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Today I rp'ed with osbornspoop and it was really fluffy. Astonishingly fluffy for how angsty my character's background is. It was huge fun and helped me through a squealing fit when I read that I need to add more documents to my scholarship request . (I'd say screaming fit, but I am way past that. I was just squealing and whining as I read the mail.) I hope they want to approve my request when they ask for so much detailed info.
Some things you can't run away from.....
I had problems getting a conformation of my health issues from my neurologist. And then the scholarship organisation requested an additional conformation from a specialist.
Aha ha ha....
I got so scared as to what to do now, but in the end I called them and said they already have all the documentation I have and nothing changed in my health. In that case it's alright, they said.
Some things you can't run away from, but often you don't need to. You have everything you need to solve them on your disposal.
Das VSStÖ-Modell
Diese Woche haben wir das VSStÖ-Modell zur sozialen Absicherung aller Studierenden präsentiert.
Meine Erfahrungen im Sozialreferat haben mir gezeigt , dass das derzeitige Beihilfensystem löchrig ist. Eigentlich sollten die Beihilfen ermöglichen, dass alle unabhängig vom Geldbörserl der Eltern studieren können. Das tun sie aber nicht. Nur 15% der Studierenden beziehen die konventionelle Studienbeihilfe. Immer wieder kommen Studierende zu mir ins Sozialreferat in die Beratung und wissen nicht, wie sie ihr Studium weiter finanzieren sollen. Sie sind mit Rückzahlungen der Familien- und Studienbeihilfe konfrontiert, weil die Erbringung des Leistungsnachweises (30 ETCS nach dem 1. Studienjahr für die Studienbeihilfe) vor allem während einer STEOP mit Knock-Out Prüfungen oft nicht möglich ist. Andere verlieren die Beihilfen für immer, weil sie ihr Studium zu spät oder zu oft gewechselt haben. Wieder andere kommen in die Beratung und wissen nicht, wie sie Unterhaltsansprüche gegenüber ihren Eltern geltend machen können. Außerdem reicht oft die Beihilfe nicht aus um sich das Studium zu finanzieren. Im Schnitt werden zwischen 200 und 300 Euro monatlich ausbezahlt. Damit lasst sich oft nicht einmal die Miete zahlen.
Wir haben ein Modell entwickelt, dass alle Studierende von Anfang bis zum Ende des Studiums finanziell absichert. Ob wir studieren können oder nicht, darf nicht mehr davon abhängen, wie viel unsere Eltern im Geldbörsel haben. Deswegen Werde ich mich mit den politisch Verantwortlichen an den Tisch setzen, um auf eine Reformierung des Beihilfensystems hinzuarbeiten, und mich für faire Beihilfen einsetzen, sodass Studieren wieder leistbar wird!
Das VSStÖ-Modell besteht aus vier Säulen:
Die erste Säule, die Basissicherung, besteht aus einer wirklichen Direktauszahlung der Familienbeihilfe. Das heißt, die Familienbeihilfe wird inklusive aller Zuschläge und Absetzbeträge in Höhe von 250 Euro monatlich direkt an die Studierenden ausbezahlt. Somit müssen wir Studierende nicht mehr mit den Eltern um die Familienbeihilfe streiten. Zweiter Teil der Basissicherung soll ein leistbares Ticket für den öffentlichen Verkehr sein. Nach dem Vorbild des VOR-Tickets (dem Ticket Verkehrsregion Ost), soll es ein Studi-Ticket unabhängig vom Alter für ganz Österreich um 60 Euro geben.
Die zweite Säule ist der einkommensabhängige Unterhaltsbeitrag der Eltern. Da viele Studierende durch die starre Regelung des Unterhaltsbeitrags um die Studienbeihilfe fallen, soll dieser neu gestaltet werden. Ab einem Einkommen von 11.000 Euro jährlich, der Einkommenssteuergrenze, müssen die Eltern Unterhalt zahlen. Der Unterhaltsbeitrag erhöht sich um 1 Prozent je verdiente 1.000 Euro über der Einkommenssteuer-Grenze. Verschuldung der Unterhaltspflichtigen wird darüber hinaus berücksichtigt. Ein Hauptproblem beim Unterhalt ist, dass viele Studierende nicht wissen, wie hoch ihr Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern ist. Auf der anderen Seite wissen viele Eltern nicht, wie viel Unterhalt sie ihren Kindern zahlen müssen. Deswegen sollen Eltern und Studierende am Beginn des Studienjahres von der Studienbeihilfenbehörde ein Informationsschreiben über die Höhe des Unterhaltsanspruchs bekommen. Wird der Unterhalt dennoch nicht gezahlt, dann sollen Unterhaltsstreitigkeiten durch eine Schlichtungsstelle leichter durchgesetzt werden. Denn in der Regel dauern diese Verfahren mehrere Jahre und die Kosten sind für den Großteil der betroffenen Studierenden nicht tragbar.
Wenn durch die Basissicherung und den Unterhaltsbeitrag das Existenzminimum nicht erreicht wird, dann soll die dritte Säule, die Studienbeihilfe, den Fehlbetrag ausgleichen. Sie soll jährlich an die Inflation angepasst werden und den unterschiedlichen Bedürfnissen von uns Studierenden entsprechen. Somit sollen alle die gleichen finanziellen Chancen fürs Studium haben.
Studienbeihilfenbezieher_innen, das heißt Studierende deren Eltern nicht so viele finanzielle Mittel zur Verfügung haben, sollen außerdem durch Sachleistungen (vierte Säule) unterstützt werden. Die hohen Kosten während oder auch schon zu Beginn des Studiums schrecken viele davon ab, überhaupt mit dem Studieren zu beginnen. Dem soll durch ein Startgeld sowie einen Kopierkosten- & Mensakostenzuschuss entgegen gewirkt werden.
Die ganzen Details zum Modell gibts bei uns auf der Website unter: www.vsstoe.at