Der Start: Why thoughtsinviolet?
Ich. Jemand, der Worte liebt, aber noch nicht genau weiß, wohin sie führen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum dieser Blog heute entsteht.
„If you would be a reader, read; if a writer, write.“ - Epiktet
Dieser Blog ist kein fertiges Konzept. Kein Produkt. Keine Marke.
Es ist ein Anfang.
Meine Gedanken zu sammeln, zu strukturieren, zu formen und mit weiteren Perspektiven wachsen zu lassen und sie dann zu veröffentlichen: Ein leiser Schritt Richtung Öffentlichkeit. Nicht laut, nicht perfekt, aber ehrlich und im besten Fall inspirierend. Ich möchte schreiben - über das Leben, wie es tatsächlich stattfindet: über Freundschaften, die sich verändern. Über Entscheidungen, die schwerer werden, je älter wir werden. Über Erwartungen, die wir erfüllen wollen. Und über jene Momente, in denen wir merken, dass wir vielleicht etwas ganz anderes brauchen.
Ich bin mittlerweile 35 Jahre alt. Alt genug für erste Umwege, Abschiede, Neuanfänge und Erkenntnisse. Jung genug, um festzustellen, dass die meisten Fragen des Lebens keine endgültigen Antworten kennen.
Genug Inhalt, um darüber zu schreiben. Nicht als Expertin. Sondern als Mensch. Als Frau mitten im Leben.
Denn vieles von dem, was mich, was uns beschäftigt, sprechen wir selten laut aus. Das Gefühl, irgendwo nicht ganz dazuzugehören. Freundschaften, die sich plötzlich anders anfühlen. Lebensentwürfe, die nicht mehr zu uns passen. Erwartungen von außen, die scheinbar alle verstehen – außer uns selbst.
Dabei sind wir mit diesen Gedanken oft nicht allein.
Deshalb wird es hier nie nur meine Perspektive geben.
Mich umgeben tolle, kluge Menschen. Wir haben viel zu sagen. Wichtig ist, mit mehreren Perspektiven auf die gleiche Sache zu schauen, unterschiedliche Blickwinkel einzubinden, blinde Flecken zu vermeiden. Es gibt kein Richtig und Falsch, kein Schwarz oder Weiß - aber genug Raum für Gedanken in lila.
Zu jedem Thema werde ich bewusst eine weitere Sichtweise einbeziehen. Nicht weil eine Perspektive richtiger wäre als die andere, sondern, weil die meisten Themen mehr als eine Wahrheit in sich tragen.
Mein kleiner öffentlicher Blog: Verbundenheit ist das Ziel, sich selbst wiederzuerkennen - oder einfach nur unterhalten zu werden, Impulse zu bekommen oder Dinge bewusst anders zu sehen. Eine Form des modernen Lesens.
Ein Buch ist es (noch) nicht. Aber alles beginnt dennoch heute, hier auf einem digitalen weißen, leeren Blatt Papier.














