Off to Hervey Bay and Fraser Island
15.03.
Heute hatten wir noch den ganzen Tag um Airlie Beach zu erkunden, bevor unser Bus um 18.55 Uhr nach Hervey Bay ging. Nach dem Auschecken, verstauten wir unser GepĂ€ck und gingen frĂŒhstĂŒcken. Den Rest des Tages verbrachten wir dann an der Airlie Beach Lagune, hier konnten wir uns noch sonnen, den schönen Ausblick auf das Wasser genieĂen und ein bisschen schwimmen. Zum Mittagessen suchten wir dann verzweifelt nach einem Restaurant oder irgendetwas was geöffnet hatte... hier waren wir allerdings fehl am Platz, denn nicht nur in Spanien, nein auch in Australien gibt es eine 'Siesta' von 14-17 Uhr. AuĂer natĂŒrlich die Bar unseres Hostels - wir haben die richtige Wahl getroffen!
Hier haben wir uns dann gestĂ€rkt und anschlieĂend den Bus zum Transit Terminal genommen. GlĂŒcklicherweise war der Bus nicht voll und jeder hatte 2 Sitze fĂŒr sich und so mehr Platz um es sich gemĂŒtlich zu machen und die ein oder andere Stunde zu schlafen.Â
Nach gut 12 Stunden Fahrt kamen wir dann in Hervey Bay an. Dort wurden wir schon erwartet und fĂŒr unsere nĂ€chste Tour abgeholt. Nachdem wir noch andere Backpacker einsammelten, ging es schon auf die FĂ€hre nach Fraser Island.
Endlich angekommen wurden wir zu unserer Unterkunft, dem Kingfisher Bay Resort gefahren. Nach einer kurzen Einweisung, in der uns gesagt wurde, dass wir erst gegen 14.00 Uhr einchecken können, hatten wir also den Tag noch zur freien VerfĂŒgung. Wir schlossen uns einem Bush Tucker Walk an, in dem wir Einiges ĂŒber die einheimischen Pflanzen und FrĂŒchte lernten und meldeten uns fĂŒr die Kanutour um 14.00 Uhr an. Nach unserem Walk, der gegen 12 Uhr beendet war, legten wir uns noch fĂŒr 2 Stunden an den Pool, weil wir ziemlich mĂŒde waren. Die einstĂŒndige Kanutour in eine Creek war aber sehr schön und weckte uns auf. Danach war es endlich so weit und wir konnten einchecken. Unser Zuhause fĂŒr die nĂ€chsten 3 NĂ€chte: eine Wilderness Lodge.
Ein âHausâ mit einem Aufenthaltsraum, Duschen, Toiletten und 4 getrennten 4-Betten-Zimmern. Da noch kein Anderer hier war, entschlossen wir uns nochmal an den Pool zu gehen.
Die Wilderness Lodges liegen auf einem ziemlich hohen Berg und da wir den Shuttle, der uns zum HautgebĂ€ude bringt gerade verpasst hatten, weil wir mit diesem hochgefahren sind (der direkt wieder runtergefahren ist), hieĂ es also laufen. Am Pool angekommen erfrischten wir uns dann kurz und waren bereit fĂŒr den Hot Tub! Wir nahmen den Bus um 18 Uhr in unsere Lodge, duschten und machten uns fĂŒr unser Abendessen-Buffett in der Dingobar fertig.
Wir haben sogar mal eine lange Hose gebraucht, hier kĂŒhlt es abends nĂ€mlich ganz schön ab. Nach dem Abendessen machten wir es uns dann im Vorzimmer unserer Lodge bequem, schauten uns die Bilder der letzten Tage an und fingen schonmal ein bisschen an, auszusortieren â das ist vielleicht eine Arbeit!
17.-19.03.2016 Cool Dingo Tour
Heute konnte unsere Tour losgehen. Nach dem FrĂŒhstĂŒck wurden wir um 9.30 Uhr mit einem pinken 4Wheeler (wie ein kleiner LKW) abgeholt und so konnte die gröĂte Sandinsel der Welt unsicher gemacht werden. Unser erster Stop war Lake McKenzie. Wunderschönes tĂŒrkis blaues Wasser, das in dunkles Azur ĂŒbergeht. Am Hauptstrand war viel los, aber zum GlĂŒck hatte Guz, unser Tourguide ja den Insidertipp fĂŒr uns und verriet wo wir den geheimen Strand finden. Diese Chance lieĂen wir uns nicht entgehen und machten uns direkt auf den Weg. Zum GlĂŒck! Denn so hatten wir den Strand fĂŒr 40 Min. nur fĂŒr uns ganz alleine! Das war der Wahnsinn.
Irgendwann kamen dann auch die anderen unsere Tour auf die Idee, dass es hier nicht ganz so ĂŒberfĂŒllt ist. Nachdem wir schwimmen waren, genossen wir noch ein bisschen die Sonne, die endlich mal wieder rauskam, nach 2 Tagen Regen. Auf dem Weg zurĂŒck zum Lunchplatz sahen wir Leguane.
