Diese Ausstellung zeigt jüdische Selbst- und Fremdbilder. Sie widerspricht einem Antirassismus, der jüdische Diskriminierungserfahrungen negiert.
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Diese Ausstellung zeigt jüdische Selbst- und Fremdbilder. Sie widerspricht einem Antirassismus, der jüdische Diskriminierungserfahrungen negiert.

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Eine Uni, ein Buch, ein deutsches Bedürfnis
Für die Jungle World haben wir einen Essay über den Holocaust relativierenden »postcolonial turn« verfasst, den die MLU in Halle hingelegt hat, indem sie ganze zwei Semester dem Buch »Den Schmerz der Anderen begreifen« von Charlotte Wiedemann und ihrem revisionistischen Erinnerungsansatz mit fakultätsübergreifenden Veranstaltungen gewidmet hat. Als Antwort auf die für das Wintersemester 2023/24 geplante Ringvorlesung »Erinnerung in Komplexität. Weltgedächtnis und Solidarität« hatten wir Anfang November Alex Gruber eingeladen, um seinen Vortrag »Die Shoah entsorgen, um Israel zu kritisieren. Zur Funktion des ›Historikerstreits 2.0‹« zu halten. Der Artikel befasst sich mit den Gründen für die Begeisterung über Wiedemanns Buch und enthält auch eine Analyse des Buches selbst, die verständlich machen soll, warum Wiedemann eine Anhängerin der linken »Schuldkult«-Legende ist. Er kann hier in Gänze gelesen werden:
AG Antifa Halle: Entprovinzialisierung in Halle. Die Martin-Luther-Universität liest Charlotte Wiedemann; Jungle World Ausgabe 2024/17
https://agantifa.com/2024/04/jungleworld-charlotte-wiedemann-eine-uni-ein-buch-ein-deutsches-beduerfnis/
Judith Butler wird an den Universitäten als Gendertheoretikerin verehrt. Dabei hat sie ihre Theorie längst einer politischen Ideologie geopf
Aufruf zur Ohnmacht
Dass Butler in ihrer Essaysammlung „Gefährdetes Leben“ von 2005 unter dem Vorzeichen des „antiimperialistischen Egalitarismus“ eine ideologische Wende einleitete und infolgedessen in erheblichen Widerspruch zu den eigenen Gendertheorien geriet, blieb in der Rezeption des Bandes weitestgehend unbeleuchtet.
Ein Blick in Butlers seither vorgelegte Schriften offenbart ein streng dichotomes und antiliberales Weltbild, das einem neu erwachten politischen Engagement nach dem 11. September 2001 entspringt. Sie wolle mit ihren Ideen der „Selbstgenügsamkeit“ und der „ungezügelten Souveränität“ der Ersten Welt ein Ende setzen, erklärte Butler damals. Zentral in den Texten dieser Schaffenszeit, die Butler zugleich als moralphilosophische Antwort auf den islamistischen Terrorismus und den war on terror versteht, sind die Begriffe „Leid“ und „Gewalt“. Nach Butler ist jedes Leben ein gefährdetes Leben, von der Geburt bis zum Tod. Jeder Mensch vermöge seinem Nächsten Gewalt anzutun und daher auch Gewalt zu erfahren. Diese Einsicht in die prinzipielle Verletzbarkeit und Ohnmacht vor einer allgemeinen und unbezwingbaren Gewalt abzuwehren bedeute, neues Leid und neue Gewalt hervorzubringen. Damit verabschiedet sich Butler von der Idee des autonomen Individuums, das als politisches Subjekt nach Selbstbestimmung und einer vernünftigen Gesellschaft strebt.
Über die Wiederkehr des Antiimperalismus im Postkolonialismus
Agitprop mit akademischem Antlitz
Wie der Antiimperialismus im Gewand des Postkolonialismus wiederkehrt.
Von
Marcel Matthies
Auf das Erschrecken über die Brutalität des antisemitischen Massenmords folgt das Erschrecken über den weltweiten Umgang damit. Der überwiegende Anteil der antiisraelischen Mobs auf den Straßen europäischer und nordamerikanischer Großstädte scheint sich längst von der politischen Wirklichkeit emanzipiert zu haben und für Erfahrungen nicht mehr empfänglich zu sein. Erkennbar ist das daran, dass der kollektive Mordrausch der Hamas bei den Unterstützern der palästinensischen Sache paradoxerweise keine Distanzierung von den Jihadisten bewirkt hat; vielmehr scheint es so, dass die Zusammenrottungen auf den Straßen den Kampf der Hamas gegen Israel legitimieren, wenn nicht gar feiern.
