I am still here waiting, I'm anticipating
While they are orchestrating
To grant the wish that I am making
No price too great, no distance too far
If I could wish upon a Blackstar
Wenn Yamuraiha betrunken war, dann begannen Stadien bei ihr. Das erste Stadium machte sie lockerer und somit auch lustiger. Sie nahm noch weniger kein Blatt vor den Mund - falls das ĂŒberhaupt so möglich war, und man konnte sie viel schneller zum Lachen bringen, auch mit unlustigen Dingen.
Das zweite Stadium machte sie ein wenig aggressiver. Nicht dass sie gefĂ€hrlich wurde, nein, es war eher ein bissiges Keifen oder ein heftigeres Aufstellen des Bechers. AuĂerdem war sie auch lauter.
Sobald das dritte Stadium begann, wĂŒrde sie verkuschelt werden. Sie wĂŒrde mit vielem kuscheln, GegenstĂ€nde mit eingeschlossen. Sie erinnerte sich nur ungern an die Episode, wo sie an einer SĂ€ule hĂ€ngen geblieben ist und diese partout nicht hatte loslassen wollen.
Stadium 4 beinhaltete ein weinerliches Verhalten. Sie begann ĂŒber alles und jeden zu klagen, egal wie lĂ€cherlich es war. Egal, ob es ein Stein war, der im Weg lag, die Form der Weintraube oder die Farbe eines Apfels. Es konnte banal sein und groĂ.
Das traf alles natĂŒrlich fĂŒr alle zu auĂer Sharrkan.
Und sie befand sich nun in Stadium 3. Diesmal hatte Masrur das GlĂŒck neben ihr zu sitzen. Oder Pech? Je nachdem, wie man es sehen wollte.
Die Magierin hatte ihre Arme um seinen Oberkörper geschlungen und ihren Kopf an seine Schulter gelegt. Sie war zwar um einiges kleiner als er, aber die Kissen, die sie als Untersitz genommen hatte, um an seine Schulter zu kommen, schafften Abhilfe.
Ziemlich zufrieden lÀchelte sie nur, die Augen leicht geschlossen. Solange sie etwas zum anlehnen und festhalten hatte, war sie zufrieden, in solchen Momenten.
"WeiĂt du, Masrur...", unglaublicherweise konnte sie sehr lange noch recht verstĂ€ndlich sprechen. "....etwas in meinem Kopf sagt mir, ich sollte jetzt aufhören zu trinken, auf mein Zimmer gehen und schlafen...aber die andere Stimme in meinem Kopf flĂŒstert mir zu, dass ich noch mehr trinken kann..", kicherte sie leicht. "Abgesehen davon schwirrt mein Kopf so lustig. Oh...Da", reichte sie ihm einen Becher hoch. "Wenn ich mich schon betrinke solltest du aus Anstand mithalten...!", dann runzelte sie wieder die Stirn und starrte ihren halbvollen Becher an, als wĂŒrde sie mit ihm reden. Es war der wehleidige Kampf, den sie immer hatte, wenn sie trank: Mehr trinken oder nicht? Kurz sah sie auf und sah aus den Augenwinkeln Sharrkan, der mit ein paar Frauen herumturtelte und sich um nichts anderes kĂŒmmerte. "Wenn ichs mir Recht ĂŒberlege..", meinte sie dann und löste sich vom Fanalis, um taumelnd aufzustehen. "Ich glaube, ich höre lieber auf zu trinken."