Ein effektives Krisenmanagement schaffen
Wie können Unternehmen bei kritischen Ereignissen die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewÀhrleisten und den GeschÀftsbetrieb aufrecht erhalten.
https://pixabay.com/de/new-york-feuer-wasser-dringlichkeit-3518391/ Die Anforderungen an das Notfall- und Krisenmanagement von Unternehmen haben sich verschĂ€rft. Das gilt vor allem dann, wenn sie international tĂ€tig sind und Mitarbeiter in LĂ€ndern mit vielleicht extremen Wettererscheinungen oder politisch instabilen VerhĂ€ltnissen beschĂ€ftigen. Dadurch ergeben sich Risiken und Gefahren, die im Ernstfall sofortige Reaktionen erfordern. Andererseits machen sich AusfĂ€lle in der IT oder Unterbrechungen der Lieferkette wegen immer enger getakteter GeschĂ€ftsprozesse heute rasch bei den Kunden bemerkbar. Durch die Sozialen Medien droht Unternehmen dabei schnell eine BeschĂ€digung ihrer Reputation und ein möglicher UmsatzrĂŒckgang. Das A und O, um richtig auf kritische Ereignisse zu reagieren, ist nach wie vor die saubere Definition von ReaktionsmaĂnahmen in NotfallplĂ€nen. Um schnell genug zu reagieren â und damit die Sicherheit von Personen zu gewĂ€hrleisten und den GeschĂ€ftsbetrieb aufrecht zu erhalten â muss die Umsetzung dieser MaĂnahmen aber unbedingt automatisiert werden. Everbridge, Spezialist fĂŒr Critical Event Management, erlĂ€utert, wie sich das erreichen lĂ€sst.  Zentrale Datendrehscheibe schaffen. Unternehmen sollten sĂ€mtliche fĂŒr Krisensituationen und NotfĂ€lle relevante Informationen in einer zentralen Plattform sammeln. Hier flieĂen Daten aus unterschiedlichsten Quellen ein, etwa Informationen aus IoT-GerĂ€ten zur GebĂ€udesicherung, aus Anwendungen zur Ăberwachung der IT-Systeme oder Daten zu den Aufenthaltsorten der Mitarbeiter. Aber auch öffentlich verfĂŒgbare Quellen wie PolizeikanĂ€le in den sozialen Medien, Verkehrsinformationen oder Unwetterwarnungen gehören dazu. Daten zusammenfĂŒhren und visualisieren. Um anhand dieser Informationen kritische Ereignisse und ihre Auswirkungen auf die eigenen Assets sofort zu identifizieren, mĂŒssen die Daten zusammengefĂŒhrt und grafisch ĂŒbersichtlich dargestellt werden. Die verantwortlichen Teams sollten etwa die Möglichkeit haben, in ihrem Kontrollzentrum auf einer Weltkarte einen Krisenherd nahezu in Echtzeit angezeigt zu bekommen und in den betroffenen Ort hineinzuzoomen. Dann können sie sofort erkennen, welche GebĂ€ude sich dort befinden oder welche Mitarbeiter sich dort gerade aufhalten. Workflows automatisieren und Templates nutzen. Die in den NotfallplĂ€nen definierten AblĂ€ufe werden idealerweise von einem Workflow-System automatisiert abgearbeitet. Dabei ist der Einsatz vorbereiteter Templates empfehlenswert. Greifen die Workflow-Systeme etwa auf vorbereitete Nachrichten an Mitarbeiter oder Kunden in verschiedenen Sprachen zurĂŒck, gewinnen Unternehmen wertvolle Zeit. Werden diese Nachrichten erst im Ernstfall aufgesetzt, dauert das nicht nur zu lange, sondern es besteht auch die Gefahr, dass durch die Drucksituation Fehler passieren. Bi-direktional ĂŒber mehrere KanĂ€le kommunizieren. Auch die Kommunikation zur Warnung von Betroffenen und zur Information potenzieller Helfer sollte automatisiert ablaufen. Um dabei gröĂtmögliche Erreichbarkeit zu gewĂ€hrleisten, werden sie am besten ĂŒber mehrere KanĂ€le kontaktiert â egal ob SMS, E-Mail oder Sprachnachricht. Wichtig ist dabei, dass die Kommunikation bi-direktional stattfindet. Durch RĂŒckmeldungen beziehungsweise ihr Ausbleiben wissen die Krisenteams, wer sich in Sicherheit befindet oder ob sie die nĂ€chste Eskalationsstufe einleiten mĂŒssen. Zudem ist das Kommunikationssystem idealerweise in der Lage, bei Bedarf schnell zu skalieren â etwa, wenn kurzfristig sehr viele Mitarbeiter oder Kunden benachrichtigt werden mĂŒssen. Auch unvorhersehbare FĂ€lle abdecken. Stellen Unternehmen ihre NotfallplĂ€ne auf, können sie dabei unmöglich alle potenziellen FĂ€lle erfassen. Es besteht immer die Gefahr, dass unvorhersehbare Ereignisse eintreten oder Krisensituationen in einzelnen Aspekten von den antizipierten UmstĂ€nden abweichen. Um auch in solchen FĂ€llen schnellstmöglich zu reagieren, benötigen die Verantwortlichen einen virtuellen Raum fĂŒr Krisenmeetings. Dort sollten sie die Möglichkeit haben, sich unabhĂ€ngig von ihrem Standort zusammenzuschlieĂen, auszutauschen, MaĂnahmen anzustoĂen und ihre Umsetzung nachzuverfolgen.  »Viele Unternehmen setzen bei Notfallwarnung und Krisenmanagement noch auf Insellösungen und kĂ€mpfen mit Informationssilos. Damit lĂ€sst sich die erforderliche Geschwindigkeit bei der Reaktion auf kritische Ereignisse nicht erreichen«, sagt Andreas Junck, Director of Sales DACH bei Everbridge. »Die Krisenteams benötigen eine integrierte Critical-Event-Management-Plattform, die ihnen eine ganzheitliche unternehmensweite Sicht liefert und sĂ€mtliche AblĂ€ufe ohne MedienbrĂŒche durchgĂ€ngig unterstĂŒtzt.«   https://ap-verlag.de/wie-komme-ich-aus-der-krise-wieder-raus-ueben-ueben-ueben/45966/ https://ap-verlag.de/notfallplanung-spart-unternehmen-zeit-und-geld/35540/ https://ap-verlag.de/cyber-security-report-analysiert-sicherheitsbedrohungen-jenseits-von-malware/31178/ https://ap-verlag.de/angst-ist-kein-geschaeftsmodell/22689/ https://ap-verlag.de/haelfte-der-industrie-ist-nicht-auf-digitale-angriffe-vorbereitet/20687/ https://ap-verlag.de/datenschutzorientierte-online-dienste-sehen-eprivacy-verordnung-als-chance/44603/  Read the full article













