21:23
in meinem zimmer ist es ruhig. ein bisschen licht von der straßenlaterne direkt neben meinem fenster strahlt herein. es ist kalt, ja grausig kalt, denn meine heizung streikt nun schon seit mehr als 5 wochen. ich liege eingekuschelt in einer decke auf dem bett.
gedanken tanzen in meinem kopf. sie tanzen nicht nur, nein, es ist viel mehr ein chaosballett bestehend aus 180 tänzern, 5 grizzlybären und 70 elefantenherden. krach.
jede zeile, die ich geschrieben habe, habe ich nach einmaligen lesen direkt wieder gelöscht, weil mir irgendwo irgendein wort doch nicht gefallen hat oder weil ich zu viel wahrheit in die zeile legte, die ich doch selbst nicht einsehen will oder weil die zeile doch nicht in mein schema passt oder
oder;
oder weil ich im endeffekt doch nie zufrieden bin mit dem, was ich schreibe
einfach, weil ich es schreibe.
jetzt ist es 21:52uhr.


















