wardrobe-reverberation
AKG - BX20 reverberation unit
(BX10 and BX5 in the middle and on the right)
â... produced in the late 1960s ... is a 2-channel unit that has a separate remote for controlling decay time ... One interesting characteristic is the fact that it can be used in either mono or stereo. The inputs in the unit can be paralleled or used separately. Another feature that makes this piece of gear so special is that it is in a league of its own. It is not your common plate or chamber reverb even though it has characteristics of each.â
âIm prĂ€-digitalen Zeitalter beschrĂ€nkten sich die Möglichkeiten der kĂŒnstlichen Hall Erzeugung auf Hallkammern und Platten, beides vor allem fĂŒr transportable Anwendungen denkbar ungeeignet. Als man gegen Ende der 60er-Jahre im Hause AKG ĂŒber mögliche Alternativen â vor allem fĂŒr den Rundfunkbereich â nachdachte, verwarf man den Gedanken an ein FederhallgerĂ€t zunĂ€chst wieder. Die klanglichen und technischen Eigenschaften wurden als durchweg ungeeignet bewertet. Stattdessen ersannen die AKG-Cheftechniker Werner Fidi und Dr. Görike einige bisweilen fast bizarr anmutende Konzepte, wie etwa eine aus Glas bestehende Hallplatte sowie komplexe Anordnungen von Resonatoren aus perforierten und mit Walzenkörpern versehenen Messing- und Alustangen. Da die gesteckten Ziele â ausreichend lange Hallzeiten bei hoher Resonanzfrequenzdichte â so nicht erreicht wurden, verfiel man schlieĂlich doch wieder auf Experimente mit Spiralfedern.Die Hallfeder wird studiotauglichLangwierige BemĂŒhungen fĂŒhrten schlieĂlich zu einem Weg, lange Hallfedern durch mehrfache Faltung in einem recht kompakten GehĂ€use unterzubringen. Der »Antrieb« der Federn geschah mittels aufwendig entwickelter Magnetsysteme. Aber selbst Federn von bis zu 2,5 m LĂ€nge lieferten keine befriedigenden Klangergebnisse. Der Zufall soll Werner Fidi schlieĂlich zu einer Lösung gefĂŒhrt haben, welche die Höhenwiedergabe des Systems entscheidend verbesserte: Durch kontrolliertes Erhitzen (Tempern) lieĂ sich der Frequenzgang deutlich erweitern. Um die DiffusitĂ€t bzw. Dichte des Hallsignals zu erhöhen, behandelte Fidi die Federn zudem mit gezielten VerĂ€tzungen. Den Klang in tiefen Lagen optimierte er mittels eingedellter Federwindungen in unterschiedlichen AbstĂ€nden. Den letzten klanglichen Schliff lieferten speziellen DĂ€mpfer-Elemente, die man ĂŒber den Federweg verteilte. Nun musste das System »nur noch« transportsicher »verpackt« werden. Auch hier entwickelten Fidi und seine Kollegen eine aufwendige, aber funktionale Lösung, die schlieĂlich ab 1971 in Form des 46 kg schweren »Kleiderschrankes« namens BX 20 zur Legende wurde.â
cred: performermag.com/akg-bx20-reverb-unit-vintage/, gearslutz.com/beats workinâ, soundandrecording.de/vintage-fx-akg-bx-25-1980-stereo-federhall/


