Der notorische Hinweis darauf, dass nicht jede Kritik an Israel antisemitisch sei, vernebelt dabei nur die Tatsache, dass sich der Antisemitismus global betrachtet heute vor allem in Form von Israelkritik zeigt. Kennzeichnend für eine übersteigerte Feindseligkeit gegenüber Israel sind die Entkoppelung der Bodenoffensive der IDF vom kriegsauslösenden Ereignis am 7. Oktober, die Androhung genozidaler Gewalt (»Tod, Tod Israel«) und die reflexionsfreie Projektion alles Bösen auf den Judenstaat (»Völkermörder«, »Kindermörder«). In der Phantasmagorie, Israel verübe einen Genozid an den Palästinensern, verschafft sich eine gegen Juden gerichtete genozidale Gewaltphantasie Geltung. Israel als Brückenkopf eines vom »Westen« gesteuerten kolonial-rassistischen Imperialismus darzustellen, ist das Anliegen derjenigen, die nicht darüber reden wollen, dass die Hamas die Schuld an der Eskalation trägt. Denn den meisten Feinden des Judenstaats ist nicht an einer Kritik der israelischen Politik gelegen, sondern daran, Israel als jenen Staat, der jüdische Souveränität garantiert, für illegitim zu erklären. Ziel ist die Auslöschung des Staates Israel.
Von alarmierender Aktualität ist daher Jean Amérys Bestandsaufnahme aus dem Jahr 1976, weil er darin die Variabilität der Erscheinungsformen ewig gleicher Ressentiments kenntlich macht: »Der Antisemit will (…) im Juden das radikal Böse sehen: und da ist ihm ein im fürstlichen Dienste stehender Zinswucherer als Haßobjekt ebenso recht wie ein israelischer General. Dem Antisemiten ist der Jude ein Wegwurf, wie immer er es anstelle: Ist er, gezwungenermaßen, Handelsmann, wird er zum Blutsauger. Ist er Intellektueller, dann steht er als diabolischer Zersetzer der bestehenden Weltordnung da. Als Bauer ist er Kolonialist, als Soldat grausamer Oppressor. Zeigt er sich zur Assimilation (…) bereit, ist er dem Antisemiten ein ehrvergessener Eindringling; verlangt es ihn nach jener (…) ›nationalen Identität‹, nennt man ihn einen Rassisten.«
Die Islamisten machen keinen Hehl daraus, dass die Auslöschung des jüdischen Staates, an dessen Stelle das Kalifat entstehen soll, nur der Anfang ist und andere westliche Demokratien folgen müssten. Als gar nicht mal heimlicher Verbündeter des islamistischen Mobs muss Putin gelten.
Dabei machen die Islamisten keinen Hehl daraus, dass die Auslöschung des jüdischen Staates, an dessen Stelle das Kalifat entstehen soll, nur der Anfang ist und andere westliche Demokratien folgen müssten. Als gar nicht mal heimlicher Verbündeter des islamistischen Mobs muss Putin gelten. Nicht zuletzt zeichnet sich vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine das Drängen einer antiwestlichen Strömung auf eine weltpolitische Neuordnung ab. Was die Semantik postkolonialer Theorie und russländischer Doktrin eint, ist ihre obsessive Feindschaft gegen »den Westen« und alles, was mit diesem assoziiert wird. Es ist durchaus folgerichtig, dass der Putinismus über eine erstaunlich ähnliche Weltanschauung verfügt wie diejenigen, die im Namen des sogenannten Globalen Südens gegen alles »Westliche« kämpfen. Was beide Sichtweisen verbindet, ist eine nahezu identische Deutung des Zweiten Weltkriegs und deren Übertragung auf das historisch-politische Verständnis der Gegenwart.
