Ich: Manchmal hasse ich meinen Gedankenfluss.
C: Hast Du wieder nicht geschlafen?
Ich: Wie kommst Du darauf?
C: Du unterhältst Dich schon den ganzen Morgen mit mir.
Ich: Du hast nicht geantwortet.
C: Muss ich nicht, Du sprichst wieder seltener mit mir.
Ich: Muss ich mich jetzt dafür rechtfertigen mich nicht mit mir zu unterhalten?
Ich: Und da frag ich mich warum ich nicht schlafen kann und in Gedankenspiralen hängen bleib, wenn schon meine Stimmen im Kopf herumzicken.
C: Es sind Deine Gedanken.
Ich: Ich sag ja Gedankenspiralen von bizarrer Lächerlichkeit. Kleinigkeiten türmen sich zu Bergen auf, Zwerge mutieren zu Riesen, wahre Wellenberge von Zweifeln stürzen mit tosender Wucht über einem zusammen.
C: Klingt spannend, wenn man keine Sorgen hat macht man sich eben welche.
Ich: Wohl wahr, aber wie heisst es in der Matrix so schön, die Spezies Mensch definiert ihre Wirklichkeit durch Kummer und Leid, vorzugsweise in dunklen, schlaflosen Nächten.
C: Das klingt ziemlich deprimierend pessimistisch.
Ich: Oder nach Koffeinmangel.
C: Was wiederum noch deprimierender wäre und jetzt?
Ich: Ich rede mit Dir, stehe auf und trinke einen Kaffee.
Ich: Ich hasse die Zeitumstellung.