"Sein Film „Das Gespenst“ (1982) brachte Achternbusch Blasphemie-Vorwürfe und einen Prozess ein, und zementierte seinen Ruf als Bürgerschreck. Weil dieser Film angeblich „das religiöse Empfinden großer Teile der Bevölkerung verletzte“ – im Film steigt Achternbusch als Jesus vom Kruzifix – wurde ihm vom Bundesinnenministerium die Auszahlung der letzten Förderrate für den Film „Das letzte Loch“ verweigert. Erst 1988 wurde ihm gerichtlich die noch ausstehende Summe von 75.000 Mark zuerkannt. Es gab aber auch Leute, sogar Priester, die dem „Gespenst“ bescheinigten, „wie ehrlich und menschlich der Achternbusch-Herrgott all das anspricht, was längst und auch unter Frommen getuschelt und missverstanden wurde. … Dieser Herrgott lässt sich nicht mehr zu allen möglichen unchristlichen Zwecken missbrauchen: nicht für falsche Moral und Gesetzeshärte, nicht für Eigentumsvergötzung und Polizeigewalt, nicht für Atomraketen und kalten Krieg, nicht für menschenverachtende Ungerechtigkeit und Ausländerbenachteiligung, nicht für Politikerhochmut und Feindbildproduktion, nicht für Kirchenprivilegien …“
In allen 26 Filmen lagen Buch und Regie in seinen Händen. Außerdem spielte er in jedem Streifen auch die Hauptrolle."