Dieses Geschichtsbild ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sicht auf den Nationalsozialismus sowohl im Putinismus als auch im Postkolonialismus bis heute primär durch ein kolonial-imperiales Paradigma bestimmt wird, das dem »Westen« genuin entsprungen sei und – als habe es nie eine Dekolonisierung gegeben – bis in die Gegenwart fortwirke. Dies geht mit der Überzeugung einher, der Westen sei sui generis kolonialistisch, rassistisch und imperialistisch. Hinzu kommt, dass der Putinismus und der Postkolonialismus insofern programmatische Überschneidungen aufweisen, als sie sich beide in einem Zustand quälender Ambiguität im Verhältnis zum Westen befinden: Die Ambiguität leitet sich aus einem starken Kränkungsgefühl her, das dadurch ausgelöst wird, dem Westen (insbesondere den USA) ökonomisch unterlegen zu sein, gleichzeitig aber moralische Überlegenheit über den Westen zu beanspruchen.
Mit als Theorie bemänteltem Agitprop wird indessen das verstaubte Weltbild des Antiimperialismus durch Ideologeme des Postkolonialismus restauriert. Der Zwergstaat Israel ist dabei zu der vielleicht wirkmächtigsten Projektionsfläche für Anhänger dieses bipolaren Weltbilds geworden, ermöglicht es doch, Gewalt zu legitimieren und Israel einen Kolonialcharakter anzudichten. Dieser mache den Zionismus wiederum wesensgleich mit dem Nationalsozialismus. So wird Israel zum »Kristallisationspunkt eines neuen Antisemitismus, der sich gleichwohl teils als antirassistisch und antikolonialistisch versteht«, so der österreichische Schriftsteller Doron Rabinovici.
Was die Semantik postkolonialer Theorie und russländischer Doktrin eint, ist ihre obsessive Feindschaft gegen »den Westen« und alles, was mit diesem assoziiert wird.
Gewiss gab es seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Kolonisierung auf einem bestimmten Gebiet im Osmanischen Reich, das damals dünn besiedelt war und überwiegend von Zionisten Palästina genannt wurde. Jedoch hat deren Kolonisierung nichts mit dem heutigen Verständnis von Kolonialismus gemeinsam: Die ersten Zionisten besetzten nicht etwa das Land, sondern erwarben es käuflich auf legale Weise. Sie knechteten nicht die einheimische Bevölkerung dieser Region. Sie wanderten nicht ein, weil sie von einem Mutterland dazu aufgefordert wurden, sondern beabsichtigten lange vor der Shoah die Neugründung einer nationalen Schutz- und Heimstätte. Sie handelten nicht aus wirtschaftlichen Interessen, sondern reagierten auf die Pogrome im Zarenreich und das Scheitern der Emanzipationsversprechen in Mittel- und Westeuropa. Das Hauptmerkmal des Kolonialismus, das der Historikerin Franziska Krah zufolge im Ziel der Ausbeutung an Ort und Stelle besteht, fehlt dem Zionismus.
Solcher Unterscheidungen unterschlagen die Anhänger des Postkolonialismus. Edward Saids an Manifeste erinnernde Schriften deuten den Zionismus zum Kolonialismus um: »Was auch immer der Zionismus für die Juden getan haben mag, er betrachtete Palästina im Wesentlichen wie die europäischen Imperialisten, als ein leeres Gebiet, das paradoxerweise mit unedlen oder vielleicht sogar entbehrlichen Einheimischen ›gefüllt‹ war; (…) darüber hinaus akzeptierte der Zionismus bei der Formulierung des Konzepts einer jüdischen Nation, die ihr eigenes Territorium ›zurückerobert‹, nicht nur die allgemeinen Rassenkonzepte der europäischen Kultur, sondern stützte sich auch auf die Tatsache, dass Palästina tatsächlich nicht von einem fortgeschrittenen, sondern von einem rückständigen Volk bevölkert war, über das es herrschen sollte«, schreibt Said in »The Question of Palestine« 1979.
Eine ähnliche Schablone bemüht Putin, wenn er, wie am 13. Oktober geschehen, die israelische Militäraktion in Gaza mit der von der Wehrmacht verübten Leningrader Blockade vergleicht. Putins übergeordnetes Ziel, die Zerschlagung der Ukraine, will er bekanntlich als »Entnazifizierung« verstanden wissen, weil »der kollektive Westen«, so Putin am 7. Juli 2022, »einen Genozid an den Menschen im Donbass befeuert und gerechtfertigt hat«. Dazu passt die Aussage seines Außenministers Sergej Lawrow, der auf die Frage, wie es eine Nazifizierung der Ukraine geben könne, wenn deren Präsident doch Jude sei, am 1. Mai 2022 erklärt hatte: »Ich kann mich irren. Aber Adolf Hitler hatte auch jüdisches Blut. Das heißt überhaupt nichts. Das weise jüdische Volk sagt, dass die eifrigsten Antisemiten in der Regel Juden sind.« Die Aussage Lawrows ist nicht nur wegen der Anspielung auf die »Protokolle der Weisen von Zion« gravierend, sondern auch, weil er Selenskyj mit Hitler vergleicht, weil er Hitler judaisiert und der Meinung ist, dass hinter dem Antisemitismus überwiegend Juden stecken. Keine Absurdität kann groß genug sein, solange sie sich nur gegen Juden richtet.
