The Bed Sausage (German: Die Bettwurst) is a 1971 West German camp film directed by Rosa von Praunheim. It became a cult film and was followed in 1975 by the sequel Berlin Bed Sausage.

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The Bed Sausage (German: Die Bettwurst) is a 1971 West German camp film directed by Rosa von Praunheim. It became a cult film and was followed in 1975 by the sequel Berlin Bed Sausage.

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Die Bettwurst (1971)
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Berlinale Kritik: 'HĂ€rte - Tough Love' (Panorama Spezial)
Man muss Rosa von Praunheim`s Spielfilme (âDie Bettwurst'; 1971) nicht mögen, aber eines steht fest: Dokumentationen kann er. Wer sich âDie Jungs vom Bahnhof Zooâ (2011) ĂŒber die Berliner Stricherszene angeschaut hat, der weiĂ, dass der Filmaktivist sich unangenehmen Themen auf ganz besondere Art zu nĂ€hern weiĂ. Können nicht viele. Rosa schon.
In Rosa von Praunheim`s Berlinale Beitrag âHĂ€rte â Tough Loveâ, einem Doku-Biopic ĂŒber den ehemaligen Berliner Luden Andreas âAndyâ Marquardt, versucht sich der Regisseur an einer Mischung aus klassischer Dokumentation und szenischem Spiel. WĂ€hrend Marquardt und seine heutige Ehefrau und frĂŒhere Geliebte, ergo auch Geldbeschafferin im horizontalen Gewerbe Marion Erdmann den erzĂ€hlerischen Doku-RĂŒckblick stellen, rekapitulieren die grandios besetzten Hauptdarsteller Hanno Koffler als der junge Andy und Luise Heyer als seine Gespielin in beklemmenden Schwarz/WeiĂ Montagen die âwilden Jahreâ des einst hĂ€rtesten und brutalsten ZuhĂ€lters Berlins. âIch habe keine GefĂŒhle zugelassen. Ich war ein eiskalter Typ, ein Block, mir war alles scheiĂegalâ, so der gealterte Marquardt, der es mit seiner Leidenschaft fĂŒr den Karate Kampfsport bis zum Weltmeister seiner Gewichtsklasse gebracht hat, ĂŒber seine âwildenâ Jahre. Das klingt aus heutiger Sicht erst einmal albern, nimmt aber im Laufe der Geschichte und Geschehnisse bitterböse Gestalt an.
Die junge Marion (Luise Heyer) und die âalteâ Marion Erdmann.
Vom Vater schon als Kleinkind brutal körperlich misshandelt, begann in der Folge die alleinerziehende Mutter, erschreckend glaubwĂŒrdig in der Rolle Kathy Karrenbauer (Hinter Gittern; Dschungelcamp), ihren sechsjĂ€hrigen Sohn sexuell zu missbrauchen. Bei diesen Szenen bildet die Kamera den Blick des Jungen Alexander ab, der seine lĂŒsterne Mutter erst streichelnd, spĂ€ter dann mit Riesendildos und der eigenen jugendlichen MĂ€nnlichkeit befriedigen muss. âEr habe in alle Löcher der Mutter was reingestecktâ, so Marquardt in der RĂŒckschau âund es hat mir SpaĂ gemacht. Es hat mich gefreut meine Mutter glĂŒcklich zu sehen.â Dass es ihm mit Jahren immer weniger SpaĂ machte, bis hin zum WĂŒrgereiz bei der Vorstellung an die Mutter, wird im Laufe des Filmes deutlich. Obwohl man von dem Missbrauch natĂŒrlich nur Andeutungen â wenn auch, wie von RvP gewohnt, sehr explizite und freizĂŒgige â serviert bekommt, kann man einen Ekel aufgrund des Gesehenen nicht verbergen. Wie alle nachgestellten Szenen hat sich Regisseur Praunheim fĂŒr etwas abstrakte, theatereske Kulissen entschieden, welche das bizarre Element der Geschichte wunderbar einrahmen. Ein wenig erinnert