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The Call of The Mountains.
Heuberg.
Rosalie(Heuberg)
1.1.2022: Quelle des Lebens

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September 2021 - Restaurant Heuberg (ehemals Schutzhaus am Heuberg)
Um auch den Heuberg und seine gebotene Gastronomie endlich komplett abhaken zu können wählten wir für den Septemberstammtisch das Restaurant Heuberg aus. Es war jedoch ein Experiment, denn das Restaurant wirbt sowohl mit indischer Küche, als auch mit österreichischer Hausmannskost. Wir waren gespannt ob das gut gehen kann und testeten also die indisch-österreichische-Fusion-Küche am Heuberg.
Das Lokal hat einen sehr netten Gastgarten mit ein wenig Ausblick über Wien und mehrere Innenräume, in welche wir uns aufgrund der kühleren Herbsttemperaturen setzten. Leider war der Raum in dem wir sitzen durften, nicht besondern Vorteilhaft eingerichtet. Kurzum, jeder professionelle Innenarchitekt hätte sich wohl sofort in den Gastgarten gesetzt, um nicht dieses “Kunstwerk” der Ungastlichkeit einen Abend lang auf sich wirken lassen zu müssen.
Der Chef des Hauses, ein indischer Wiener namens Sridharan Bhashyam (genannt Roger) bediente uns mit indischer Langsamkeit, jedoch immer freundlich und stets bemüht. Mehr Servicequalität findet man vermutlich auch ein keinem einzigen Schutzhaus am gesamten indischen Subkontinent. Wir ließen ihn also walten und schalten und genossen unsere Getränke.
Bei der Essensauswahl tat sich manch Stammtischler schwer, denn es gibt im Restaurant Heuberg eine riesige Auswahl an österreichischer Küche und dazu noch eine großartige Auswahl an original indischen Gerichten. Die meisten wählten indisch, denn so oft bekommt man das nicht serviert am Stammtisch.
Mit den Speisen waren dann alle eigentlich sehr zufrieden und auch die Portionsgrößen waren wirklich ausreichend. Auch das Wiener Schnitzel war solide Wirtshauskost und somit waren alle mit ihren Speisen zufrieden.
Aufgrund des mangelnden Geschmacks bei der Einrichtung, der indischen Servicequalität und des dann doch sehr schmackhaften Essens vergeben wir 6 von 10 Currytöpfen. Fazit: Man sollte das Gasthaus definitiv im Sommer besuchen um gute indische Gerichte im netten Gastgarten genießen zu können.
Als Highlight gab es noch die Auslieferung der letzten Bestellungen der “modernen Hausfrau” inklusive einer Erdmännchenlampe.
https://restaurant-heuberg.at/
Anwesend: Lexi, Flo, Amber, Richi, Aneglina, Emilia, Lucy, Michaela, Simone, Fav
Closer to heaven (probably the closest as I will ever get 😈) #hiking #dennmitch #heuberg #bavaria #munich #hikingadventures #wandertag #sunnyday #lit #balenciaga #porschedesign #sunglasses #heaven (hier: Heuberg, Bayern, Germany) https://www.instagram.com/p/COKLiovMjPR/?igshid=1gd2osg50h56l
The Mountaineers – Perfekte Tagestour mit einem Vier-Gipfel Erlebnis
Heute stechen die Mountaineers den Chiemgauer Alpen zum ersten Mal einen Besuch ab. Hoch hinaus geht es für uns heute allerdings nicht; alle der heute vorgenommenen Gipfel liegen unterhalb von 1.400 m. Täuschen lassen sollte man sich davon jedoch nicht. Die hier beschriebene Tour erfordert Schmalz in den Oberschenkeln und an einigen Stellen auch Trittsicherheit. Immerhin sind 1.100 Höhenmeter zu bewältigen!
