Lea, Artist, Zürich, 2019
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Lea, Artist, Zürich, 2019

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Léa Meier „Ma maison est une maison sale“ Performance am Sonntag, 27.10.19, 15 Uhr Ausstellungsraum Klingental/Rank, Basel „Jeder kann auf meinem Schoß sitzen. Jeder kann mir durch die Augen laufen. Jeder kann in meinem Mund schlafen.“
LÉA MEIER ist eine Künstlerin, die mit Hilfe von Performance, Texten und Materialen emanzipatorische Atmosphären schafft. In ihren Performances untersucht sie Begriffe wie Schmutz, Begehren, Körper und das Scheitern. Sie nutzt sexuelle Energie als Quelle der Kreativität, um Räume zu kreieren, die durch intime, feministische und politische Reden geprägt sind. Sie erforscht die inneren Räume, sowohl häusliche als auch physische. Sie lebt und arbeitet in Lausanne.
Die Performance „Ma maison est une maison sale“, ist eine Untersuchung über Versagen, Verunreinigung und die Weigerung, als Motor der Emanzipation zu verführen. Die Performance bewohnt die vermeintliche Leere des weiblichen Körpers, indem sie ihn als potenziellen Raum für Bewegung und Hören betrachtet, eine Voraussetzung für jede Möglichkeit von Echo oder Zirkulation. Wie können wir uns die vermeintliche Negativität der weiblichen Körper als Räume der Machtübernahme neu vorstellen? Können wir unseren Widerstand auf Liebe und Poesie aufbauen? Wie kann sich feministische Poesie und antipatriarchales Schreiben ausdrücken? Léa Meier will den inneren Raum des Körpers neu definieren, um ihm eine intime und politische Existenz zu verleihen, und eine Sprache entwickeln, die die Diversität und die Vielfalt der Körperschaften einschliesst und die Räume existieren lässt.
Fotos: Olivia Wiederkehr