Sind NSAR die neuen Antidepressiva? Möglich wäre es, denn eine Metaanalyse zeigt jetzt, dass antientzündliche Arzneistoffe auch gegen Depression wirken. Die Theorie, wonach eine Entzündung in der Pathogenese der Depression eine Rolle spielt, bestätigt sich.
In den Einzelstudien war ein bunter Strauß an Wirkstoffen verwendet worden: nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Omega-3-Fettsäuren, Zytokininhibitoren, Statine, Corticosteroide, Minocyclin, Pioglitazon, Modafinil und N-Acetylcystein (NAC). Auch die zur Beurteilung der Wirkung verwendeten Skalen waren uneinheitlich, weshalb die Autoren als Vergleichsgröße die standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD) heranzogen.















