Ich lasse mich hin vorm vergessenen fenster: nun tu Die flĂŒgel wie immer mir auf und hĂŒlle hienieden Du stets mir ersehnte du segnende dĂ€mmrung mich zu Heut will ich noch ganz mich ergeben dem lindernden frieden.
Denn morgen beim schrÀgen der strahlen ist es geschehn Was unentrinnbar in hemmenden stunden mich peinigt Dann werden verfolger als schatten hinter mir stehn Und suchen wird mich die wahllose menge die steinigt.
Wer niemals am bruder den fleck fĂŒr den dolchstoss bemass Wie leicht ist sein leben und wie dĂŒnn das gedachte Dem der von des schierlings betĂ€ubenden körnern nicht ass! O wĂŒsstet ihr wie ich euch alle ein wenig verachte!
Denn auch ihr freunde redet morgen: so schwand Ein ganzes leben voll hoffnung und ehre hienieden .. Wie wiegt mich heute so mild das entschlummernde land Wie fĂŒhl ich sanft um mich des abends frieden!
-Stefan George, Der Teppich des Lebens, Der TĂ€ter