GestĂ€rkt ging es dann durch den Wald (2,6km) zum Basin Lake. Hier konnten wir leider nicht schwimmen, weil hier momentan ziemlich viele Schildkröten sterben und man nicht genau weiĂ, woran das liegt. Weiter ging es zur Wanggoolba Creek und Central Station. Danach 1,8 km durch das Pile Valley, wo unser Bus dann mit Tee, Kaffee und Keksen auf uns wartete.
Wir fuhren zurĂŒck in unsere Unterkunft und nutzen die Chance noch einmal den Hot Tub zu benutzen. Als wir dann gegen 8 Uhr in unserer Unterkunft waren und zum Essen gingen, merkten wir wie mĂŒde wir waren. Gegen 10 Uhr sollte ein Bierpong Tunier starten, zu dem wir eigentlich mehr als motiviert waren mitzumachen, aber als wir uns noch eine Jacke holen wollten und uns 2 Minuten aufs Bett gesetzt haben, war der Abend gelaufen.
Schnell ZĂ€hne geputzt und ab ins Bett, immerhin wollten wir morgen ja auch fit sein... denn es hieĂ mal wieder frĂŒh aufstehen.
7:30 Uhr Abfahrt zu den Champagne Pools. Um dort hinzukommen fuhren wir auf dem Strand (75 Mile Beach) entlang und machten noch einen kurzen Stop um ĂŒber das Angebot des Rundflugs informiert zu werden. Der Pilot erzĂ€hlte uns so verlockend, was wir dort alles zu sehen bekommen werden, dass wir uns diese Chance nicht nehmen lassen konnten. 15 Min in der Luft â was ein Ausblick! Wir landeten an den Pinnacles, wovon es dann weiter zu den Pools ging. WĂ€hrend wir am Strand entlang fuhren, hielten wir vergeblichst nach Dingos Ausschau. Ăberall wurden wir per Schilder darauf aufmerskam gemacht, wie man sich verhalten muss, wenn man ihnen begegnet, aber gesehen haben wir keinen. Durch die Schilder waren wir nun mehr als âdingo safeâ, wahrscheinlich auch zu safe um einen zu sehen... schade!
Nachdem wir dort ca. 1,5 Stunden badeten und den richtigen Champagner vermissten, aĂen wir hier am Strand mit der Polizei, die zufĂ€llig vorbei kam und unseren Tourguide kannte, zu Mittag und machten uns auf den Weg zum Maheno Shipwreck.
Hier war wohl nur ein wirklich kurzer Stop geplant, denn wir waren total in Fotos machen vertieft, als wir auf einmal bemerkten, dass unser Bus schon weiter fuhr â ohne uns. Als wir dann zu ihm rannten, wurden wir nur mit einer Wasserpistole nass gemacht und von Guz ausgelacht. Weiter ging es zum Indian Head â 10 MinĂŒtiger Walk nach oben auf die Klippen, wahnsinniger Ausblick!Â
FĂŒr die erfrischende AbkĂŒhlung ging es danach zur Eli Creek. Super cool und super erfrischend. Mit Reifen lieĂen wir uns den Creek entlang treiben und genossen das gute Wetter. Das war es dann auch fĂŒr den 2. Tag gewesen.
Nach dem Abendessen und Packen spielten wir dann noch Tischtennis und eine Runde Billiard.
Schon ist der letzte Tag unserer Tour angebrochen â unglaublich wie die Zeit hier fliegt! Unser erster Stop war heute Lake Birrabeen, auf dem wir Standup Paddeling machten und Beachvolleyball spielten. Danach ging es ins Eurong Beach Resort zur Lunchtime. Der eigentliche Plan war dann zur Rainbow Glove zu fahren und dort einen 3km Walk zu machen, aber unser Tourguide entschied, dass es wohl unertrĂ€glich in der Mittagssonne werden wird und fragte uns stattdessen ob wir nochmal zu Eli Creek wollten uns ein bisschen erfrischen?! Alle stimmten direkt ein. So legten wir auf dem Weg noch einen Stop im Hammerstone Sandblow ein, wo wir eine groĂe SanddĂŒne hochsprinteten und danach dachten wir wĂ€ren tot... und nur darauf warteten eine Oase oder Phatamogana zu sehen.
Wir waren nun mehr als bereit fĂŒr das kalte Wasser von Eli Creek. Dort angekommen, gingen wir dann auch direkt ins Wasser â ein Traum.
Die Tour war fĂŒr heute beendet und wir fuhren zurĂŒck ins Resort um dort schnell noch zu duschen und dann die FĂ€hre um 17 Uhr nach Hervey Bay zu nehmen.
Hier am Transit Terminal angekommen, haben wir nun noch bis 1.25 Uhr Zeit bis unser Bus nach Brisbane kommt. Diese Zeit nutzen wir bei McDonalds (weil hier gibt es freies WLAN) um Blog zu schreiben, zu Abend zu essen und und und. Jetzt mĂŒssen wir mittlerweile sogar nurnoch ca. 1 Stunde warten - wuhu!