Topspeed, Pistenfressen und viel Spaß
Einen wunderschönen Abend wünsche ich Euch. Ich sitze gerade pappsatt, mit Kölsch in der wohlig warmen Küche. Musik läuft und die anderen schnacken was. Wir hatten heute mal wieder einen fanstatischen Ski- / Snowboardtag. Das Wetter war, bis auf ein paar Wolken am Himmel, mal wieder Kaiserlike. Aus diesem Grund mussten wir auch zu Beginn leider erst zur Gondelabfahrt „Mayrhofen“. Ich hatte ja die vorangegangenen Tage erfolgreich den Kauf von Sonnencreme vermieden und meine Haut um ein wenig Schutz. Also sind wir erst mal zum Intersport gefahren um „günstig“ Sonnencreme zu kaufen. Nachdem ich das über mich gebracht hatte, sind wir dann mit der Seilbahn auf den Berg. Von da aus sind wir dann zum „150er-Tux“ gefahren. Eine Gondel mit unfassbaren Fassungsvermögen die uns auf den höchsten befahrbaren Gipfel im Gebiet gebracht hat.
Dort haben wir dann, dass für mich neue Skigebiet, erkundet. Dabei sind wir auf eine Abfahrt gestossen die mich förmlich eingeladen hat zu ballern! STOP! Ich hab vergessen etwas elementares zu erzählen! Also noch mal kurz nach gestern, danach machen wir direkt weiter mit der Abfahrt.
Gestern sind wir bereits sehr zügig eine Oiste runtergefahren und Guido und ich haben darüber philosophiert, wie schnell wir wohl waren. Eine kurze Diskussion später und einigen Fehlkäufen bin ich dann auf die „Maptosnow“ gestoßen. Die App ist der Hammer! Sie zeichnet neben Deiner Geschwindigkeit, Pistenkm, Höhenmeter und sogar deine Bewegung auf ner Karte. Das ganze wird noch unterstützt durch Pins, die man sich erfahren kann. Also habe ich dann gestern einen Rekord von 73km/h erfahren. Heute wollten wir das ganze ein bisschen ausbauen. Ok ich wollte schneller sein. Also war ich eigentlich ganz glücklich diese Abfahrt entdeckt zu haben. Ihr erinnert Euch? Oben, die Abfahrt auf dem Rastkogel. Sehr gut, dann können wir da ja weiter machen.
Die Abfahrt beginnt schon steil und dann kommen zwei kurze Abhänge, die es in sich haben. Beim ersten Mal bin ich die Strecke erst einmal abgefahren. Beim zweiten Mal war dann „laufen lassen“ angesagt. Nach dem ich den ersten Abhang geschafft hatte flog ich über den zweiten nur so drüber und meine Kanten fingen bedrohlich an zu vibrieren. Bremsen war aber nicht und so musste ich da durch. Gut das die Strecke eine sehr weite Auslauffläche hat. Unten am Lift nach gefühlten 20 Sekunden wieder angekommen, direkt der Blick auf mein Telefon. Spitzengeschwindigkeit 93km/h!!!!! WAHNSINN! Außerhalb geschlossener Gefährte war ich noch nie so schnell! Ein tolles Gefühl das auch ein bisschen Angst gemacht hat. Im Grunde die perfekte Mischung für ein gutes Gefühl! Im Anschluss ging unser Skitag erst so richtig los. Nach ein paar Abfahrten haben wir uns dann direkt in das nächste Skigebiet gemacht und die Pisten dort erkundet. Auf dem Weg zurück auf den Rastkogel habe bin ich dann langsam in ein kleines Loch gefallen. Die körperliche Erschöpfung, Mangelernährung, und die dünne Luft haben mir schwer zu schaffen gemacht. Allerdings mussten wir noch diverse Pisten abreißen um zu der Hütte unserer Wahl zu kommen. Das haben wir dann irgendwann, zu meiner Überraschung noch geschafft. Dort haben wir dann gegessen und viel Flüssigkeit getankt (Antialkoholisch). Im Anschluss sind wir dann völlig erschöpft gen Tal gefahren. Wir waren zwar alle sehr fertig aber es war ein phantastischer Skitag der sich sehr gelohnt hat!
Kaum zu Hause sind wir kurz unter die Dusche gehüpft und dann direkt nach Mayrhofen gefahren. Die anderen sind zum flanieren schon vorgefahren und wir haben uns dann in der Ladenstraße getroffen. Es wurden vereinzelte Sachen und Bekleidung erstanden und wir haben noch ein paar Sachen eingekauft. Im Anschluss waren wir dann alle zusammen im Gasthaus „Zur neuen Post“ eingekehrt und haben bonfortionös gespeist. Die Pistenraudis von heute haben dann noch einen Absacker im „Scotland Yard“ genommen. Ein uriges Pub, was wohl bekannt in Mayrhofen ist. Am Freitag ist dort große „St. Patricks Day“-Party und wie es aussieht werden wir dort mal einkehren und ein bisschen den guten Patrick feiern!
Jetzt sind wir zuhause und genießen noch etwas den Abend.
Bis morgen!








