Das Internet bei uns zu Hause funktionierte seit fast sechs Jahren nicht anständig. Immer wieder musste ich andere Router und Modems nutzen und es gab dennoch keine Besserung. Selbst eine freie Fritzbox – die Fritzbox 6490 Cable – brachte keine dauerhafte Besserung. Auf der IFA 2019 gab es dann die Möglichkeit ein FRITZ! Mesh Set zu gewinnen und ich habe mich sehr gefreut, dass ich es bekommen habe. Hier gibt es mal eine kleine Zusammenfassung, was in dem Mesh Set enthalten ist und wie ich es aktuell nutze.
Unboxing
Zuerst schauen wir mal, was sich alles im FRITZ! Mesh Set befindet.
Hier noch einmal die Zusammenfassung:
FRITZ!Box 7590
FRITZ!WLAN Repeater 1750E
Installationsanleitung
Netzteil mit 1,5 m langem Kabel
1 x Netzwerkkabel
1 x Netzwerkkabel Slim
4,25 m langes DSL-Telefon-Anschlusskabel
4 m langes DSL-Kabel
TAE-/RJ45-Adapter
TAE-/RJ11-Adapter
Quelle: https://avm.de/produkte/fritzbox/fritz-mesh-set/technische-daten/
Direkt beim Unboxing dachte ich, dass in dem Set deutlich zu viele Kabel enthalten sind. Vier Kabel und zwei Adapter haben mich ein wenig verunsichert, ob das heutzutage wirklich noch notwendig ist, um die Fritzbox anzuschließen. Doch das sollte ein Irrtum sein. Dazu kommen wir jetzt gleich.
Anschluss
Wir haben einen Kabelanschluss von Vodafone (Keine Werbung, keine Empfehlung) und müssen daher schauen, wie wir die Router an den Kabelanschluss anschließen können. Daher hatte ich bisher eine Fritzbox mit Kabelanschluss.
Fritzbox
Das Anschließen der Fritzbox musste ich mir Hilfe suchen. Ich wusste, dass man die Fritzbox an die von Vodafone gestellte Kabelbox anschließen muss. Doch wo genau und was ich dann an den beiden Boxen einstellen muss, wusste ich nicht. Zum Glück gibt es direkt von AVM hierzu eine Hilfestellung. Anhand dieser Anleitung konnte ich die Fritzbox und mein Telefon erfolgreich anschließen.
Hier gibt es mal eine Kurzfassung, wie die Fritzbox 7590 an ein Kabelmodem angeschlossen wird:
Kabelmodem mit dem Koax-Kabel (Internet) verbinden
Bridge-Mode im Kabelmodem aktivieren (musste ich von Vodafone einstellen lassen)
Fritzbox einschalten und auf der Oberfläche anmelden
über den Assistenten den Internetzugang einrichten
Während des Assistenten werden dann die weiteren Schritte vorgegeben und die Fritzbox über ein LAN Kabel am Kabelmodem angeschlossen (LAN Kabelmodem > WAN Fritzbox). Nach den wenigen Schritten kann nun die Fritzbox nach belieben konfiguriert und verwendet werden.
Für den Telefonanschluss gibt es im unteren Bereich der Hilfeseite einen Link zu einer weiteren Hhilfeseite. Auch hier ist alles gut beschrieben, wie man ein Telefon an der Fitzbox anschließt und über den Telefonanschluss der Kabelbox verwenden kann.
Y-Kabel an DSL Anschluss der Fritzbox anschließen
schwarzen Stecker vom Y-Kabel mit TAE Adapter verbinden
Adapter über weitere Adapter an die Kabelbox anschließen
Ein kleines Problem, was ich aktuell noch habe, ist das Fax. Bisher konnte ich nur ein Telefon über die Fritzbox an anschließen. Es gibt wohl noch die Möglichkeit laut einer zweiten Anleitung, doch da wir das Fax so selten nutzen, habe ich es bisher noch nicht probiert.
Was sich ändert
Gut zu wissen ist, dass die Fritzbox nun nicht mehr über die standardmäßige IP Adresse 192.168.178.1 erreichbar ist. Die neue IP ändert sich in 192.168.188.1. Auch alle anderen angeschlossenen Geräte im Netzwerk sind nun per 188 erreichbar. Daher müssen die Geräte, auf die man zugreifen will, neu eingerichtet werden.
Repeater
Bei dem Repeater hatte ich anfangs ein paar Bedenken. Die Hauptaufgabe des Repeaters ist ja “nur”, dass das aktuell anliegende WLAN Signal verstärkt wird. Wenn das anliegende Signal allerdings zu schwach ist, dann ist das verstärkte Signal allerdings auch nicht mehr zu gebrauchen. Daher muss der Repeater in der im näheren Umkreis der Fritzbox befinden. Nach Rücksprache mit AVM sollten mindestens drei der fünf WLAN-Indikatoren leuchten, damit das verstärkte WLAN brauchbar ist. Allerdings kann man auch über ein paar kleine Umwege den Repeater als LAN-Brücke umkonfigurieren. Hier schließt man ein LAN Kabel an den Repeater an und dieser verteilt dann das eingehende LAN als WLAN weiter. Dadurch hat man natürlich ein deutlich besseres Signal, benötigt aber direkt neben dem Repeater (oder in direkter Nähe) einen LAN-Anschluss.
Fazit
Ich bin überaus begeistert von dem FRITZ! Mesh Set. Seit kurzer Zeit habe ich deutlich weniger Probleme mit unserem LAN und stabiles WLAN fast im gesamten Haus. Ich hoffe, dass ich jetzt noch schaffe das Fax anzuschließen und die eine Ursache für das gelegentliche Problem mit dem WLAN im Obergeschoss finde. Hier weiß ich allerdings noch nicht, ob es am WLAN der Fritzbox, am DLAN System von TP-Link oder am Redmi K20 Pro liegt.
Welche Technik nutzt ihr um zu Hause online zu gehen? Kabel, DSL, Geräte vom Anbieter oder auch ein Produkt von AVM?
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