Ich bin alles und doch nichts.
Bei ihr der Mittlere, der zwischen den Stühlen sitzt.
Bei ihm der Älteste, der vorangehen soll.
Bei ihnen der Jüngste, der noch lernen muss.
Drei Rollen, drei Welten – und doch werde ich überall übersehen.
Ich werde nicht gesucht, man nimmt mich nur wahr, wenn man zufällig aufeinandertrifft.
Ansonsten bin ich für sie einfach nicht vorhanden.
Ich bin kein Einzelkind und doch bin ich es –
weil ich in jeder dieser Welten alleine stehe.
Ich gehöre überall dazu und doch nirgends.
Ein Gast in jeder Familie, Zuhause in keiner.









