Senegal gleicht 1:1 gegen DR Kongo aus und fĂŒhrt Gruppe D beim Afrika-Cup 2025 an.

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Senegal gleicht 1:1 gegen DR Kongo aus und fĂŒhrt Gruppe D beim Afrika-Cup 2025 an.

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Dritte Niederlage in Folge â SV 06 Lehrte unterliegt trotz FĂŒhrung
Dritte Niederlage in Folge â SV 06 Lehrte unterliegt trotz FĂŒhrung von Bastian Bahl SV 06 Lehrte verliert nach starker Leistung unglĂŒcklich gegen Niedersachsen Döhren â ein spĂ€ter Elfmeter entscheidet das Bezirksligaspiel. Mehr lesen auf www.Be-The.News #Lehrte #Spielbericht #bezirksliga #niedersachsendoehren #SV06Lehrte #fussball #Kampfgeist Read the full article
Spielbericht: Ein ruhiges Jahr im Hambacher Wald â Rollenspiel im Ethikunterricht
Ich unterrichte als Lehrer an einer Berufsschule im schönen Bayern. Als WirtschaftspĂ€dagoge an einer Berufsschule darfst du so ziemlich alles unterrichten, was an FĂ€chern angeboten wird. Datenverarbeitung bei den Medizinischen Fachangestellten? Mach mal. Deutsch? Mach mal. Politik und Gesellschaft (formerly known as Sozialkunde)? Jup, das kannst du auch unterrichten. Ethik? Ja, mach mal. SeitâŠ
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Heimsieg ĂŒber den LASK oder "Warum das unser erstes und letztes Geisterspiel war"
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Heimsieg ĂŒber den LASK oder "Warum das unser erstes und letztes Geisterspiel war"
Seit dem Neustart der Liga nach dem Lockdown war das nun der 4. Spieltag ohne Zuschauerbeteiligung. Der LASK forderte den FC Red Bull Salzburg. UrsprĂŒnglich war nicht vorgesehen, dass wir unser â2. Wohnzimmerâ betreten dĂŒrfen, erst ein Ausfall eines anderen Journalisten ermöglichte uns den Eintritt in die âHeiligen Hallenâ von Wals-Siezenheim.
Friedhofsstimmung
Und so begibt man sich in Richtung Arena. Geparkt wird auf dem Skybox- bzw. Bullsâ Corner-Parkplatz. Leichter Regen tröpfelt, gespenstische Stimmung. Kein Fan, kein Ordner, kein gar nichts. Die Akkreditierung bekommt man von bekannten Gesichtern. Der Fanbetreuer â umfunktioniert zum âCoronaregeln-Drillinstructorâ â ĂŒbergibt Akkreditierung, macht auf Corona-Regeln aufmerksam, legt Listen zur Unterschrift vor. Alles relativ kurz und schmerzlos, aber vor allem einsam. Und mit Maske.
Ebenso einsam stapft man den West-Turm in Richtung PresseplĂ€tze nach oben. Das metallische Klacken der Stufen ist das einzige GerĂ€usch weit und breit. Oben angekommen â der erste und einzige Ordner am Oberrang. Er hilft sich zurecht zu finden. Auf einem Balkon erwarten einen einzelne Sessel und eine lange Tischplatte. Auch hier wird auf Abstand wert gelegt. Ein kleiner Monitor soll die Analyse stritter Situationen erleichtern.Â
Die PlĂ€tze â es sind deren 20 â fĂŒllen sich nach und nach mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Die Mannschaften kommen zum AufwĂ€rmen aufâs Feld. Es bleibt bei der Grabesstille. Ein paar kurze GesprĂ€che, mit gut bekannten Kollegen sind bislang das einzige Highlight. Irgendwann fĂ€ngt die Stadionanlage bekannte Musik von sich zu geben. Der Anpfiff scheint in greifbarer NĂ€he zu liegen.
