Nach Berlin hin sind wir mit Auto gefahren und das 1. Drama war, dass ich auf dem Hinweg bemerkt habe, dass ich mein Handy im Auto vergessen hatte. Nach einer halben Stunde schlechte Laune hab ich mich wieder einigermaĂen beruhigt und so wurden die 3 Stunden 10 Minuten fahrt nicht so schlimm wie meine Mutter zuerst befĂŒrchtete. (Hihi)
Das Konsulat an sich war dank Navi gut zu erreichen, man erkannte es dank riesen Flagge sehr gut von auĂen und in der nĂ€chsten NebenstraĂe (eine Minute FuĂweg entfernt) haben wir nach anfĂ€nglichen Sehschwierigkeiten mĂŒtterlicherseits (hihi) sofort einen Parkplatz gefunden.
Das Erlebnis an sich war ein kurzes und fĂŒr mich total verrĂŒcktes vergnĂŒgen. Surreal ist ebenfalls ein passender Ausdruck.Â
Das GebĂ€ude ist geschĂŒtzt durch ZĂ€une mit Stacheln drauf, man kommt nur nach Metalldetektor, Reisepasskontrolle und FoliendurchlĂ€uchten rein (ne Tasche durfte man nĂ€mlich gar nicht erst mitnehmen). Die Sicherheitsbeamten sprachen drauĂen alle deutsch, man durfte dann durch eine gefĂ€hrlich sicher aussehende TĂŒr eintreten und voilĂ ! Man war mitten drin, auf einem roten Teppich kam man einem Bild von Barack Obama entgegen. Wow. Patriotismus! Mir hat nurnoch das Einspielen der Nationalhymne als TĂŒrglocke gefehlt, aber vielleicht wĂ€re dass dann doch zu kitschig gewesen.Â
Jedenfalls durfte ich dann zum nĂ€chsten Sicherheitsmann, der mich dann, huch, auf englisch ansprach! Tja, von da an wurde also englisch gesprochen. Total verrĂŒckt. Mitten in Berlin.Â
Der hat auf jeden Fall gesagt, dass mein T-Shirt cool wĂ€re (das hier  [klick] ) und mich dann zur nĂ€chsten Person geschickt, die dann meine Dokumente eingesammelt hat und ich mich ins Wartezimmer schickte. Im Wartezimmer war ein TV, auf dem die ganze Zeit Werbung fĂŒr Amerika lief. Urlaubsziele wurden angepriesen genauso wie die ach so tolle community Amerikas.
Beim Aufrufen kam dann wieder dieser super starke amerikanische Akzent durch: âNaidien (Nachname) bitte zu Schalltör drai!â Bei Schalter drai durfte ich dann meine FingerabdrĂŒcke abgeben, um dann nach erneuter kurzer Wartezeit das Visa Interview durchzufĂŒhren. Welches aus genau zwei Fragen bestand: âWie lange bleiben Sie in Amerika?â âHaben Sie den Flyer gelesen?â Beides beantwortet, Visum genehmigt, wumms, ich konnte wieder gehen. Ne halbe Stunde spĂ€ter war ich also drauĂen. Hmpf.Â
Mama und ich sind dann zum Bushbahnhof gefahren, haben was gegessen und dann ist sie in Richtung Ostsee und ich mit Fernbus nach Hause.Â