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6 München-Blogs, die Du kennen musst
Wir lieben Leute, die ihre Stadt erforschen und in Blogs darüber schreiben. Wessen Worte man in München nicht verpassen sollte? Lest selbst...
MUCBOOK.de
MUCBOOK füllt eine klaffende Lücke in der Stadt, denn es ist sogar mehr, als der Slogan “Dein München - Deine Blogger” verspricht. Einen Großteil dessen, was das MUCBOOK-Team schreibt, fotografiert, entdeckt, empfiehlt oder kritisiert gibt es nämlich stets auch zu Semesterbeginn als Printausgabe. Somit existiert hier endlich wieder ein junges Stadtmagazin, das kein bloßer Veranstaltungskalender ist. Und noch etwas zeichnet das Mucbook aus: Prinzipiell kann jeder mitschreiben - insbesondere, wenn man selbst schon einen eigenen kleinen Blog betreibt. Vom professionellen Journalisten bis zum passionierten Hobby-Autoren aus der Oberstufe: Hier begegnet sich, wer München und das Schreiben liebt. Was dabei herauskommt, erinnert an das Skizzenbuch eines Bohemien, von politisch-anspruchsvoll bis zur bunten Spielerei ist alles mit dabei!
Die neue Ausgabe von MUCBOOK erscheint übrigens am 26. Oktober. Diesmal dreht sich alles um das Thema Essen & Trinken in München.
MUENCHENBLOGGER.de
Münchenblogger ist die Grande Dame der hiesigen Blogs. Max Sterz und Lisa Sonnabend haben einen ganzheitlichen Ansatz. Ob Politik, Nachtleben, Kulturszene oder Beobachtungen aus dem Münchner Alltag - hier schnappt man Wesentliches aus allen Bereichen auf. Die Beiträge sind dabei zackig kurz gehalten und täglich kommen aktuelle Inhalte dazu. Wer sicher gehen will, dass er kein “heißes” Stadtthema verpasst, der klickt sich einfach gemütlich durch die Rubriken - quer bis zum Tipp des Tages. Mit der integrierten Tweetleiste wird einem zudem ein buntes Portfolio anderer Stadtstimmen angeboten. Muenchenblogger ist beides - Fernglas und Lupe für die Stadt. Alles mitbekommen = gutes Gefühl!
URBANAUT.org
Die Urbanauten schaffen etwas, das sonst keiner schafft in München. Sie analysieren, debattieren UND verändern die Stadtlandschaft. Sie beobachten München, sie reflektieren es kritisch - aber sie feiern es auch. Sie haben die Theorie drauf, aber sie gehen auch raus und krempeln die Stadt um. Wer schon mal laue Stunden am Kulturstrand verbracht hat oder einem scheinbar herrenlosen Klavier begegnet ist, das zum Spielen einlädt, der hat die Welt der Urbanauten - womöglich unwissend - bereits tangiert. Gerade diesen Freitag, am 09.10., starteten sie zusammen mit dem Isarlust-Verein und dem Verein Musik mit Kindern die dritte Runde von “Play Me, I’m Yours”. München ist damit die einzige deutsche Stadt, die bei dem globalen Projekt der Street Pianos mitmacht. Die Urbanauten sorgen mal wieder dafür, dass München den Anschluss nicht verpasst - Danke!
Die Urbanauten beleuchten die Stadt aus vielen Blickwinkeln.
ISARBLOG.de
Der Isarblog bietet: Ein Zuhause. In der Tat ist es diese ganz und gar unaufgeregte, entspannte Art von Stadtentdeckung, die den Blog von Monika und Gerhard so besonders macht. Die beiden machen kein effekthascherisches Bohei aus ihren Ausflügen in die Münchner Sub- und Hochkultur, sondern sie schreiben interessiert und ehrlich darüber. Ihre Meinungen und Erfahrungen, sie lesen sich so, wie man sie am Esstisch austauschen würde, wenn es mit Freunden und Familie endlich mal wieder zu einem gemeinsamen Frühstück geschafft hat. Die Übernachtung in einem Shabby Shabby Apartment der Münchner Kammerspiele wird beispielsweise so authentisch dokumentiert, dass man danach nicht mehr das Gefühl haben muss, dieses temporäre Kunstexperiment irgendwie nicht so richtig mitbekommen zu haben. Daumen hoch!
