Lipizzaners in Trouble at VuÄijak Stud in Bosnia
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Lipizzan International Federation
"Help Fund Lipizzaner"
Konto 50 670 068 215
BLZ: 12000
IBAN: AT89 1200 0506 7006 8215
BIC: BKAUATWW
Article in the biggest Austrian newspaper "Kronen Zeitung":
"Die ZustĂ€nde fĂŒr die Pferde des staatlichen LipizzanergestĂŒtes in Vujiak sind katastrophal", erzĂ€hlt Dr. Max Dobretsberger vom GestĂŒt Piber der Spanischen Hofreitschule bedrĂŒckt. Es lĂ€ge an bĂŒrokratischen HĂŒrden und politischen VersĂ€umnissen, dass die wertvollen Tiere in Vujiak weder genĂŒgend Futter bekommen noch Einstreu im Stall haben, hat man ihm erklĂ€rt. Auch fĂŒr die medizinische Versorgung ist kein Geld da, an Entwurmungen oder Impfungen ist nicht zu denken.
Dabei wĂ€re das Problem leicht zu lösen, wie der Pferdeliebhaber erklĂ€rt: "Prinzipiell könnte es durch die Nutzung der eigenen landwirtschaftlichen FlĂ€chen gelöst werden. Da es aber an Maschinen und kompetenten Personal fehlt, wurde die Landwirtschaft und somit die Eigenproduktion von Futter schwer vernachlĂ€ssigt beziehungsweise gar nicht betrieben." Zu diesem Zeitpunkt gibt es fĂŒr die rund 130 Tiere auf dem GestĂŒt nur noch 40 Rundballen Heu. Damit werden sie den Winter nicht ĂŒberstehen.
Die LIF (Lipizzan international Federation) wurde sofort aktiv und versucht bis JĂ€nner zumindest Futtermittel - inklusive Kraftfutter fĂŒr tragende Stuten und Fohlen - und die dringend benötigte Einstreu fĂŒr die Pferde zu finanzieren. ZusĂ€tzlich initiierte die Zuchtorganisation nun eine Spendenaktion. Diese MaĂnahmen sind aber nur eine kurzfristige Notlösung des gröbsten Problems, so der GestĂŒtsleiter: "Es mĂŒssen auf jeden Fall nachhaltige VerĂ€nderungen auf den Plan treten. Denn abgesehen vom Leid der Tiere sind sie auch von höchstem Interesse fĂŒr die Lipizzaner-Zucht."
In Vujiak findet man sehr typvolle Pferde der klassischen Linien, die auf die GestĂŒte Elz, Stancic und Lipik zurĂŒckgehen. Damit stellen sie einen weltweit genetischen Schatz dar, dessen sich das landwirtschaftliche Ministerium in Banja Luka nicht bewusst ist. Im Moment werden die Tiere vor allem von einer handvoll Liebhaber betreut. "Diese Leute muss man unbedingt unterstĂŒtzten. Denn die Pferde brauchen wirklich Hilfe, nicht nur um diesen Winter zu ĂŒberleben", so Max Dobretsberger.










