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Eine [un]natürliche Herausforderung
Und immer und immer wieder bekomme ich mit, wie Menschen, die schon mit dem persönlichen daSein und soSein überfordert sind, die weder einen Sinn darin begreiffen da[zu]Sein, noch einen persönlichen Zweck oder gar Lust benennen könnten, Nachwuchs zeugen. Überforderung, Orientierung-sLosigkeit und Langeweile sind die HauptUrsache für die Zeugung von neuen LebeWesen (auch Menschen). Eltern schafft Dummheit. Mensch könnte einwenden, dass das genau so gewollt ist, und ebenso, dass das niemals anders war. Ja, es war schon von Anbeginn an und seither immer schon so, dass das Fortsexen des LebendigKeit keinerlei Verantwortung, Selbst-Entscheidung und gar Freiheit (darin das Lust) brauchen kann. Überforderung und alles was darin an Fehlendem nicht enthalten ist, sexen einfach besser. Vielleicht ist ja das Vernunft und das Vertrauen - das ja mit jedem neuen Wissens-Partikel steigt und stärker wird - und das aufgerichtete Selbst: Sex-Los; und damit bis aufs äusserste eine Gefahr für das Be- und das Ver-Trieb des DaSein? Wenn das hier das Wahrheit ist, was besagt das von einer Bekannten, die *mir seit Jahren ihre Enttäuschung vorhält, *mich und andere mit ihrer gefüllten Einsamkeit quält und ebenso beständig die Gesellschaft und überhaupt das anderes Mensch für zumindest bescheuert hält, dass Sie vor ein paar Tagen ein Kind geboren hat? Das DaSein - und darin auch das Mensch - ist komplett scheissegal, was das aktuell anwesende daSein (also z.B. auch *ich) von ES hält, wie -Es ich fühlt und ob -Es klar kommt da[zu]Sein. Maul halten, Vernunft geisseln und das Wissen voll verängstigen, ist das Devise. Grundsätzlich gilt, Atmen, Trinken, [Fr]Essen, Sexen und nochn paar andere Kleinlichkeiten dazu, das ist's und das war's. Fertig ist das DaSein-Menü. Die Belohnung sind dann grosse Kinderaugen, und das Ablenkung des persönlichen Überforderung und Selbst-Not, mit der kindlichen noch grösseren Not und Überforderung. Bis das Kind mehr und mehr überfordert ist mit den Ä/Elteren, weil Diese -Es nicht weiterhelfen können und statt dessen entweder schlagen, oder "nur" überregulieren, oder einfach dumm laufen lassen. Warum schreibe *ich das? Weil *ich von dummen Ä/Elteren nur Verzweiflung und Qualen übergeben bekommen habe. Und das setzt sich fort und fort in der nahen und fernen Um-Welt. Kein einziges Rezept für ein gelingendes und wohliges und gesättigtes (darIn auch ALLE Gefühle) so kurzes daSein als Mensch. Keine Idee für eine Veränderung hin zum Aufbau einer friedlichen und versorgten Gesellschaft, die all die mögliche Vielfalt und Vielfarbigkeit und VielFörmigkeit mit Genuss erLebt, ohne die bestàndige Grundierung der persönlichen Überforderung an AllEs (ohne DNS) und All-Es (mit). Statt dessen wird das All-Es und AllEs viel zu eng beschränkt und fast jedes Wissen mit Angst verflucht und beständig versucht das Freiheit zu "morden". So, wie es fast noch überall üblich ist. Auch in und mit uns Menschen. Wir sind von dieser Normalität des DaSein und darin des daSein nicht ausgenommen. Das ist verdammt schade, weil es / wir auch anders ginge. Kinderaugen die nicht in die Überforderung zurückblicken und dabei triebigen Zwang und Macht fühlen, sondern ... Kinderaugen, die in eine sichere {mit Wissen und Wahrhaftigkeit, gegen die alte hierarchisch mächtige Willkür von einzeln-Es oder Gruppen), gut versorgte und mit Selbst-Entwicklung und Geselligkeit und Wärme und Freude fast überbordende Freiheit hineinspüren (darin auch das sehen).
Da krame *ich oft in älteren aber auch jüngeren Texten, auf der Suche nach Verbesserung der "damals" dort beschriebenen Zu- und Umstände, oder gar nach einem persönlichen oder, wenn das beschriebene mehr umfasste, auch nach einem gesellschaftlichen Effekt und bemerke ..., na ja, eigentlich bemerke *ich GleichKlang. Vielleicht ist das Gut oder sogar nützlich? In diesem Beitrag ging es speziell um den Effekt einer Spenden-Gala für Menschen in Afrika.