Schnelle FĂŒhrung
Endlich der Anpfiff. Und nur wenig spĂ€ter sehen die âchosen fewâ einen der seltenen Patzer von LASK-Keeper Schlager, den Szoboszlai eiskalt zum 1:0 ausnutzt. Corona-Jubel am Feld. Kein Ton vor oder neben mir. Angesichts der Totenstille verkneift man sich einen Freudenschrei oder gar Jubel. Nur Minuten spĂ€ter durfte man sich wieder die Unterlippe perforieren. Scharfe Hereingabe, Daka denkt mit und ist schneller als sein Gegenspieler. Schlager war wieder geschlagen. 2:0! Ein von mir ausgesprochenes âJawoiiii!â war fast zu laut und wirkte nahezu störend.
Der Ball wurde bis zur 56. Minute hin und hergeschoben und es wurde gekĂ€mpft. Ohne Motivationsschub von den BĂŒhnen. Der Anschlusstreffer von Raguz fand nur auf der gegnerischen Trainerbank Anklang.
Die Stadionuhr entblöĂte das baldige Ende dieses fantechnischen Trauerspiels. Doch da â noch eine Ecke. Vallci, der zuvor schon leicht ermĂŒdet am Feld herumtrabte, nutzte die Gelegenheit und netzte zur Entscheidung ein. Freudlos, jubellos. Zumindest auf der TribĂŒne. Dann der Abpfiff. Salzburg besiegt auch den LASK. Der Moment, wo man dann eigentlich in den Fanpark geht und mit Freunden ein klein wenig den Sieg feiert. Satz mit X.
Stattdessen bewegt man sich langsam ĂŒber die Metalltreppen nach unten, gibt die Akkreditierung ab und fĂ€hrt nach Hause.
So nicht mehr
Wir von SALZBURG12 sind Fans. Fans, die mitfiebern, mitschreien, sich mitfreuen, aber auch mitleiden. Der Unterschied zu euch ist, dass wir seit 10 Jahren darĂŒber schreiben. Wir bereiten euch auf Spiele vor, berichten live aus den Stadien, schreiben Zusammenfassungen, publizieren Meinungen oder versuchen zum Nachdenken anzuregen. Corona hat dies zerstört. Nur beim âSpiel zu sein, damit man beim Spiel istâ mag journalistischen AnsprĂŒchen genĂŒge tun, fĂŒr den Fan ist das eine Katastrophe. Das kann man nicht mögen. Hier hat niemand SpaĂ, der nur halbwegs mit der Heim- oder GĂ€stemannschaft verbandelt ist. Emotionen wie im TiefkĂŒhlraum des örtlichen Metzgers. Das kann wirklich niemand mögen. Niemand, der das Fanherz am rechten Fleck trĂ€gt. Auf ein Geisterspiel geht man nur, weil man muss.Â
Um unsere Arbeit fĂŒr euch zu erledigen, mĂŒssen wir nicht im Stadion sein. Und deswegen lassen wir das jetzt auch. Jede FernsehĂŒbertragung liefert bessere Einblicke. Zwar keine Stimmung, aber die gibt es zu âPost-Corona-Zeitenâ ohnedies in keinem Stadion. Mal sehen, was die neue Saison bringt. Ob da wieder Leute reindĂŒrfen. Das mag vieles Ă€ndern, aber so wie es aktuell ist, ist ein Stadion kein geeigneter Platz fĂŒr echte Fans â egal ob sie ĂŒber ein Spiel schreiben oder nicht.
Spielinfo
FC Red Bull Salzburg
 LASK
3:1 Tipico Bundesliga 26. Spieltag Anpfiff Sonntag, 14.6.2020, 19.30 Uhr Austragungsort Red Bull Arena, 0 Zuschauer Schiedsrichter Altmann  Torfolge  Szoboszlai (8.) Daka (11.) â Vallci (80.) 1:0 2:0 2:1 3:1 â â Raguz (56.) â â Gelbe Karten Holland, Trauner â Gelb-Rote Karten â â Rote Karten â
6:0! Salzburg ĂŒberrollt Hartberg!
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6:0! Salzburg ĂŒberrollt Hartberg!