Monika und Gerhard mischen sich auch gern unter’s Münchner Bienenvolk. Über ihren Besuch bei einem Stadtimker berichten sie auf isarblog.de.
DAS-MUENCHNER-KINDL.de
Das Muenchner Kindl ist wahrhaft ein Jungspund in der Münchner Szene. Den Blog gibt es erst seit Anfang 2014 - aber er hat irre schnell laufen gelernt und sich in Rekordzeit etabliert. Nina Gscheider, Anita Hösl und Sarah Schappert sind die drei aufgeweckten Damen, die sich um das Kindl kümmern. Tradition und Innovation sind zwei große Schlagworte, die den Macherinnen sind: Hier werden Klassiker - ob Sehenswürdigkeit, Münchner Rituale oder Traditionshandwerk - genauso charmant behandelt wie Themen, die von jungen Projektmachern oder Startups vorangetrieben werden. Der Blog will zeigen, das München beides kann, alt und neu. Getreu diesem Motto hat das Kindl auch ein Blog-untypisches Schmankerl anzubieten: Eine eigene iOS-App. Hut ab!
Beim Kindl gehen Tradition und Moderne Hand in Hand.
BIANCA’S BLOG
Eine gescheite Foodie-Seite darf im Best-Of nicht fehlen. Da gibt’s keinen Diskussionsbedarf! Essen gehen ist heutzutage des (Groß)stadtmenschen liebste Variante des abendlichen Beisammenseins und wer das Ganze mit ordentlich Probierfreude und Entdeckergeist angeht, bei dem darf man durchaus auch von Hobby sprechen - so war das bei Bianca, als sie vor 4 Jahren begann, ihr Facebook-Album “Essen gehen ist auch ein Hobby” mit Schnappschüssen kulinarischer Höhenflüge zu füllen. Mittlerweile ist aus dem Hobby ein Beruf geworden. Die gebürtige Münchnerin schlemmt sich durch die Speisekarten ihrer Stadt und berichtet auf Bianca’s Blog darüber. Auf der sehr liebevoll gestalteten Seite kann man sich durch über 20 Kategorien klicken: Von “orientalisch” über “Frühstück” bis “Döner”. Selbst Szenekenner entdecken hier Geheimtipps - versprochen! Und wer der Profi-Testerin selbst gerne seine Kochkünste präsentieren wil: Bianca steht Kooperationen mit Restaurants, Dienstleistern und innovativen Produkterfindern rund ums Thema Essen offen gegenüber.
Bianca gräbt auch Schätze im Lieferservice-Dschungel aus.
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Bild oben: werner22brigitte, CC0 Public Domain / Pixabay
Gewinne dein Gewicht in Bier bei “Meine erste Uniparty 2015”!
Wir werden diesen Donnerstag bei der meup 2015 aufschlagen, der Party, mit welcher der AStA der TU München stets seine Erstis willkommen heißt. Es ist nix umsonst im Leben, das lernt mal als Student früh genug, aber an diesem ersten Uniabend kann man sich der Illusion ja nochmal hingeben und sich bei einem Freibier an unserem Stand auf die LOCLET-Wippe stellen!