Alltag
Ein unterrichtsfreier Tag und viel zu tun. Grosse Malprojekte liegen nicht drin. Ich entscheide mich, zwischendurch einfach +- zu zeichnen, was ich tue...
Es entstanden viele kleine Zeichnungen. Staunen über die Schönheit der kleinen Dinge im Alltag, Nähe zum Sosein.
Waldboden
Am wärmsten sonnigen Platz im Bremgartenwald. Nichts, das mir ins Auge springt. Aber Lust auf eine Übung, die mir immer wieder guttut: "blindes Konturenzeichnen". Links habe ich nicht aufs Blatt geschaut, rechts dann in diesem Zeichenmodus weitergezeichnet und auch aufs Blatt geschaut. Und links etwas ergänzt.
Blindes Konturenzeichnen ist eine wunderbare Übung, um in einen andern Seh- und Zeichen- (und Seins-) Modus zu kommen: Eine Weile einfach schauen. Augen schliessen und nachspüren, das innere Bild schauen. Augen öffnen und mit den Augen ganz langsam den Konturen folgen. Gleichzeitig mit dem Stift auch der Kontur folgen, ohne auf das Blatt zu schauen. Mit den Augen dem Gesehenen folgen, als ob ich sie so mit dem Stift streicheln könnte. Frederick Franck, der Autor von "Zen in der Kunst des Sehens" spricht von Auge-Herz-Hand-Reflex. Wichtig ist, nichts erreichen zu wollen, ausser einer tieferen Begegnung mit dem Sosein.

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Zen und Farbenlust
If you would like to read this in english, please tell me. Vor vielen Jahren las ich das Buch "Zen in der Kunst des Sehens" von Frederick Franck. Er hatte Worte für das, was ich beim Zeichnen empfand: Wie sich die Wahrnehmung beim Zeichnen verändert. Die Intimität der Begegnung zwischen Seher/Zeichner und Gesehenem/Gezeichnetem. Das feine Wechselspiel zwischen dem Sehen und dabei fühlen, der Linie auf dem Blatt, diesem Gewahrsein, wie ich da bin. Seinsfühlung. Das Sosein berühren - in den 10 000 Dingen des Alltags. Ich dachte, wow, das ist das Buch, das ich schreiben wollte! Viel besser formuliert, und fundierter, als ich es je schreiben könnte. Dieses Zen des Sehens hat mich nie ganz losgelassen. In der Überfülle an Inspiration aus den neuen Buch, täglich neuen Blogs und meinen vielen Ideen frage ich mich immer wieder, wie ich das "Zen" erhalten kann. Und wie ich dabei meine Farbenlust ausleben kann. Heute auf dem Veloweg zwischen Münsingen und Rubigen sah ich es: Die grossen, ruhigen, farbigen Flächen. Sie sind da: die Wiesen und Felder, der Himmel mit Wolken, aber auch einfarbige Stücke von Hauswänden, Strassen, Eisenbahnwagen, ... . Ich sehe sie meist nicht, weil das Auge auf die vielen Dinge zielt. Dabei gibt es überall so leuchtend grüne, gelbe oder graue Farbräume, die das Auge erfreuen und die Seele jubeln und aufatmen und mitschwingen lassen. Eine kleine Veränderung in der Wahrnehmung vom "Vielen" auf den "Raum", und das "Zen" ist in Farbe da! Ich bin gespannt, ob es da LeserInnen gibt, die sich auch mit solchen Dingen befassen. Für mich schwingt in diesem Sehen auch etwas vom "einen Geschmack", von der "Stille hinter allem Lärm", mit - voller Farbenlust! Diese Bilder existieren erst in meinem Bewusstsein. Dafür habe ich viele Worte nach Hause gebracht. Für heute teile ich eine (einfarbige) Zeichnung, die vor einem Monat als Einstimmung auf "Zen in der Kunst des Sehens" entstanden ist:
They were not engaged. No. Absolutely. They went out together, they made sex, Sebastian went to the NYADA to take him waiting for him in the atrium with the sneer on his lips and the coffee among the hands. And it was own the coffee that did him to understand that they wasn’t any more anythingtheywas. It has not been the tooth brush of Sebastian on the sink or his change in the third drawer of the dresser, but it had happened in the morning, one of the nights when Kurt had slept from him, had sat to the table and French he had passed him his white cup of coffee drunk for half.
Because it’s love when you share gladly your first cup of coffee to the morning.