Gerade denke ich, Du bist doch Du selbst. Du kannst mich anrufen, wann und wie oft Du willst. Vielleicht bist Du eine âVerpflichtungâ eingegangen vor vielen Jahren, aber heiĂt das, dass Du heute nicht nach dem entscheidest, was Dir heute gut tut?
Wer schreibt Dir vor, dass Du nicht Dein Telefon mitnehmen kannst? Deine Frau? Die gesellschaftlichen Normen? Dein Gewissen? Oder der Wunsch dass es doch nicht so ist und eigentlich wieder alles âin Ordnung kommtâ? Oder der Wunsch nach allem, der AffĂ€re und dem gewohnten Zuhause?
Da bin ich nur eine AuĂenseiterin hier, eine Frau in Deinem Kopf. Keine reale Person.
Aber so ist es nicht. Ich bin hier. Und fĂŒhle. Ich bin doch keine Frau der zweiten Reihe. Ich bin frei, aber ich fĂŒhle. Das Gleiche wie Du.
Ich glaube an Selbstbestimmung, an WĂŒnsche und TrĂ€ume und daran, sie zu leben. Ich verlange nichts und erwarte nichts. Aber es frustriert mich, dass ich berĂŒhre und dann dann wieder gehen darf. Dass ich ein Gedanke bleibe.
Dass ich Stimulation bedeute, aber nicht VerĂ€nderung. Wie ich mir selbst gegenĂŒber. Den Kopf voller Verlangen, und Murphyâs rationalem Gewissen. Ein Spagat, jeden Tag, umtriebig, neugierig und doch realistisch, verwunschen und doch komplex.
Wer passt in diese Bandbreite hinein? Will ich das?
Gehst Du einen Schritt mit mir? Wann kommst Du und reichst mir die Hand?
Und vielleicht kannst Du auch Deinen Hund mitnehmen.








