Autonome Transportdrohne beschleunigt Anlieferung von Laborproben bei thyssenkrupp Steel um rund 70 Prozent
foto thyssenkrupp
Er ist ein echter Ăberflieger: der Flugroboter delivAIRy, der im Mai 2019 auf dem WerkgelĂ€nde von thyssenkrupp in Duisburg alle Blicke auf sich zog. Ein leises Surren, dann startete die Transportdrohne im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik WĂŒst zu ihrem ersten offiziellen Demonstrationsflug durch. In rasantem Tempo schwebte sie ĂŒber dem HĂŒttenwerk davon und lieferte wenige Minuten spĂ€ter eine Box mit Laborproben sicher und vollautomatisiert auf dem WerksgelĂ€nde ab.
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»Der Probeflug einer autonom fliegenden Transportdrohne zeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen gute Voraussetzungen haben, bei der Entwicklung innovativer Technologien vorne dabei zu sein. Wir haben die Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft und optimale Testbedingungen. Was hier im kleineren Umfang getestet wird, ist wegweisend fĂŒr die MobilitĂ€t in unseren StĂ€dten. In einem solch bevölkerungsstarken und verkehrsreichen Land wie Nordrhein-Westfalen ist es richtig, mit dem Luftraum die dritte Dimension der MobilitĂ€t mitzudenken. Die Nutzung des Luftraums eröffnet uns Optionen fĂŒr neue MobilitĂ€tsangebote,« sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik WĂŒst.
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Zweimal tĂ€glich macht sich bislang ein Werksarbeiter von thyssenkrupp Steel per Pkw auf den Weg, um kleine Dosen mit Rohstoffen wie Eisenerz oder Kokskohle von der Rohstoffaufbereitung im Werkhafen Schwelgern ins Zentrallabor zu bringen. Dort wird die QualitĂ€t der angelieferten Ausgangsstoffe fĂŒr die Stahlproduktion anhand von Stichproben kontrolliert. Auf der Strecke zum Labor muss der Fahrer mehrere unbeschrankte BahnĂŒbergĂ€nge ĂŒberqueren. Das ist nicht nur zeitraubend und teuer, sondern birgt auch Unfallrisiken.
foto thyssenkrupp
»Projekte wie bei thyssenkrupp machen sehr deutlich, welchen Mehrwert Drohnen in der Hand von professionellen Nutzern haben«, sagte der Koordinator der Bundesregierung fĂŒr die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek. »Ăberall in Deutschland etablieren Innovatoren ganz neue GeschĂ€ftsmodelle rund um das Thema Drohnen. Die Bundesregierung unterstĂŒtzt diesen Zukunftsmarkt, etwa durch die Förderung von Forschung und Entwicklung. Aber auch die regulatorischen Rahmenbedingungen mĂŒssen stimmen.«
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Ein »hochfliegender« Plan
Um den Laborprobentransport zu beschleunigen, sicherer zu machen und zusĂ€tzlich auch noch den Werksverkehr zu entlasten, entwickelte das Team Technology & Innovation von thyssenkrupp Steel einen buchstĂ€blich hochfliegenden Plan: die Anlieferung der Laborproben auf dem Luftweg. Als Partner fand sich die doks.innovation GmbH, die den autonomen Flugroboter delivAIRy mit 1,20 Meter Spannweite, einer Tragkraft von 4,5 Kilo und einer patentierten Technologie fĂŒr die autonome Lastaufnahme entwickelt hat.
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»Auch dieses Projekt ist eines von vielen, mit denen wir das Stahlwerk der Zukunft bauen: moderner, digitaler und nachhaltiger. Dabei forcieren wir Digitalisierungsprojekte nicht um ihrer selbst willen, sondern immer dann, wenn sie uns konkrete Fortschritte bringen. Die Transportdrohne ist dafĂŒr ein exzellentes Beispiel«, sagte der Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp Steel Europe, Andreas Goss. FĂŒr die 2,2 Kilometer lange Strecke braucht delivAIRy nur rund sechs Minuten, wĂ€hrend der PKW bis zu einer Viertelstunde oder lĂ€nger braucht â je nach Witterung und Verkehrslage. Insgesamt beschleunigt sich der Lieferprozess so um mehr als die HĂ€lfte.
foto thyssenkrupp
Bewegungen immer im Blick
Ăber einen zentralen Leitstand haben zwei eigens ausgebildete Mitarbeiter die Bewegungen der Drohne immer im Blick. So wissen sie stets genau, wo sich der Flugroboter befindet und können ihn auf sechs definierten NotfalllandeplĂ€tzen entlang der Strecke jederzeit zum Stehen bringen. Fallschirme, eine Redundanz der Flugsteuerung und eine Kombination aus optischer Navigation und Navigation via GPS sorgen fĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit.