Kaiserwetter in der Steiermark! Vor den mittlerweile âususâ gewordenen leeren RĂ€ngen bat der TSV Hartberg den FC Red Bull Salzburg zum Tanz. Jesse Marsch drehte an der einen oder anderen Schraube und schickte folgende Elf aufâs Spielfeld:
Lange mussten die Fans vor den Fernsehern nicht auf den ersten Jubel warten. In einem Laufduell ĂŒberrannte Patson Daka die Gastgeberhintermannschaft und schob schon in der 4. Minute zum FĂŒhrungstreffer ein. Doch damit war noch lange nicht genug. Wenige Minuten spĂ€ter war es Enock Mwepu, der die Hintermannschaft alt aussehen lieĂ und zum 0:2 erhöhte. Wir schreiben Minute 11 als Patson Daka â bedient durch Szoboszlai â erneut die Hartberger stehen lieĂ. 0:3! Noch nie gelang den Salzburgern ein derart fulminanter Start in ein Ligaspiel!
Salzburg nahm sich zurĂŒck, TSV-Coach Schopp konnte einem schon fast leid tun. Doch in der 40. Minute war es dann wieder soweit: Ulmer bedient Koita, der lieĂ sich die Chance nicht nehmen und schloss eiskalt ab. Mit dem 4:0 aus Salzburger Sicht ging es dann auch in die Kabinen. Die Gastgeber verzeichneten bis dahin einen einzelnen Torschuss.
Anpfiff zur 2. HÀlfte und wieder war es Daka, der Szoboszlai-Hereingabe via Scherenkick unter die Querlatte donnerte! 5:0! Danach tat Salzburg nur das Nötigste, war aber weiterhin gefÀhrlich. Rep konnte eine Chance nicht nutzen, da klÀrte Stankovic. In der Nachspielzeit war es Okafor, der den Deckel draufmachte. Ein Schlenzer, ein Tor, der Endstand 6:0!
Statistik
Alle statistischen Daten findet ihr in unserer FC Salzburg Wiki.
Spielberichte
Daka mit Triplepack! Salzburg feiert SchĂŒtzenfest in Hartberg Salzburg ĂŒberrollt Hartberg in elf Minuten Salzburg zerlegt Hartberg in alle Einzelteile Sambia-Boys krönten Blitzstart von Red Bull Salzburg Salzburg fertigt Hartberg nach Strich und Faden ab Salzburg marschiert, verrĂŒcktes Duell zwischen WAC und LASK Match-Highlights auf Red Bull Fan.TV

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Effiziente Altacher stĂŒrzen ideenlose Salzburg in die Krise
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Effiziente Altacher stĂŒrzen ideenlose Salzburg in die Krise
Nein, es lĂ€uft nicht rund beim FC Red Bull Salzburg. Dies sollte sich beim AuswĂ€rtsspiel gegen den SCR Altach Ă€ndern. Was blieb, war die Hoffnung. Jesse Marsch â wohl um die âEinsergarniturâ fĂŒr das Cup-Halbfinale zu schonen â rotierte erneut ordentlich durch und besetzte gleich 5 Mann neu. Was sich als kontraproduktiv heraustellen sollte. Auch wenn Salzburg das Spiel machte und Farkas nach gut 14 Minuten den Vorarlberger Keeper prĂŒfte, die âBullenâ blieben ideenlos. Auch Okugawa versuchte sein GlĂŒck, ein schöner Drehschuss ging allerdings genau in die HĂ€nde von Kobras.
Effizienter hingegen die Gastgeber. Ein Patzer reichte um die Altacher in FĂŒhrung zu bringen. Sidney Sam kam unbedrĂ€ngt zu einem Distanzschuss, der Ball schlug neben Stankovic in die Maschen ein. Es folgte viel GeplĂ€nkel. Mit dem RĂŒckstand ging es auch in die Kabinen. Jesse Marsch musste auf seine eigene Startaufstellung reagieren und brachte Daka und Hwang fĂŒr Koita und Bernede. Der gewĂŒnschte Erfolg blieb zunĂ€chst aus, denn es war wieder Sidney Sam, der einen Megaschnitzer von Onguene ausnutzte um das Ergebnis auf Altacher Seite zu verbessern. Dieser lief auf Stankovic zu, der nach vollendetem âGurkerlâ den Ball erneut aus dem eigenen Tor holen musste.
