Unser dritter Tag begann mit einem harmonischen Frühstück im Garten des Kolping Hotels. Und danach ging es schon los – zum Reptilien Village in der Nähe von Entebbe. Unser Guide Judith zeigte uns die Vielfalt der Schlangen Ugandas, zum Leitwesen unseren Fahrers Jakob, der kein Freund von ihnen ist und sich erschreckte. Das Reptilien Village nimmt Tieren auf, die vom Aussterben bedroht sind und in der Wildnis nicht überleben könnten. Der mutige Super Mario griff beherzt zu einer Schildkröte, um zu fühlen wie schwer sie ist. Auf den Hinweis, dass Schildkröten, wenn sie Angst haben, anfangen zu pinkeln, folgte diese prompt der Aufforderung und präsentierte einen kräftigen Strahl. Mario blieb allerdings trocken. Es gab noch weitere Tiere dort, wie Krokodile, Warane und Chamäleons.
Danach ging es in den ugandischen Zoo, wo es bereits den ersten Löwen zu sehen gab. Für die vielen Schulkinder, die den Zoo ebenfalls besuchten, waren wir ebenfalls eine große Attraktion. Das Highlight: Diesmal spielt die Hauptrolle der tollkühne Tobi. Er ging tapfer auf ein freilaufende Kamel zu, um ein Foto zu machen. Er streichelte es und grinste in die Kamera, woraufhin sich das genervte Kamel Tobis Arm schnappte. Alle anderen hatten dies vorhergesehen, warteten auf die Aktion und lachten. (Die Glaskugel funktioniert wieder).
Da es mittlerweile schon spät geworden war und wir alle Hunger hatten, rief Boni im Restaurant an, um unsere Bestellung durchzugeben, damit wir nicht allzulange warten müssen. Wir fuhren zum Lake Viktioria, dem größten See Afrikas, der Tansania, Kenia und Uganda miteinander verbindet und genossen die ugandische Karibik. Das extra vorbestellte Essen kam zügig nach zwei Stunden Wartezeit. Es gab Chicken oder Talapia Fisch zur Auswahl, allerdings kein Besteck - auch eine neue Erfahrung.
Passend zum Lake Viktoria, ging es danach in die Viktoria Mall. Nach der üblichen Sicherheitskontrolle, holten wir im Supermarkt vor allem Wasser und Erdnüssen, wie vieles andere. Nach einer Fornel1 Fahrt durch den Straßenverkehr Kampalas, genossen wir den weltberühmten Kolping Beef Burger im Kolping Hotel und lassen den Abend jetzt bei einem Bier ausklingen.
Morgen geht’s nach Hoima, liebe Grüße nach Deutschland.
P.s.: Wegen schlechter Internetverbindung zunächst nur Text, keine Bilder. :-(
Dienstag, 11.08.2015, 22:15 Uhr, Kampala (UG)