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FĂŒr die sechsmonatige Pilotphase und den Flugbetrieb sind entsprechende Fluggenehmigungen durch die Landesluftfahrtbehörde Nordrhein-Westfalen nötig; die Verfahren dazu laufen. Wenn sich der autonome Flugroboter dann beim Laborprobentransport bewĂ€hrt, könnte er in Zukunft auch in anderen Bereichen der internen Logistik zum Einsatz kommen. »Die Drohne lĂ€sst sich individuell per App anfordern. Die Auslieferung zeitkritischer Sendungen auf dem WerksgelĂ€nde könnte man damit voll automatisieren und digitalisieren«, erklĂ€rte Projektleiter Dr. Thomas Lostak. »Das Projekt kommt sehr gut bei den Kolleginnen und Kollegen an.« Die abstrakte Thematik der Digitalisierung werde durch den Drohneneinsatz eindrucksvoll greifbar. Das liefere frischen RĂŒckenwind fĂŒr weitere Digitalisierungsprojekte.
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TRENDS 2019Â |Â NEWSÂ |Â TRENDS MOBILEÂ |Â TRENDS SERVICESÂ |Â EFFIZIENZÂ |Â SERVICES
GroĂes Interesse an Drohnen-Lieferungen
Jeder Zweite wĂŒrde sich Medikamente und EinkĂ€ufe gern per Drohne liefern lassen. Rohleder: »Nicht alles, was technisch geht, ist auch erlaubt.« Ob beim Sport und in der Freizeit oder in der Logistik: Die potenziellen Einsatzbereiche fĂŒr Drohnen sind vielfĂ€ltig â und fĂŒr viele BundesbĂŒrger offenbar reizvoll. Das zeigt eine reprĂ€sentative Umfrage im Auftrag des DigitalverbandsâŠ
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NEWSÂ |Â KOMMUNIKATIONÂ |Â ONLINE-ARTIKELÂ |Â TIPPS
Kameradrohnen & Datenschutz: Rechtlich keineswegs harmlos
Drohnen mit Kamera erfreuen sich immer gröĂerer Beliebtheit â privat wie beruflich. Jedoch ermöglicht die Kamera der Drohne auch das mehr oder weniger umfassende Ăberwachen von MitbĂŒrgern. Im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) existiert im § 6b eine spezielle Regelung zum Thema VideoĂŒberwachung. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW GROUP Consulting (www.psw-consulting.de) aufmerksam. Demnach ist die Beobachtung öffentlichâŠ
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TRENDS WIRTSCHAFTÂ |Â NEWSÂ |Â DIGITALISIERUNGÂ |Â TRENDS SERVICESÂ |Â TRENDS 2018Â |Â INTERNET DER DINGEÂ |Â LĂSUNGEN
Fast jeder zehnte Bauer setzt auf Drohnen
Vor allem groĂe Betriebe mit mehr als 100 Hektar nutzen Drohnentechnik. »Bauern sind Vorreiter der Digitalisierung«.  Fast jeder zehnte Landwirt (9 Prozent) setzt in seinem Betrieb Drohnen ein. 4 Prozent fliegen dabei eigene Drohnen, 5 Prozent engagieren externe Dienstleister. Das zeigt eine reprĂ€sentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Zusammenarbeit mit demâŠ
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NEWSÂ |Â INFRASTRUKTURÂ |Â IT-SECURITYÂ |Â KOMMUNIKATIONÂ |Â TIPPS
GefÀhrdung der IT-Sicherheit durch Drohnen
 Drohnen sind zu einem Massenprodukt geworden: sehr klein, sehr billig, sehr leicht zu bedienen und ĂŒberaus leistungsfĂ€hig. Dass sie damit auch zu einem ganz neuen Risiko fĂŒr die IT-Sicherheit geworden sind, ist den meisten Unternehmen jedoch nicht bewusst. Auch in Sicherheitsstrategien werden Drohnen bisher nur selten berĂŒcksichtigt. NTT Security (Germany), das auf Sicherheit spezialisierteâŠ