Es gibt viele Möglichkeiten diese Tour anzugehen. Wir haben uns für Nußdorf am Inn als Ausgangspunkt entschieden. Wir starten im Heubergweg und erreichen 5 Minuten später die ersten Wegweiser. Hier steht nun die erste Entscheidung des Tages an. In welche Richtung sollen wir die Tour laufen? Richtung Daffnerwald-Alm und dann hoch auf den Heuberg (1.337 m)? Oder doch eher über die Kindlwand (1.228 m) hinauf zum Heuberg und dann gemütlich in der Alm den Tag ausklingen lassen? Wir entscheiden uns für die Variante 1 und folgen den Schildern Richtung Daffnerwald-Alm in den Wald. Der Aufstieg ist stets steil und Flachstücke zur Erholung findet man vergebens. Nun denn, nach dem wir dem Steig die ersten Meter durch den Wald gefolgt sind, erreichen wir bald eine geteerte Forststraße. Der Anblick ist zu Beginn zugegeben etwas ungewohnt, tut aber der Anstrengung keinen Abbruch. Die Forststraße führt uns geradewegs bis zur Wallfahrtskirche. Dort schlagen wir rechts haltend den Weg weiter nach oben ein. Spätestens ab hier werdet ihr euch nochmal an den Eingangssatz erinnern! Es braucht für die Tour ein wenig Schmalz in den Oberschenkel!
Einige Kehren später treten wir aus dem Wald heraus und stehen urplötzlich auf den ganzjährig bewirtschafteten Daffnerwald-Almen (1.050 m; 2 bewirtschaftete Almen, die ganzjährig geöffnet sind: Deindlalm und Laglerhütte). Wie eingangs erwähnt kann man diese Tour auch mit Ziel Daffnerwald-Alm angehen. Andernfalls lädt die Alm auch für ein Glas Buttermilch ein. Da wir erst am Anfang unserer Tour stehen, verzichten wir zu der frühen Stunde auf unsere sowieso noch nicht verdiente Gipfel Hoibe und ziehen nach kurzer Brotzeit weiter Richtung Heuberg. Der Aufstieg bleibt steil und beschwerlich und auch der Hobby Wanderer sollte auf gutes Schuhwerk achten. Vor allem bei Nässe kann es rutschig sein! Auch das werden wir noch erfahren…
Wenig später stehen wir vor der Abzweigung zur Wasserwand (1.367 m), unserem ersten von vier Gipfeln. Der Aufstieg auf die Wasserwand führt über kleinere drahtseilversicherte Passagen und ist daher technisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Aufgrund der häufigen Begehungen sind einige Tritte und Griffe jedoch etwas speckig und der Tourengeher sollte beim Abstieg auf jeden Fall Trittsicherheit mitbringen. Wer sich den Aufstieg nicht zutraut oder sich unsicher ist, soll diesen Gipfel besser auslassen, den man muss immer bedenken, irgendwo hochklettern ist meist einfacher als die Strecke wieder abzuklettern. Wir schwingen uns die Passagen nach oben und stehen wenig später auf dem kleinen Grat Richtung Gipfel. Dort angekommen genießen wir den Blick ins Inntal und begutachten unser nächstes Ziel. Auf dem Heuberg tummeln sich definitiv mehr Menschen. Wir beginnen den Abstieg von der Wasserwand und nehmen den kurzen Aufstieg zum Heuberg in Angriff. Hier halten wir uns nicht allzu lange auf, sondern setzen unseren Weg geradewegs fort Richtung Kitzstein (1.398 m), dem höchsten der heutigen Vier-Gipfel-Tour. Der Weg dorthin ist nicht ausgeschildert oder markiert. Lediglich einige wenige Steinmänner weisen ab und zu den Weg. Dementsprechend ruhig ist es auf dem Kitzstein, der somit zu einer ausgiebigen Brotzeit einlädt.
Wieder am Heuberg angekommen beginnen wir den Abstieg, der uns zu unserem letzten Gipfel führt, der Kindlwand (1.228 m). Der Pfad befindet sich direkt beim Gipfelkreuz, wer also wieder runter Richtung Wasserwand läuft, ist zu weit! Der Steig führt direkt auf einen bewaldeten Sattel bis zu einer Weggabelung, die links den Weg nach Nußdorf ausschildert und rechts den Weg nach Mailach. Wir folgen dem Steig Richtung Kindlwand/Mailach und stehen kurze Zeit später direkt vor der Felswand. Um die geeignete Stelle für den Aufstieg zu finden, muss man ein wenig suchen. Dazu gehen wir ca. 50 m rechts an der Wand entlang bis wir vor einer auffälligen Rinne stehen. Dort geht es in sehr kurzen Kletterpassagen (I und II) hinauf bis wir vor einem kleinen felsigen Durchschlupf stehen. Nachdem wir diesen passiert haben, lassen sich deutliche Steigspuren ausmachen. Keine 5 Minuten später erblicken wir das letzte Gipfelkreuz unserer heutigen Tour.