Denn, liebe Herrschaften, bei “Meiner Ersten Uniparty” der TU hat ein jeder von euch die ultimative Chance, sein eigenes Gewicht in Bier zu gewinnen. Wir sind nämlich der Meinung: Gewicht muss sich wieder lohnen und rufen vor Ort die #stundederpfunde aus - den biergewordenen Traum jedes Post-Wiesn-Melancholikers! Was man tun muss, um sich seine Pfunde in Biereinheiten zu erobern:
1. Zunächst einmal gilt's, sich die App bei Google Play oder im App Store herunterzuladen. Das kann man natürlich schon vor dem Abend der Party tun - ein bisschen Warmspielen schadet nie!
2. Beim eigentlichen Event, der meup auf dem Stammgelände der TU, hat man dann Gelegenheit, die mit einem Krönchen markierten Loclets auf dem Partygelände zu spielen.
3. Jeder, der diese markierten Quizfragen spielt, nimmt automatisch an der Verlosung teil.
Auch wer die Rätsel nicht richtig gelöst hat, hat noch Chancen auf den Gewinn - als Partygast fällt die Smartphone-Tipperei ja mit fortgeschrittener Uhrzeit schwerer, dafür haben wir Verständnis und sind uns sicher, dass auch falsche Antworten eigentlich richtig gemeint waren. ;-))
Nach Mitternacht geben wir per Pushnachricht durch, wenn die Verlosung des Gewinners ansteht. Dieses Live-Highlight inklusive Trommelwirbel und Megaphon (oder so...hier tüftelt unser Regisseur noch an den Inszenierungsmöglichkeiten) sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Gewicht des Gewinners wird dann umgehend mit flüssigem Gold aufgewogen, natürlich auf diskrete Art. Gramm- und Kilozähler sind wir keine! Wir bedienen uns lieber des eleganten Wippenprinzips, will heißen: Gewinner und Bier müssen sich die Waage halten! Damit sich jeder ein Bild von seinem individuellen Gewinn machen kann, könnt ihr den ganzen Abend über unsere Wippe in Beschlag nehmen und euer Biergewicht vorab ermessen. Eine Einschätzung, die sowieso jeder einmal vornehmen sollte. Body-Mass-Index war gestern, Bier-Gewicht-Index ist das Motto in der #stundederpfunde!
Schaut auch auf der meup-Seite des AStA TUM vorbei, um schon mal in Partystimmung zu kommen! Es wird wild & groß! https://www.facebook.com/events/796208933823696/
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München haut ab heute in die Tasten!
Das erste Münchner Street Piano aus dem Jahr 2013, gestaltet von der Design-Koryphäe Mirko Borsche.
Wer die Münchner Altstadt eigentlich beherrscht, das ist nicht OB Reiter oder H&M, das ist Albert Dietrich. Albert Dietrich wird von manchen gefürchtet – aber die meisten sind ihm wohl dankbar, ohne es je selbst zu wissen.
Jeder Straßenmusiker, jede lebende Statue und jeder Straßenmaler muss an ihm vorbei. Erst nach einer Probedarbietung beim ihm Rathaus darf man sich mit Dietrichs Okay in einem bestimmten Zeitfenster und an ausgewählten Stellen in der Stadt postionieren. Vertifizierter Hörgenuss inklusive Abwechslungsgarantie ist es also, was Dietrich den Münchnern beschert und im Grunde ist es ja gut, dass einem nicht tagein tagaus das mehrstimmige Panflötenkonzert sphärisch um die Ohren wabert.
Aber, Leute, wo bleibt denn da der Platz für Freigeister? Das Recht auf freie Musikäußerung, sozusagen? Das hat sich Isabel Melendez Alba vom Verein Musik mit Kindern München e.V. schon 2013 gedacht. Sie holt heuer zum dritten Mal, in Kooperation mit dem Isarlust-Verein und den Urbanauten, das Projekt „Play Me, I’m Yours“ in die Stadt. Die Idee des britischen Künstler Luke Jerram ist schnell erklärt aber in der Praxis umso eindrucksvoller: Das Klavier im öffentlichen Raum, bespielbar für jedermann. In 47 Weltmetropolen wurden bisher schon verrückt bemalte Klaviere aufgestellt und mit der simplen Einladung “Play Me, I’m Yours” versehen. Die ausgefallenen Designs stammen manchmal von eingeladenen Künstlern, oft aber auch direkt aus der Bevölkerung. Ein Fakt, der sicher auch dem ein oder anderen die Schwellenangst nimmt, sich an die Tasten zu wagen!
