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Langtunes - Transparent Thoughts (Official Video)
Das Interview mit der iranischen Band Langtunes gibt es ab sofort im Original in der persischen Sprache Farsi zu hören:
Die Ăśbersetzung findet ihr hier http://www.mingaberlin.com/blog/2012/08/sie-mussen-gehort-werden-langtunes/
Wir versuchen unsere Musik sprechen zu lassen und nicht die Umstände.
SIE MĂśSSEN GEHĂ–RT WERDEN! LANGTUNES
Sie müssen gehört werden!
Die Band Langtunes aus Teheran im Artist Talk von Minga Berlin
Interview und Ăśbersetzung von Niloufar Behradi-Ohnacker
Sie sind Softwareentwickler, Veterinärmediziner, Soldaten und Musiker. Für letzteres schlägt ihr Herz und sie träumen einen Traum in einem Land der Unmöglichkeiten. Wie es für Musiker im Iran aussieht hat mir Behrooz, Frontman der Band Langtunes, bei einem netten Gespräch in einem Hostel in Berlin Mitte erzählt.
N: Behrooz alle sprechen vom iranischen Underground. Kannst du mir erklären, ob es einen Unterschied zum europäischen oder westlichen Underground gibt?
B: Das Verständnis vom Untergrund im Iran unterscheidet sich im Wesentlichen darin, dass dieser nicht außerhalb eines kommerziellen Mainstreams existiert. Man könnte sagen, dass der Mainstream dort ein staatliches System ist, der eine Richtung für die Kulturproduktion – wie z.B. die Musik und das Kino – vorgibt. Wer sich außerhalb dieser Linie bewegt arbeitet im Underground. Naturgemäß befindet man sich dann auch im Bereich des Illegalen.
N: Welchen Einfluss haben diese Bedingungen fĂĽr euch als Band?
B: In diesem Punkt haben wir einige Schwierigkeiten, denn viele Gruppen, die aus dem Ausland interviewt werden, betonen oft die schlimmen Bedingungen im Iran unter denen sie arbeiten müssen. Da wir ein Dritte Welt Land sind und uns an viele Mitteln festkrallen müssen, um auf dem westlichen Niveau mithalten zu können.
Aber wir versuchen diese Argumentation zu vermeiden. Wir versuchen unsere Musik sprechen zu lassen und nicht die Umstände.
N: Gab es schon mal eine Situation in der ihr mit dem Gesetz konfrontiert wurdet?
B: Ja, das kam schon vor. Aber wenn man hier in Berlin z.B. viele kleine Delikte begeht, wird man auch nicht gleich verhaftet aber wenn man mal bei einer größeren Sache erwischt wird, dann  kommt es schon eher dazu. Genauso kann man für den Iran sprechen; nicht alles führt gleich zum Arrest.
Vor einigen Jahren gab es eine Party auf der 300-400 Leute waren und auch einige Bands gespielt haben. Ich hatte keine direkte Verbindung zum Veranstalter, wurde aber auch eingeladen. Es war sehr laut und die Veranstaltung wurde dann auch gestürmt und alle wurden mitgenommen. Einige bleiben eine Nacht und andere mussten einen Monat im Gefängnis bleiben.
N: Wie organisiert ihr euch als Band? Sei es euch zu treffen um zu proben oder eure Instrumente zu besorgen.
B: In den neun Jahren in denen ich Musik mache gab es für mich keinerlei Schwierigkeiten. Wann immer wir Zeit haben proben wir. Wenn wir Instrumente benötigen, kaufen wir diese in der Jomhuriy Straße. Es gibt Möglichkeiten Studio- und Filmaufnahmen zu machen. Aus dem Iran werden Interviews mit Sendern aus dem Ausland geführt.
Aus dieser Sicht gibt es keine Problem und vielleicht auch keinen Unterschied zu hier. 
Der einzige Punkt ist, dass es keine Möglichkeit gib daraus einen Beruf zu machen. Eine Berufsgruppe aus unserer Musikrichtung existiert einfach nicht.
N: Gibt es im Iran für euch eine Möglichkeit ein öffentliches Konzert zu spielen?
B: Einige Institute an den Universitäten haben seit neustem die Möglichkeit eine Genehmigung für Forschungsprojekte im musikalischen Bereich zu bekommen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes werden dann auch öffentliche Konzerte veranstaltet und Karten verkauft. Der Erlös tilgt dann die Kosten die ein solches Projekt verursacht.
Wir sind auch schon in solch einem Rahmen aufgetreten.
N: Wie könnte eine Unterstützung von außerhalb des Landes aussehen?
B: Ich denke die beste Unterstützung für iranische Bands derzeit ist, ihnen eine Möglichkeit zu geben auftreten zu können. Seien es Clubs oder Festivals. Auch das Organisatorische, wie einen Visa zu bekommen, dabei könnte man ihnen auch helfen. Jetzt wo sie damit kein Geld verdienen können, wollen sie einfach nur gehört werden. Wir haben sehr viele sehr gute Musiker im Iran, die in den Kellern arbeiten.  Die können locker mit vielen Bands hier mithalten. Sie müssen gehört werden! Sei es ,dass sie hier her kommen oder von dort direkt ihren Sound verbreiten. Das ist denke ich die Beste Unterstützung.
Zu hören waren Langtunes vor Kurzem in einem Konzert in Berlin, organisiert von der Radiostation FluxFM http://www.fluxfm.de/aktion/fluxfm-horerkonzert-mit-langtunes-am-2-8/.
Hört sie euch hier an:
FLUX FM-Hörerkonzert mit Langtunes
LANGTUNES ist eine Indie-Rockband aus Teheran, die ihre eigene Musik im Iran nicht frei ausüben darf. Die Band repräsentiert eine neue Generation von Musikern und Künstlern im Mittleren Osten, die den Ausbruch aus der Unterdrückung nur im Untergrund schaffen. Dass die LANGTUNES es trotz Androhung von Gefängnisstrafen und dem Verbot von Rockmusik dennoch zu einer funktionierenden Band gebracht haben, ist mehr als beeindruckend.
http://www.fluxfm.de/aktion/fluxfm-horerkonzert-mit-langtunes-am-2-8/
http://www.facebook.com/events/270870033013248/

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MEET THE LANGTUNES
There has been a lot of attention over the last few years to Tehran's "underground" music scene, both from inside (No One Knows About Persian Cats) and outside (CNN, NPR, New York Times) Iran. For me though, even the most clearly talented of these bands have been difficult to fully appreciate for one reason: their English lyrics. Whether delivered with an accent or not, there's something about the lyrics of many of these bands that just never quite worked for me. They felt more like a distraction than part of the song itself. That is, until I heard The Langtunes, an indie rock band whose tracks have lyrics that work with the music, not against it. And the result leaves no indication of where the band is from (Tehran), even in its English lyrics. Their British indie rock influences are obvious and you'll be forgiven if you think you're listening to a Strokes record while experiencing their music for the first time. These may not be the most original songs you've ever heard, but its clear these guys have been working hard at getting their sound -- and lyrics -- just right.
Listen to a few new tracks below, and read more about The Langtunes at Radio Arazel.
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