Kurz darauf konnte Hwang einen durchaus sehenswerten Treffer nach Daka-Zuspiel landen. Die Chance war noch da! Doch den endgĂŒltigen GnadenstoĂ versetzten wieder die Altacher. Ein schneller Konter, kein Salzburger kam den GĂ€sten nach und es war Zwischenbrugger, der einen Stanglpass eiskalt verwertete. Der letzte Treffer von Hwang, der vom im Abseits stehenden Farkas bedient wurde, war nicht nur irregulĂ€r, sondern auch nur mehr eine kosmetische Korrektur. Ein Abend zum vergessen.
Statistik
Spielberichte
Niederlage in Altach: NĂ€chster RĂŒckschlag fĂŒr Salzburg Salzburg rutscht auch in Altach aus Krise! RB Salzburg unterliegt auch in Altach NĂ€chster DĂ€mpfer: Red Bull Salzburg verliert in Altach mit 2:3 3:2! Furiose Altacher dĂŒpieren Meister Salzburg Meister Salzburg rutscht im Altacher Regen aus Match-Highlights auf Red Bull Fan.TV
Brose Bamberg setzte sich am 20. Spieltag der Basketball Bundesliga mit 77:66 gegen die Hamburg Towers durch und geht somit mit einem Erfolgserlebnis in die nun anstehende gut zweieinhalbwöchige Pokal- und LĂ€nderspielpause. Die Gastgeber hatten das Spiel ĂŒber weite Strecken unter Kontrolle [ja?], sahen sich jedoch nach einem zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Vorsprung (62:50, 31.) vier Minuten vor Schluss plötzlich mit einem ZĂ€hler in RĂŒckstand (64:65). Es folgte jedoch ein 13:1-Lauf und damit der elfte Saisonsieg. Bester Werfer [bei Bamberg] war Retin Obasohan mit 15 Punkten.
Roel Moors: âIch bin heute zufrieden mit dem Sieg, mit der Leistung weniger. Wir haben es uns wieder selbst schwer gemacht und keine Konstanz im Spiel gefunden. Wir machen zu viele Fehler und sind im Angriff und der Verteidigung nicht aggressiv genug. Wir hatten wieder nur elf FreiwĂŒrfe, das mĂŒssen wir besser machen. Jetzt gilt es die Pause zu nutzen, neue Dinge auszuprobieren und alte zu verbessern. Wir mĂŒssen unsere Konstanz finden und unsere Fehler eliminieren.â
Die Hausherren taten sich zu Beginn der Partie schwer, fanden vor allem offensiv nur langsam hinein. Nach dreieinhalb Minuten war es ein Weidemann-Dreier, der die erste Bamberger FĂŒhrung brachte: 5:4. Die wechselte aber sofort wieder und sollte erst nach einem 7:0-Run Mitte des Abschnitts wieder auf Seite der Hausherren kommen (16:12, 7.). Nach einem Dreier von Treâ McLean ging es mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ins zweite Viertel: 25:19.
Im zweiten Abschnitt war es dann offensive Magerkost, die beide Teams den 5.162 Zuschauer zeigten. Oder anders gesagt: es war ein Spiel, das von beiden Verteidigungsreihen dominiert wurde. Zwar erspielte sich Brose durch einen Dreier von Kameron Taylor und zwei Punkten von Darion Atkins Mitte des Viertels eine erstmalige zweistellige FĂŒhrung (34:24, 16.), die lieĂen sich die Hausherren in der Folge aber wieder auf zwei ZĂ€hler verkĂŒrzen (34:32, 19.). FĂŒnf Obasohan-Punkte zum Ende brachten den Halbzeitstand von 39:32.