Marcel Matthies: Über die Wiederkehr des Antiimperalismus im Postkolonialismus
Warum ist Judith Butler so sehr daran gelegen, die antisemitische Gewalt und den Israelhass der Hamas zu verstehen – den Staat Israel dagege
>> [...] Diese Vorstellung einer in die gesamte Gesellschaft diffundierenden Gewalt und die Vorbehalte gegenüber dem Staat als Garanten der Freiheitsrechte lassen sich als invertierter Liberalismus charakterisieren. Besteht die Schwäche des klassischen Liberalismus in dessen Unfähigkeit, sich einen Begriff von der Widersprüchlichkeit bürgerlicher Staatlichkeit zu machen und den Staat lediglich als Mittel zur Sicherstellung ökonomischer „Rahmenbedingungen“ anzusehen, so wird der Staat bei Butler unsichtbar gemacht, indem er überall und nirgends ist. Indem seine Bedeutung für die Geschichte bürgerlicher Freiheit verleugnet wird, mutieren die Individuen zu postmodernen Guerilla-Kämpfern.
Schon „Das Unbehagen der Geschlechter“ war charakterisiert durch die Ignoranz gegenüber dem Fortschritt, den etwa das aktive und passive Wahlrecht oder das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Geschichte der Frauenemanzipation bedeuteten. Dass all diese Fortschritte Evidenz dafür bieten, dem bürgerlichen Staat eine positive Rolle in der Geschichte der Emanzipation der Geschlechter zuzubilligen – das passt Butler weder theoretisch noch ideologisch in den Kram.
Im „Unbehagen der Geschlechter“ kritisiert Butler Hélène Cixous, Luce Irigaray und Julia Kristeva, weil diese immer noch eine psychosexuell begründete weibliche Essenz voraussetzten. Butlers Position ist demgegenüber brutal nominalistisch: Da für sie die Zweigeschlechtlichkeit diskursiv konstruiert ist, wendet sie sich gegen jeglichen Feminismus, der eine Interessengemeinsamkeit von Frauen unterstellt.
Ein bürgerlicher Liberaler würde darauf vielleicht antworten: Wenn man von den konstruktivistischen Fehlschlüssen dieser Position absieht – könnte sie dann nicht ein Indiz dafür sein, dass sich die Anliegen der Frauenbewegung in den westlichen Staaten inzwischen tatsächlich weitgehend erledigt haben? Nicht, weil dort jedermann frei wäre, sondern weil das Eintreten für individuelle und gesellschaftliche Freiheit an die Einzelnen übergegangen ist, die sich für das, was sie mit ihrem Leben machen, nur vor sich selbst verantworten müssen.
Jeder Normalo ein Guerilla-Krieger
Weil Butler diese Schlussfolgerung zu unspektakulär wäre, verwandeln sich ihr die banalsten Lebensvollzüge in Anerkennungskämpfe, und jeder Normalo ist ein performativer Guerilla-Krieger. Dies führt zurück zu der Frage, weshalb für sie das Bekenntnis zur „jüdischen Identität“ vereinbar ist mit der Verteidigung palästinensischer Antisemiten. Wie die zahllosen Geschlechteridentitäten, die Butler gegen die Tyrannei des Essenzialismus ins Feld führt, bringt auch diese „Identität“ die Wut über den Verlust der verlorenen Substanz zum Ausdruck: Wut darüber, dass Israel ein imperfekter bürgerlicher Staat und nicht die Staat gewordene Dekonstruktion ist.