In München ist es ab heute wieder so weit! Bis zum 25.10.2015 könnt ihr an diesen Orten auf die bunten Klangkörper stoßen! Also, Leute, schnappt euch die musikalische Freiheit – ganz am gestrengen Blick des Herrn Dietrich vorbei!
Ein Street Piano im englischen Bury St Edmunds
Übrigens: Wer keine Zeit oder Muse hat, in München vorbeizuschauen: Andreas Wagner arbeitet derzeit eifrig an der “Bespielbarkeit” aller anderen deutschen Großstädte. 2013 war er zusammen mit Alba die treibende Kraft hinter den ersten Münchner Street Pianos.
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Fotos: mit freundlicher Genehmigung von häberlein & mauerer (oben); Keith Evans (unten)
Nachbarn erfinden ihre Welt
Maria faltet die Hände über dem Kopf zusammen und wie sie so inbrünstig in Katalanisch vor sich hin murmelt, da weiß man eigentlich nicht, ob Sie den Himmel um Hilfe bittet oder ihn leidenschaftlich verflucht. Sie deutet nach oben “Diese Wolken sollen abhauen!” Aha, also doch Fluchen, kein Flehen. Wir befinden uns in Barcelona, Spätsommer. Morgen soll das Gracia-Festival eröffnet werden.
Bei diesem einwöchigen Spektakel treten die Straßen im Viertel Gracia in einen fröhlichen Wettstreit um den schönsten Straßenschmuck. Richtiger wäre es allerdings, von der schönsten “Straßenwelt” zu sprechen, denn hier wird nicht einfach hie und da ein Kugelfisch, ein riesiges Raumschiff oder ein freundliches Monster über dem Gehsteig installiert. Hier bekommen die Straßen eine Krepppapier-Rundum-Behandlung und wachen als Dschungeldickicht, Gruselhöhle oder eben Märchenlandschaft wieder auf. Zusammen mit den anderen Bewohnern der Straße tüftelte die ganze Familie, von Oma Maria bis hin zu den sechs Enkelkindern, ein Jahr lang an der perfekten Inszenierung. “Dieses Jahr muss unsere Straße eigentlich den Titel holen. Mit deinen Schmetterlingen hier schaffen wir das, Maria!”. Die Dame wiegt den Kopf ergriffen zu Nicolás Worten. Nicolás ist Marias “kleiner Nachbarsjunge”, so sagt sie. Dass er die 50 weit hinter sich gelassen hat - das ändert nichts an dieser Tatsache. So ist das hier in Gracia: Man kennt sich quasi schon ein Leben lang.
Das mag mit dem ganz speziellen Spirit in Gracia zu tun haben: Bis heute schaffen es die Bewohner, sich im Moloch der Großstadt ihre eigene Identität und ihre Traditionen zu bewahren. Das Straßenfest ist bis heute ein Spektakel von und für die Nachbarschaft und zwar generationsübergreifend. “Alle machen mit, von klein bis groß. Wo gibt es das heute noch?”, nickt Nicolás und Maria tätschelt ihm lobend den Arm. “Mach dir keine Gedanken wegen des Regens”, fügt er dann hinzu. “Ein bisschen Sprühregen passt doch ins Märchenland!”
Marias Schmetterlinge sind das letzte Element, das angebracht wird, der letzte Mosaikstein in der einjährigen Vorbereitungszeit. “Mit dem Alter wird es natürlich immer anstrengender. Auch, weil die jüngeren immer wildere Ideen haben. Aber jedes Mal am Abend vor der Eröffnung - wenn man mit der Kraft eigentlich am Ende ist - dann macht sich so ein Glück in mir breit, wie ich es von nichts anderem kenne.”