Drittes Viertel, Ă€hnlicher Verlauf. Brose hatte nach gut 25 Minuten beim Stand von 51:41 wieder eine Zehn-Punkte-FĂŒhrung, lieĂ Hamburg jedoch anschlieĂend durch einen kleinen 5:0-Lauf wieder rankommen (51:46, 28.). Es blieb auch in diesem Abschnitt keine Partie fĂŒr BasketballĂ€stheten, dazu merkte man beiden Teams zu sehr an, dass viel auf dem Spiel stand. FĂŒr Brose ging es um einen Sieg fĂŒr die Playoffs, fĂŒr Hamburg um einen Erfolg gegen den Abstieg. Vor dem Schlussviertel fĂŒhrte Bamberg mit 57:48.
Den Vorsprung konnten die Hausherren zunĂ€chst auf zwölf Punkte ausbauen (62:50, 31.). Anstelle den Vorsprung nun konzentriert ĂŒber die Zeit zu bekommen und weiter nach vorne zu spielen, setzte bei den Bambergern wieder der Kopf ein. Plötzlich ging einmal mehr nichts mehr. Vorne fiel nichts mehr, hinten waren zu groĂe LĂŒcken. Was folgte war ein 15:2-Lauf der GĂ€ste, die plötzlich knapp vier Minuten vor dem Ende wieder in FĂŒhrung lagen: 64:65. Roel Moors nahm die Auszeit â und fand die richtigen Worte. Die letzten Minuten gehörten dann nĂ€mlich nur noch den Gastgebern, die ihrerseits einen 13:1-Run hinlegten und die Partie zum Schluss sicher mit 77:66 nach Hause holten.
Brose Bamberg: Lee 10, Weidemann 9, K. Taylor 13, McLean 8, Olinde, Seric, Harris 4, Obasohan 15, Sengfelder 2, B. Taylor, Marei 6, Atkins 10.
Hamburg Towers
Stark ersatzgeschwÀcht haben die Hamburg Towers dem neunfachen Deutschen Meister Brose Bamberg einen mehr als respektablen Kampf geboten. Einer, der letztlich nicht belohnt wurde. Mit 66:77 (48:57, 32:39, 19:25) ging die sechste Begegnung in Folge verloren.
Die BefĂŒrchtungen des Vorabends bewahrheiteten sich am Morgen des Spieltags: Heiko Schaffartzik, Justus Hollatz, Prince Ibeh und Jannik Freese waren allesamt noch zu krank, um einen Einsatz zu gewĂ€hrleisten. So musste Cheftrainer Mike Taylor seine Starting Five umbauen, in der sich nun Jorge Gutierrez, Yanna Franke, Beau Beech, Michael Carrera und Bogdan Radosavljevic befanden. Besonders der ohnehin schon motivierte Carrera schien an alter WirkungsstĂ€tte Adrenalin zu bluten und trieb seine Mannschaft mit defensiven Hustle-Plays an. Das allein genĂŒgte gegen die bissige Verteidigung der Franken noch nicht. Erschwerend kam hinzu, dass sich Beech frĂŒh den kleinen Finger der rechten Hand Ă€uĂerst unansehnlich auskugelte. Der KapitĂ€n kehrte allerdings kurze Zeit spĂ€ter zurĂŒck aufs Parkett. Seine Mitspieler erzwangen durch eine Presse Ballverluste â gaben das SpielgerĂ€t aber selbst auch zu leichtfertig ab, was den Gastgebern einfache Punkte bescherte. Bis Mitte des ersten Viertels waren die Norddeutschen gleichauf, nach zehn Minuten lag Brose knapp mit 25:19 vorne. Das Highlight lieferte dennoch der Aufsteiger, als Tevonn Walker einen Franke-Fehlwurf direkt aus der Luft zum Dunk verwertete.
Die einfachen AbschlĂŒsse misslangen hingegen beiderseits. Der Einsatz der stark unterbesetzten Wilhelmsburger war bemerkenswert, weswegen sie dranblieben, obwohl es sichtlich schwierig war, die zweitbeste Verteidigung der Liga zu penetrieren (24:29/14. Minute). Ăberhaupt erinnerte die fehlerbehaftete Partie eher an eine Defensiv-Schlacht denn an ein Offensiv-Feuerwerk. Bamberg gelang es, sich zweistellig abzusetzen (34:24/16.), worauf das Taylor-Team in der atmosphĂ€rischen Brose Arena vor 5162 Zuschauern furchtlos mit einem 8:0-Lauf antwortete. Vor allem Radosavljevic avancierte zum Fokus im Angriff. Eine unkonzentrierte Minute zum Ende der ersten HĂ€lfte brachte die Towers wieder um einen GroĂteil ihres Lohns (32:39).
