder an der Schulter meines Vaters weinen, noch konnte ich mit meiner Mutter über meine Probleme sprechen. Also habe ich Mauern gebaut, um mich zu schützen. Jetzt weiß ich nicht mehr, ob ich geschützt oder gefangen bin..
i love when he’s older, gentle but dominant and most of all, respectful 🎀
Stark, bis du mich nach dieser einen Person fragst

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Tumblr wird für mich nie zu den sozialen Medien gehören. Es ist eher ein geheimer Rückzugsort, und wir stolpern dort zufällig über die Gedanken anderer.
Viele Empathen glauben, sie seien „zu sensibel“. Doch die Wahrheit ist viel härter, viel älter, viel tiefer verwurzelt: Sie waren zu früh schon zu viel – und mussten lernen, sich selbst leiser zu machen, um überhaupt überleben zu können.
Sensibilität ist selten das, was man später darin sieht. Sie beginnt nie als Gabe. Sie ist das Ergebnis eines Körpers, der früh begriffen hat, dass Sicherheit nicht in Lautstärke liegt, sondern im Schweigen. Dass Nähe kein Versprechen ist, sondern ein Risiko. Dass man nur dann geliebt wird, wenn man sich klein macht. Wenn man zurückweicht. Wenn man nicht stört.
Viele hochsensible Menschen tragen deshalb ein Leben in sich, das eigentlich nicht zu ihnen gehört – ein Leben, das sie angepasst haben, um niemanden zu verlieren, und sich dabei selbst verloren.
Sie funktionieren. Sie halten andere. Sie regulieren Stimmungen im Raum, bevor jemand überhaupt bemerkt, dass etwas kippt. Sie spüren jeden Riss, jedes Ungesagte, jede Regung, als würden sie mit bloßen Händen in das Nervensystem anderer greifen. Sie tragen mehr, als irgendein Mensch tragen sollte – und niemand ahnt, welche Last dahinter steckt.
Doch in ihnen brennt ein stiller, dauernder Krieg: Die Sehnsucht nach Nähe gegen die Angst davor. Der Wunsch nach Wahrheit gegen die Gewohnheit, sich selbst zu verlassen. Das Bedürfnis, endlich gesehen zu werden, gegen die Überzeugung, dass sie dafür zu viel wären.
Ihr Körper ist bis heute auf Schutz programmiert. Auf Harmonie statt Konfrontation. Auf Rückzug statt Grenze. Auf Selbstverlust statt Kontakt.
Und genau deshalb fühlen sich so viele feinfühlige Menschen ein Leben lang falsch, fremd, fehl am Platz. Sie glauben, etwas stimme mit ihnen nicht, weil sie jede Schwingung wahrnehmen, jedes Ungleichgewicht, jede Lüge, jede Verletzung – auch die, die nicht ausgesprochen wird.
Aber eigentlich stimmt nur eines nicht: Dass ihnen niemand gesagt hat, dass ihr „Zuviel“ niemals ein Makel war, sondern ein unerhörtes Maß an Wahrnehmung, ein Grad an Feinfühligkeit, den andere nur verstecken – oder verdrängen.
Empathen sind nicht schwach. Sie sind nicht kompliziert. Nicht zerbrechlich, nicht „überempfindlich“. Sie sind Menschen, deren Nervensystem die Welt tiefer versteht, als die Welt sie jemals verstehen wird.
Und deshalb gehen sie oft allein durch Räume voll Menschen. Deshalb fühlen sie sich im Gegenwind schuldig. Deshalb schweigen sie, auch wenn ihr Inneres schreit.
Nicht, weil sie keine Stimme hätten. Sondern weil sie gelernt haben, dass niemand zuhört, solange sie nicht für die Bedürfnisse anderer brennen.
Doch irgendwann kommt der Punkt – an dem man begreift, dass man nicht geboren wurde, um leise zu sein. Nicht geboren, um zu funktionieren. Nicht geboren, um die Welt zu halten, während niemand einen selbst hält.
Sensibilität ist keine Schwäche. Sie ist ein Erbe, das Mut braucht. Sie ist eine Wahrheit, die man nicht ablegen kann. Sie ist die leise Form von Stärke, die nur sichtbar wird, wenn man aufhört, sich zu verstecken.
Und vielleicht beginnt Heilung genau dort: Wo ein Empath zum ersten Mal sagt:
„Ich spüre viel, weil ich viel bin. Nicht, weil ich falsch bin.“
Und insgeheim lass ich die Tür zu meinem Herzen für dich noch immer angelehnt. Denn wenn ich sie zumache, würde ich dich ja gehen lassen
Denn das innere Kind hofft weiterhin auf eine gute Bindung zu meinem Vater... So wie wir sie damals hatten, bevor sie in unser Leben kam...
Du kannst erst heilen, wenn du aufhörst, so zu tun, als wärst du nicht verletzt.
Ich hasse meine Vergangenheit, wegen ihr habe ich heute Angst jemanden zu verlieren, Angst jemanden zu nerven, Angst zu anhänglich zu sein, Angst zu vertrauen und vorallem habe ich Angst richtig zu Lieben, denn alle die ich liebte, ließen meine Hand los..

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kein Wasser der Welt wäscht Berührungen ab, die du nie haben wolltest.
Ich zwing mir die „es ist mir egal“-Denkweise auf, obwohl ich ein sensibler Mensch bin und mir über alles Sorgen mache..
Meine Therapeutin sagt, ich soll mich mit Hilfe eines Briefes bei meinem Papa verabschieden und damit abschließen. 3 Zeilen geschrieben und am Ende. Danke für nichts Papa.
Ich sehne mich nach jemanden, mit dem ich die ganze Nacht im Bett liegen und über die Welt philosophieren kann, bis wir das Morgengrauen erblicken und dann gemeinsam einschlafen.

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2016 wurde ich Sexuell missbraucht. Heute fast erneut.
30.03.2019 22:31
Mittlerweile ist es mir egal geworden, was du machst. Ob du dich bei mir meldest oder nicht. Du hast mich so enttäuscht, dass ich von dir nichts mehr erwarten kann. Und das werde ich auch nicht, denn du hast nicht nur mein Vertrauen, sondern auch unsere Verbindung kaputt gemacht.
-VATER