Eine von diesen vielen unzählig lästigen Beschwerden sind diese PMS bedingte Hyperhydration. Sie ist verantwortlich dafür, dass wir Wassereinlagerungen verspüren, die nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft sein können. Besonders das anschwellen der Brüste ist bei den meisten Frauen der Horror, schon allein wenn jemand sie versehentlich nur leicht berührt. Deswegen habe ich einmal etwas recherchiert, um die ... gängigsten Erklärungen herauszufinden, weshalb der Körper gerade in dieser zeit so schlecht entwässern kann.
I.) Das Lymphsystem ist besonders wichtig, damit überschüssige Körperflüssigkeit in den Zellzwischenräumen zurück ins Blut fließt. Bei einigen Frauen mit Wassereinlagerungen führt eine Fehlfunktion des Lyphsystems dazu, dass mehr Wasser in den Gewebezellen verbleibt als zum Blut zurückfließt.
II.) Prolaktin wird verstärkt von der Hypophyse bei stillenden Müttern gebildet. Während des Menstruationszyklus kann es auch zu einer stärkeren Prolaktinbildung als sonst üblich kommen, was Brustspannungen verursachen kann.
III.) Aus bisher noch unerklärlichen Gründen leiden viele von PMS-betroffene Frauen unter Verdauungsstörungen in dieser Phase – auf Grund von zu gering produzierter Magensäure. Durch diesen Mangel können nur unzureichend Nährstoffe absorbiert werden, die dafür sorgen, dass das richtige Maß an Körperflüssigkeit eingehalten wird.
IV.) Kalium ist ein bedeutender Nährstoff zur Natriumregulierung. Ohne zureichend Kalium, sammelt unser Körper häufig zu viel Natrium an, dass den Wasserausfluss behindert.
V.) Neben der Rolle als Neurotransmitter ist Serotonin besonders wichtig, um die richtige nervliche Balance zu finden. Jedoch bewirkt eine Überproduktion von Serotonin Nervosität und begünstigt Wassereinlagerungen.
VI.) Prostaglandin sorgt im richtigen Maß dafür, dass der Gebärmuttermuskel entspannt bleibt. Kommt es allerdings zu einer Überproduktion, kann dies premenstruelle Krämpfe und Wassereinlagerungen mit sich ziehen.