Noch ein paar Gedanken und Informationen zum möglichen (Nicht)-Halt am See
Bei einem Wegfall des Halts am See, wĂŒrde das ca. 2000 FahrgĂ€ste langfristig gar nicht betreffen. Ca. 2000 FahrgĂ€ste (gemÀà einer ZĂ€hlung der BEG) werden als tĂ€gliche Nutzer der RegionalzĂŒge nach bisher einstimmigen StadtratsbeschlĂŒssen so oder so langfristig zum Bahnhof Nord verlagert.Â
Und wenn Pendler, die mit dem Auto nach Starnberg fahren, um dort am See den ganzen Tag (oder auch nur ein paar Stunden) zu parken, da sie mit dem Zug nach MĂŒnchen fahren, jetzt zum Bahnhof Starnberg Nord zu fahren haben, ist das fĂŒr die Innenstadt meiner Meinung nach eher positiv zu bewerten.
Wenn der Regionalzughalt verlegt sein wird, sind es nur noch ca. 5.000 FahrgÀste, die am Bahnhof See mit der S-Bahn fahren wollen (gemÀà aktuellen Zahlen von der BEG).
Generell bin ich nach wie vor fĂŒr möglichst viel FlĂ€chen am See ohne Bahnanlagen, um die optische Trennung von Starnberg vom See möglichst zu minimieren und möglichst viel FlĂ€chen am See fĂŒr eine bessere AufenthaltsqualitĂ€t nutzen zu können.
Dieses Ziel wĂ€re mit dem "alten Bahnvertrag" erreicht worden, es wĂŒrde mit der aktuellen Vereinbarung mit der Bahn erreicht werden und auch ein Wegfall des Halts der S-Bahn am Bahnhof See inkl. einer Verbesserung der fusslĂ€ufigen Erreichbarkeit des Bahnhofs Nord wĂŒrde dass erreichen.
Mit einer umgesetzten Seeanbindung wird auch der Schotterparkplatz am See verschwinden. Ich gebe denjenigen, die dann steigenden Verkehr in der Innenstadt erwarten insofern recht, dass dann eine Lenkung der dann immer noch mit dem Auto direkt an den See fahren wollenden Touristen zu realisieren ist, um den innerstÀdtischen Parksuchverkehr zu minimieren.
Und auf die Frage, wo dann alle parken sollen, wenn auch noch der Schotterparkplatz am See verschwindet, ist meine Antwort:
Zum Beispiel in einem neuen Parkhaus (gerne auch in Leichtbauweise wie das in Percha) auf dem heutigen Parkplatz beim Seebad. Wollen wir denn mitten in Starnberg den Service anbieten, mit dem Auto direkt an den See zu fahren? Das wollen wir denke ich nicht.Â
Und wenn zum Beispiel bei einem Wegfall des Halts am See gleichzeitig ein Shuttlebus existieren wĂŒrde, der alle 10 Minuten oder noch öfter eine Runde zwischen den Bahnhöfen durch Starnberg dreht, sĂ€he das auch auf einmal etwas entspannter aus. Die S-Bahn wĂŒrde zwar nicht mehr am See halten, aber der ĂPNV in Starnberg wĂŒrde noch verstĂ€rkt sein.
Nur einfach den S-Bahn-Halt entfallen zu lassen und alles sonst im aktuellen Zustand zu belassen, kann und ist kein Zukunftskonzept fĂŒr Starnberg - auch fĂŒr mich nicht!
Diese und weitere Ăberlegungen, mögliche Machbarkeitsstudien und Planungen machen in meinen Augen aber erst Sinn, wenn sich die BEG und die Bahn so ein Szenario ĂŒberhaupt vorstellen könnten und wenigstens ein gewisses Interesse an genaueren Planungen fĂŒr dieses Szenario zeigen.
Anderenfalls ist es in meinen Augen fĂŒr Starnberg eine gute Lösung (und besser als der Ist-Zustand), die mit der Deutschen Bahn verhandelte Variante 7e mit reduzierten Bahnanlagen am See und dem Wendegleis im SĂŒden von Starnberg weiterzuverfolgen.