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NEWSÂ |Â BUSINESS INTELLIGENCEÂ |Â DIGITALISIERUNGÂ |Â INTERNET DER DINGEÂ |Â LĂSUNGENÂ |Â SERVICESÂ |Â STRATEGIEN
Drohnen als Datenquelle fĂŒr Big-Data-Analysen
»Drohne« ist eine etwas unglĂŒckliche und ungeschickte Bezeichnung fĂŒr ein unbemanntes Flugobjekt oder Unmanned Aerial Vehicle â kurz UAV â zumindest unter Kenntnis der biologischen ZusammenhĂ€nge bei staatenbildenden Insektenvölkern. Dort haben Drohnen eine ganz andere Funktion als UAVs. Doch wie so oft hat sich der Begriff etabliert und wir mĂŒssen damit leben. Seit einigen JahrenâŠ
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NEWSÂ |Â TRENDS MOBILEÂ |Â DIGITALISIERUNGÂ |Â TRENDS 2017Â |Â INFRASTRUKTUR
GroĂes Interesse an Drohnen-Fotografie
â  9 von 10 möchten mit ihrer Drohne Bilder machen. â  Zeitmangel und Preis hindert jeden zweiten Interessierten noch am Drohnen-Kauf. â  Knapp jeder Vierte sorgt sich um mögliche Ăberregulierung. Ob fĂŒr Landschaftsaufnahmen, fĂŒr Luftbilder des eigenen Hauses oder beim Sport und in der Freizeit: Aus der Vogelperspektive zu fotografieren ist fĂŒr viele BundesbĂŒrger reizvoll.âŠ
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NEWSÂ |Â TRENDS INFRASTRUKTURÂ |Â TRENDS SERVICESÂ |Â EFFIZIENZÂ |Â TRENDS 2017Â |Â INFRASTRUKTURÂ |Â INTERNET DER DINGEÂ |Â IT-SECURITYÂ |Â LĂSUNGENÂ |Â SERVICES
Drohneneinsatz trifft auf Zustimmung
â  9 von 10 Befragten befĂŒrworten Drohneneinsatz bei Katastrophen. â  Drei Viertel wĂŒnschen sich Drohnen-FĂŒhrerschein. â  Bei der Nutzung mĂŒssen gesetzliche Regelungen beachtet werden. Drohnen suchen im Erdbebenfall Ăberlebende und beliefern entlegene Gebiete schnell mit wichtigen Medikamenten, bei WaldbrĂ€nden spĂŒren sie Glutnester auf und der Polizei helfen sie als fliegendes Auge bei der Ăberwachung vonâŠ
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TRENDS WIRTSCHAFTÂ |Â NEWSÂ |Â TRENDS INFRASTRUKTURÂ |Â BUSINESSÂ |Â TRENDS 2017Â |Â INFRASTRUKTURÂ |Â TRENDS 2020
In 2017 werden nahezu 3 Millionen Drohnen verkauft
Die Auslieferung durch Drohnen in der Logistik wird bis 2020 weniger als ein Prozent des kommerziellen Markts ausmachen. Laut einer aktuellen Prognose des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner wird die Produktion von Drohnen fĂŒr den privaten und kommerziellen Gebrauch rapide anwachsen â der weltweite Marktumsatz wird voraussichtlich um 34 Prozent auf mehr als 6 Milliarden US-DollarâŠ
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NEWSÂ |Â DIGITALISIERUNGÂ |Â INDUSTRIE 4.0Â |Â KOMMUNIKATIONÂ |Â LĂSUNGENÂ |Â SERVICES
Drohnen-Fahrzeug-Konzepte fĂŒr schnellere Notfallhilfe bei Katastrophen
DJI Developer Challenge: Erfinder sollen neue Software entwickeln, die eine Kommunikation zwischen Rettungsfahrzeugen und AufklĂ€rungsdrohne ermöglicht Ziel der DJI Developer Challenge 2016: ein Erkennungssystem, das Hilfs- und EinsatzkrĂ€fte in Krisen- und Katastrophengebieten mit wichtigen Informationen versorgt Technologie kann auch in der Land- und Forstwirtschaft oder bei BrĂŒcken-Inspektionen, in der GebĂ€udetechnik und anderen zivilen Bereichen sinnvollâŠ
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