das in seinem Surrealismus an die, von Salvador Dali entworfenen, Kulissen des Hitchcock Films âSpellboundâ. Und auch der Gedanke an die Sitcom Szenen aus Oliver Stones Meisterwerk âNatural Born Killersâ (ohne Konserven Lache, stattdessen mit breiter Berliner Schnauze) kommt bei den gespielten Szenen drĂ€ngt sich mir auf. Gerade wenn die nichts ahnenden (oder naiven) GroĂeltern bei denen der kleine Alex und seine Mutter wohnen, nichts von den Widerlichkeiten und Intrigen der Mutter gegen ihren Sohn mitbekommen haben wollen.
Hanno Koffler als junger Andreas âAndyâ Marquardt und Kathy Karrenbauer als seine Mutter.
Trotz der sehr glaubwĂŒrdigen Darsteller geht in den gespielten Szenen allerdings etwas verloren, nĂ€mlich wie brutal und rĂŒcksichtslos Marquardt in seiner Hochphase zu Werke ging. Wer Millionen mit Prostitution macht, der ist sicherlich nicht zimperlich. Das kommt in den gestellten Parts nicht immer so extrem zur Geltung. Auch die Interviewszenen mit der realen Marion vermitteln den Eindruck, dass das alles nicht so schlimm gewesen ist. Sie lernte ihren Andy mit 16 kennen, er hielt sie zwei Jahre bei der Stange, um sie dann mit 18 auf den Strich zu schicken, was diese im Ăbrigen ohne groĂe Gegenwehr tat. Das leichte Beben der Unterlippe von Marion, wenn sie von damals erzĂ€hlt, lĂ€sst erahnen, dass sie noch heute an einigen Dingen zu knabbern hat. Das sie dennoch die FĂ€higkeit aufbringt diesem Mann zu verzeihen, zeugt wohl von echter, fĂŒr den Zuschauer schwer nachvollziehbarer, Liebe. Liebe fĂŒr einen Mann, der sie anschaffen schickte. Der sie verprĂŒgelte, wenn die Freier-Quote nicht stimmte. Ein Mann der nebenher noch ein Dutzend weiterer Frauen am âLaufenâ hatte. Dass sie so einem Typen bis heute die Treue hĂ€lt, sogar den Lebensabend mit ihm verbringt, ist fĂŒr mich nur schwer zu verstehen. Aber gerade, weil es sich eigentlich nicht erklĂ€ren lĂ€sst, ist âHĂ€rte â Tough Loveâ ein absolut sehenswerter Film. Heute, nach vielen Jahren im GefĂ€ngnis, gilt Andreas Marquardt aus Sicht der Gesellschaft als resozialisiert. Er betreibt mehrere Fitness Studios und unterrichtet Kinder im Karate. Wie sagt eine Mutter auf Nachfrage, ob die Vergangenheit des Karate Lehrers ihres Kindes sie nicht störe: âJeder Mensch hat mehrere Chancen verdientâ. GlĂŒcklich kann sein, wer auch nur eine bekommt.
Mehr ĂŒber Alexander Marquardt`s kriminelle Vergangenheit:
Die Bettwurst: Dietmar rennt.
Lauf' du Schwein, lauf' du Hund! Muh!
- aus "Die Bettwurst" (1971)

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Einige Höhepunkte aus "Die Bettwurst"
Anno 1971 drehte Rosa von Praunheim den Film "Die Bettwurst", worin Laiendarsteller innerhalb einer nur grob formulierten Beziehungsgeschichte leidenschaftlich drauf los improvisieren.
Das Ergebnis ist schrĂ€g, trashig, lustig, liebenswert authentisch, satirisch und schlichtweg einzigartig. "Die Bettwurst" ist ein Film, in dem nichts zu passen scheint, so wie die beiden Hauptfiguren auch grundverschiedene Persönlichkeiten sind. Aber letztlich fĂŒgt es sich doch zusammen, wie auch Dietmar und seine Luzi trotz aller Unterschiede und Probleme zusammenfinden.
Dieses YouTube-Video zeigt knapp 15 Minuten der besten Szenen dieses 81-minĂŒtigen Kleinods.