Ich lege mich auf das Sofa.
Es ist kalt.
Es ist nicht unser Bett.
Keine NĂ€he,
kein Herzschlag neben meinem.
Nur die Stille,
die sich wie Einsamkeit anfĂŒhlt.
Ich vermisse deine WĂ€rme,
deine Liebe,
das leise Atmen in der Nacht,
wenn ich in deinen Armen lag
und die Welt fĂŒr einen Moment stillstand.
Ich vermisse es,
dir in die Augen zu sehen,
in ihnen zu erkennen, wer ich bin,
und deine Lippen zu spĂŒren,
die einmal mein Zuhause waren.
Ich brauche dich nicht,
aber ich will dich
mit jeder Faser,
mit jedem Atemzug.
Meine groĂe Liebe.
Mein Halt.
Mein sicherer Sturm.
Der Mensch,
fĂŒr den ich mich jeden Tag neu entscheide,
auch wenn ich dich nicht mehr berĂŒhren darf.
Auch wenn mein Herz laut schreit
und meine HĂ€nde still bleiben mĂŒssen.
Ich weiĂ, du liebst mich noch.
Ich spĂŒre es
in jeder Distanz,
in jedem unausgesprochenen Wort.
Doch du ziehst dich zurĂŒck,
versteckst dich hinter Mauern aus Angst,
und ich bleibe hier,
zwischen Vermissen und Hoffen,
zwischen âVielleichtâ und âNoch immerâ.
Wovor du Angst hast,
weiĂ ich nicht.
Vielleicht vor der Tiefe zwischen uns.
Vielleicht vor dem,
was Liebe wirklich bedeutet.
Und doch
auch wenn wir nur in einer Wohnung leben,
warst du immer mein Zuhause.
Nicht die RĂ€ume,
nicht das Dach ĂŒber uns,
sondern du.
Dein LĂ€cheln.
Dein Herz.
Dein Blick, der mich hÀlt.
Und jetzt liege ich hier,
auf diesem Sofa,
allein mit meinen Gedanken,
und frage mich,
ob du sie hören kannst.
Ob du spĂŒrst,
dass ich dich liebe.
Trotz allem.

