So wie sich in Butlers Heteronormativitätskritik die Verachtung dafür niederschlägt, dass die Frau in der bürgerlichen Gesellschaft buchstäblich gleich-gültig, nämlich statt „subaltern“ ein normales, fehlbares, profanes Lebewesen ist, so bricht sich in Butlers „Dekonstruktion“ israelischer Staatlichkeit die Frustration darüber Bahn, dass Israel tut, was jeder bürgerlicher Staat in seiner Lage täte: sich gegen eine eliminatorische Bedrohung unter Einsatz nötiger Gewaltmittel zur Wehr setzen.
Butler und viele, die ihr nachsprechen, sehen in dieser Selbstverständlichkeit einen Hochverrat: Wie kann Israel sich wehrhaft zeigen, wo es doch zum Schutz von Wehrlosen gegründet wurde? Israel indes hat keine Wahl. Auch die Frauen, die das Wahlrecht nicht nur für sich, sondern für alle, mit denen sie nichts als das Geschlecht gemein hatten, erkämpften, hatten keine Wahl, sondern wollten eine haben, weil sie wussten, dass jeder Mensch nur dieses eine Leben hat.
An Butlers Werdegang lässt sich sehen, welchen geistigen Preis man zahlt, wenn man diese Evidenz verleugnet. <<

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Liebe nichts mehr als meine Gedankengänge; "Hmm 'Am Stammgleis 9' als Adresse für nen Schokoladenhersteller klingt schon hart nach NS-Zwangsarbeit, mal recherchieren."
*ein Wikipediaartikel später*
"Hmm, keine Ahnung wegen der NS-Geschichte (vermutlich gibts die auch), aber sie haben definitiv ne Kolonialgeschichte und wurden auch noch von ner belgischen Firma aufgekauft. Mal schauen, was die Website sagt... jup, die Website sagt natürlich gar nix, wundervoll."
ICH LIEBE ES IN EINER POSTKOLONIALEN GESELLSCHAFT ZU LEBEN
(sorry für den Instagram link, aber Bibliogram ist leider tot)
Und nein; der Hersteller, über den ich rede ist nicht Sarotti, aber die Adresse ist echt, also viel Spaß bei der Recherche.
Lektion für den Westen: Schwäche wird bestraft
Die Ukraine-Krise wird ein lange notwendiges Wecksignal für einen woken Westen sein. Die Mega-Lehre lautet: SCHWÄCHE WIRD BESTRAFT Die 1. Lektion lautet: Militärische Schwäche wird bestraft. Ein militärisch schwacher Westen ermutigt seine totalitären Gegner. Ohne den desaströsen Afghanistan-Abzug hätte es keinen Ukraine-Überfall gegeben. Die 2. Lektion ist: Moralische Schwäche wird bestraft. Einer Gesellschaft für die Identitätspolitik, Transgenderreformen bei der Bundeswehr und Dekonstruktion des biologischen Geschlechts die wesentlichen gesellschaftlichen Themen sind und die sich vor den harten Sicherheitsfragen drückt wird bestraft. Und die 3. Lektion ist: Der Verlust einer eigenen IDENTITÄT des Westens wird bestraft. Auf die Frage: "Wer sind wir?" hat der Westen keine Antwort mehr. In der Systemkonkurrenz mit Russland und China, deren Menschen tief in ihrer kulturellen Identität verankert sind wird es ohne eine neue Antwort des Westens auf diese Frage zu einer kompletten Bedeutungslosigkeit unserer Kultur kommen. Der Schlüssel zu all dem Wegbrechen ist die Verleugnung des Christentums als absoluten Referenzpunkt des Westens. Mittlerweile zeigt sich, dass selbst die sich vom Christentum emanzipiert geglaubten Säulen der Aufklärung wie Rationalität, Wissenschaft und Humanismus ohne die Verankerung im christlichen Wertekanon keine Chance haben gegen postmoderne Dekonstruktion und aktivistische Wissenschaft. Read the full article
Wir schauen uns heute ein paar Beispiele dafür an, wie die Länder des imperialistischen Zentrums über Jahrzehnte hinweg demokratisch gewählte Regierungen stürzen liesen, um ihre eigenen Interessen in den abhängigen Ländern durchsetzen zu können.
Hört außerdem rein in linketheorie – der Podcast! Wenn euch gefällt was wir tun, könnt ihr uns unterstützen indem ihr uns folgt, teilt oder über kofi mit einer kleinen Spende: http://ko-fi.com/linketheorie Danke!
Weiterlesen: Hickel: The Divide, S. 114-134 & Bloom: Killing Hope.