Ich gehöre nicht dazu,
nicht mehr.
Ihr seid im Haus ich stehe davor und klingele.
Keiner macht auf.
Ich klingele nochmal,
im Haus regt sich niemand,
keiner macht die Tür auf.
Ich gebe auf, setze mich in den Vorgarten, betrachte Balkon, Fensterbänke, das Mosaik im Boden, das Dach, die Blumenkästen.
Stunde für Stunde für Stunde.
Keiner sieht mich,
dabei scheint die Sonne im Abendrot
und es ist Hell.
Im Haus gehen Lichter an,
ein Gesicht erscheint im Fenster.
Die blauen Augen treffen mich mit verunsichertem Blick.
Sekunde um Sekunde um Sekunde.
Er lässt ab,
geht zu den anderen.
Weg vom Fenster.
Ich stehe auf, klingele noch ein letztes Mal voller Hoffnung.
Rufe, schreie, weine,
doch niemand hört mich.
Niemand kommt zur Tür.
Wir sind doch Freunde,
lasst mich doch rein,
was habe ich falsch gemacht?
Enttäuscht gebe ich auf und gehe weg von der Tür,
über den Hof
die Einfahrt hinauf,
auf die Straße.
Ein letzter Blick,
nichts geschieht.
Ich überquere die Straße,
es geht bergauf, dann bergab.
Ich lasse das Haus hinter mir,
mit der Freundschaft die ich mal hatte,
mit all dem Spaß und der Freude den sie mir gebracht hat,
die Ausflüge und Abenteuer,
Stunden voller Gelächter,
Stunden voll Glück.
Doch auch Minuten von Intolleranz, Minuten von Streitigkeiten und eine Menge schlechte, Niveaulose Witze,
auch Minuten voller Lügen.
Und es tut trotzdem weh,
es tut weh das alles hinter mir zu lassen.
Schmerz um Schmerz um Schmerz.