Spex: »Hyper Hyper« besteht textlich aus drei Komponenten: Erstens eine fast schon dadaistische Kunstsprache, die keinen logischen Sinn mehr ergibt. Zweitens zĂ€hlst du ganz viele DJs auf, von Westbam ĂŒber Jens Mahl stedt bis hin zu Mijk van Dijk. Drittens gibt es fĂŒr jeden verstĂ€ndliche Parolen Ă la »Put your hands in the air!âšÂ«
H.P. Baxxter: Die Auflistung der DJs kommt ursĂ€chlich daher, dass wir uns damals gar keine Gedanken darĂŒber machten, wie âșmanâč einen Song eigentlich so aufbaut. Der Song bestand zunĂ€chst aus Musik, dem Ausruf »Hyper, hyper!« und aus ein paar parolenartigen Schlachtrufen. Ich fand, da fehlte was. Und da ich damals immer jeden Freitag die »Steve Mason Experience« auf dem britischen Soldatensender BFBS hörte, bekam ich natĂŒrlich mit, wie sich die Raver on the air immer gegenseitig grĂŒssten. Jeder Raver hat damals BFBS gehört. Und wenn man da eine Postkarte hinschrieb, auf der man seine Raverkumpels grĂŒsste, dann las Steve Mason diese GruĂbotschaften vor. »A big shout to Robo, Kobo and Matthias in Helmstedt!« So kam ich auf die Idee, »Hyper Hyper« dazu zu benutzen, um all die DJs zu grĂŒssen, die wir damals gut fanden. Also shoutete ich: »We want to sing a big shout to us, and to all ravers in the world! And to Westbam, Marusha, Steve Mason, The Mystic Man, DJ Dick, Carl Cox, The Hooligan, Cosmic, Kid Paul, Dag, Mijk Van Dijk, Jens Lissat, Lenny D., Sven VĂ€th, Mark Spoon, Marco Zaffarano, Hell, Paul Elstac, Mate Galic, Roland Casper, Sylvie, Miss Djax, Jens Mahlstedt, Tanith, Laurent Garnier, Special, Pascal F.E.O.S., Gary D., Scotty, Gizmo â and to all DJs all over the world!!« Das wurde dann fast zu so einem Thomas Bernhardschen Mantra, sagâ ich mal. Das fanden ĂŒbrigens nicht alle der genannten DJs gut: Gerade bei Low Spirit dachten Westbam und die anderen, dass wir uns einschleimen wollten. Das war aber gar nicht der Fall. So schlau habe ich damals gar nicht gedacht.