Beide Opponenten kamen mit mehr Tempo aus den Kabinen, schienen jeweils mit Lösungen fĂŒr die Strategie des jeweils anderen aufzuwarten. Doch dann kassierten die Norddeutschen einen massiven RĂŒckschlag. Spielmacher Gutierrez zog sich bei einem Zweikampf einen Cut ĂŒber dem Auge zu, der fĂŒr SchwindelgefĂŒhle sorgte, weswegen er nicht in der Lage war, den Court ohne Hilfe zu verlassen. Der Mexikaner sah sich die restliche Begegnung mit schmerzverzerrtem Gesicht von der Bank aus an und wurde anschlieĂend mit Verdacht auf GehirnerschĂŒtterung ins Krankenhaus eingeliefert. Ohne etatmĂ€Ăigen Point Guard benötigte der TabellenfĂŒnftzehnte Zeit, um sich zu akklimatisieren. Was dahin half, den RĂŒckstand nicht anschwellen zu lassen: abermals beherzte und vor allem variable Defense. Wenngleich das Duell keineswegs durch AttraktivitĂ€t zu gefallen wusste, war es mehr als beachtlich, was die Hamburger aus ihren Möglichkeiten herausholten. Radosavljevic dominierte nun bereits zum vierten Mal seit seinem Wechsel und bewies damit endgĂŒltig, dass er zur Elite deutscher Center in der easyCredit Basketball Bundesliga zĂ€hlt. Vor den abschlieĂenden zehn Minuten war so noch alles möglich (48:57).
Damit nicht genug. Beech nahm sich ein Herz und erzielte acht ZĂ€hler. Das, gefolgt von zwei Radosavljevic-Korblegern, sorgte fĂŒr laute Pfiffe in der Brose Arena â die Towers waren nach einem 11:0-Run mit 65:64 in FĂŒhrung gegangen (36.). Das exzellente Rebounding war einer der GrĂŒnde fĂŒr den Erfolg, Franke als Aushilfsaufbau ein weiterer. Der amtierende Pokalsieger reagierte im Stil einer erfahrenen Mannschaft, zog die Daumenschrauben an und am Gegner vorbei. Der Favorit lieĂ nichts mehr zu, sodass enttĂ€uschte Hamburger nach dem Buzzer hĂ€ngenden Kopfes das Feld verlieĂen.
Ihr Trainer war allerdings extrem stolz: âIch bin komplett begeistert von unserer Leistung und unserem Kampfgeist. Es war extrem schwer gegen ein tief besetztes Team ohne mehrere SchlĂŒsselspieler zu agieren, dann kam die Verletzung von Guti hinzu. Umso beeindruckter war ich, wie die Mannschaft mit diesen RĂŒckschlĂ€gen umgegangen ist. Letztlich sind uns ein paar Fehler zu viel unterlaufen, vor allem die Ballverluste waren kostspielig. Wir bleiben aber positiv.â
Hamburg Towers: Franke (4 Punkte/6 Assists), Holland (2), Beech (15), Walker (4), Gutierrez (7), Kindzeka, Radosavljevic (23), Carrera (7/10 Rebounds), Ogunsipe (4), Yebo.
WĂ€hrend der Nationalmannschaftspause werden die Towers etwas eingeschrĂ€nkt trainieren. Denn neben Trainer Mike Taylor (Polen) werden Yanna Franke (Niederlande), Marvin Ogunsipe (Ăsterreich), Michael Carrera (Venezuela) und eventuell Jorge Gutierrez (Mexiko) ihre LĂ€nder vertreten. Allerdings steht erst am 29. Februar wieder ein Spiel an, wenn die HAKRO Merlins Crailsheim in der edel-optics.de Arena antreten.