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Fotos: Photogra fer (oben), CC ; amaianos (unten)

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Flensburger Himmelstritt
Wir lieben ja ortsspezifische Eigenheiten, Rituale und Innovationen! Überall, wo Menschen zusammenkommen, kann Ungewöhnliches entstehen.
Ist das ein Vogelschwarm, der die Norderstraße da besetzt hält? Nein, zu statisch. Straßenschmuck? Nein...zu asymmetrisch.
Wer sich der Straße in Flensburg nähert, macht alsbald eine viel ungewöhnlichere Entdeckung: Das sind hunderte von Schuhen, die da an ihren Schnürsenkeln von Drahtseilen baumeln. Einfach so, quer über der Straße, Seil für Seil.
Seit gut zehn Jahren werden in Flensburg ausgediente Treter in die Luft geschleudert. Der Anblick hat der Stadt im äußersten Winkel der Republik schon Erwähnungen in internationalen Reisemagazinen eingebracht, doch erzwungen war der Hype darum nie. Wie man sich erzählt, fing alles im Jahr 2005 an. Der Schuhkauf beim ortsansässigen Skaterladen animierte den ein oder anderen Kunden zum lässigen Schuh-Wegwurf beziehungsweise -Hochwurf.
Die Frage “Ist das Kunst oder kann das weg” blieb rhetorisch bei einer Fallhöhe von über vier Metern und so reihte sich bald ein Schuhpaar an das nächste.
Flensburg mag Hochburg sein in Sachen Shoefiti - erfunden wurde es hier aber nicht. Über die Herkunft des Rituals gibt es die wildesten Geschichten, von charmant bis traurig reicht die Palette. In Schottland soll es unter jungen Männern schon lange Brauch sein, die Eltern (Nachbarschaft? Clique?) mit einem lässigen Schuhwurf über den Verlust der Jungfräulichkeit zu informieren. Auch andernorts steht Shoefiti, oder Shoe Tossing, wie es ebenfalls genannt wird, für das Ende einer Ära: Australische Schüler zelebrieren damit ihren Schulabschluss, in den USA symbolisiert man damit manchmal das Ende des Militärdienstes.
Baumelnde Schuhe können aber ebenso ein eher düsteres Signal sein: In New York oder L.A. wurden sie zumindest früher in kriminellen Vorstädten zur Reviermarkierung eingesetzt.
Die schiere Schuhmasse in Flensburg macht jede Interpretationsmöglichkeit obsolet. Hier regiert: die pure Freude am beherzten Schuhwurf - uns gefällt’s!
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Fotos: Sönke Rahn, katiebordner
In the Press
Ever wondered how LOCLET got started? We could tell you right now, but actually there was some nice coverage in the German press recently, so we’ll just share some of that here.
Munich’s local paper “Münchner Merkur” had a detailed feature on the idea and the founding story behind LOCLET:
Check out the online article here.
Even more recently, gruenderszene.de - Germany’s leading online magazine on startups - featured us as part of their Startup Scanner section.
Read the whole article here.
That’s it for today. We might occasionally reference more press snippets in this blog. At any rate, we’re relieved to know that now you’re in the know.
3, 2, 1... Launch!
Yesterday was the day. More precisely, the night before yesterday was the night. The night we were finally released from what felt like the longest wait in the history of iOS app review times.
Although we seem to have endured a pretty common fate, we had the special pleasure of first waiting 7 days, then being asked to submit a video that explains our iOS app, then having to wait another 9 days until we finally received that desperately awaited status: Released! Water under bridges now...
The amazing news is - drumroll - WE ARE LIVE! Ladies and gentlemen please give a warm welcome to the LOCLET app:
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